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Montabaur

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Nr. 10/93

Verlags-Sonderveröffentlichung

Energieelektronikerin:

Berufswahl ohne Reue

(spp) Köln - Schon heute denkt Fa- tima Amil an ihre berufliche Wei­terbildung. Schließlich bieten sich der jungen Kölnerin viele Mög­lichkeiten, über die es sich nachzu­denken lohnt: Meisterbrief, Tech­nikerschule oder Fachoberschule und anschließend ein Ingenieurstu- dium.

Wofür sie sich entscheiden wird, weiß die 21jährige noch nicht. Aber soviel jedenfalls steht für sie fest: Mit dem Facharbeiterbrief soll kei­neswegs Schluß sein. Und ihren Beruf möchte sie auf jeden Fall wei­ter ausüben. Über eine Übernahme nach bestandener Prüfung braucht sich Fatima dabei ebensowenig Ge­danken machen wie die 35 anderen Azubis ihres Lehrjahres. Wie Aus­bildungsleiter Werner Kröll versi­chert, werden die jungen Fachleute bei Ford gebraucht.

Fatima ist die einzige junge Frau in ihrem Ausbildungsjahrgang.Aber es werden mehr, meint sie.In al­len vier Lehrj ähren sind es j etzt bei uns sieben Mädchen, vier alleine im 2. Lehijahr. Probleme in einer rein männlichen Umgebung? Hänseleien, Vorurteile? Fatima: Überhaupt nicht. Die Jungs fanden das toll.

Positiv sah es auch Fatimas Mutter, als sich ihre Tochter nach der Mitt­leren Reife (mit Qualifikation) für

einen gewerblich-technischen Be­ruf entschied. Ein bißchen skep­tisch dagegen reagierte ihr Vater, der an die beruflichen Chancen ei­ner Frau in einem technischen Be­ruf zunächst nicht so recht glauben möchte.

Bei der Suche nach einem Ausbil­dungsplatz wurde Fatima beim Köl­ner Autohersteller Ford fündig. En­ergieelektronikerin mit der Fach­richtung Betriebstechnik wird sie nach ihrer Prüfung sein. Ein Beruf, von dem Fatima sagt, er sei für Frau­en außerordentlich gut geeignet, Die körperliche Belastung, so ih­re Einschätzung,ist doch geringer als in manch anderen Berufen. Obendrein aber bietet ihr die Arbeit viel Abwechslung.In diesem Be­ruf kommt nahezu alles vor, er­zählt sie, und ihre Aufzählung reicht bis hin zur Optik und Fluid­technik.

Dabei gibt sie ohne Umschweife zu, daßMathematik und Physik in der Schule nicht gerade meine stärksten Fächer waren. Aber am Anfang hatte sie auch nur vage Vor- stellungen, was eigentlich in der Ausbildung verlangt werden wür­de. Elektronik, das klang für sie mehr nach Computer.

Eine Einschätzung, die sie inzwi­schen grundlegend ändern mußte. Denn Energieelektroniker ihrer

Fachrichtung müs­sen in erster Linie Störungsursachen bei elektrischen und elektronischen

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auffinden und besei- tigen.

Dennoch, sagt Fa­tima,habe ich die richtige Entschei­dung getroffen und meine Berufswahl keine Minute bereut, (spp) Eine Ausbildung als Energieelektronike- Die Aussicht etwa, rin in der Fachrichtung Betriebstechnik absol- immer in einem viert die 21jährige Fatima Amil, hier im Bild mit Büro tätig zu sein, Ausbildungsmeister Bernd Knobloch, bei den das wäre für mich Kölner Ford-Werken. Foto: Stromer nichts gewesen.

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