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Montabaur
»Kalle Köhly«, so heißt das Maskottchen, das für das dreiwöchige Welschneudorfer Köhlerfest vom 21. August bis 5. September 1993 werben soll. Schon seit Monaten präsentiert sich »Kalle Köhly« auf einem großen Aufkleber, den die Welschneudorfer Vereine, unterstützt von ihrer Ortsgemeinde herausgegeben haben. Für seinen Namensvorschlag »Kalle Köhly« erhielt Jörg Merz aus Welschneudorf den 1. Preis, den die Kreissparkasse Montabaur gestiftet hatta Winfried Wilhelmi, Kundenberater der KSK Montabaur überreichte dem Sieger ein Mountainbika Etwa 100 Tfeilnehmer beteiligten sich an der Suche nach einem originellen Namen. »Wir konnten nicht nur Einsendungen aus Welschneudorf verzeichnen«, so Harry Theis, der die Arbeit der Welschneudorfer Vereine als Organisationsleiter des Köhlerfestes koordiniert. »Viele N amens Vorschläge kamen aus der näheren und weiteren Umgebung, ein Beweis für die bisherige gute Werbung für das große Fest«, fügte Theis hinzu.
Die Plätze 2 bis 5 belegten Günter Perlick, Welschneudorf, Sonja Hein, Oberelbert, Birgit Höhn, Montabaur und Daniel Grein, Welschneudorf.
Anmeldung am Musikgymnasium Montabaur
In der Woche vom 8. bis 12. März 1993 ist Anmeldetermin für die Neuaufnahme in die 5. Klassen des Peter-Altmeyer-Gymna- siums Montabaur, dem seit dem Sommer 1991 einzigen Musikgymnasium des Landes Rheinland-Pfalz. Dem Musikgymnasium ist ein Internat für auswärtige Kinder angeschlossen.
Am P-A-G gibt es einen 4-stündigen Musikunterricht. Außerdem lernen alle Kinder ein Instrument bei ausgezeichneten Instrumentallehrern. Dieser Unterricht wird von der Schule bezahlt, das Instrument können sich die Schüler an der Schule au s- leihen, ein sicher einmaliges Angebot in Rheinland-Pfalz. Durch geschickte Fächerkombination an der Schule machen alle Schüler trotz des musikalischen Schwerpunktes später ein vollwertiges Abitur mit allen Studienmöglichkeiten. Musikalisch bietet die Schule bereits einiges:
Ein »vollbesetzes« Sinfonieorchester mit Oboen, Fagott, Flöten, Hörnern, Klarinetten, TYompeten, Posaunen Streichern, Harfe und Pauke besteht ebenso wie ein Streichorchester, ein Chor, ein Blechbläserensemble, ein Kammermusikensemble und eine Band. Das alles nur mit Schülern der 5. und 6. Klassen. Schüler aus ganz Rheinland-Pfalz finden an diesem Musikgymnasium natürlich ideale Voraussetzungen für ihre musikalische Ausbildung.
Eine Schulpartnerschaft mit der Jugendmusikschule Puschkin bei St. Petersburg, Rußland, ergänzt das musikalische Angebot der Schule.
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275.000 DM von Naspa-Stiftung
Bilanz 1992: Rund 800.000 DM für Vereine und Institutionen im Geschäftsgebiet der Nassauischen Sparkasse
Spenden der Naspa-Stiftung für Kultur, Sport und Gesellschaft »Initiative und Leistung« in Höhe von 275.000 DM gehen in den nächsten Wochen an Vereine und Einrichtungen im Geschäftsgebiet der Nassauischen Sparkasse. 35 Vorhaben werden nach dem Beschluß des Stiftungskuratoriums unter Vorsitz von Wiesbadens OB AchimExner in der ersten Sitzung 1993 mit diesem Betrag finanziell unterstützt. Allein 145.000 DM entfielen dieses Mal auf die Kulturförderung.
In diesem Jahr stehen fast 1 Million DM aus den Erträgen des Stiftungskapitals (10 MillionenDM)für Kultur, Kunst, Heimat- und Brauchtumspflege sowie für Sport, Umweltschutz, Gesundheits- und Jugendförderung zur Verfügung: Die Stiftung half im letzten Jahr bei der Verwirklichung von rund 150 Vorhaben in Frankfurt und Wiesbaden sowie in den Landkreisen Hochtaunus, Limburg-Weilburg, Main-Taunus, Rheingau-Tau- nus, Rhein-Lahn und Westerwald.
Angesichts abnehmender Mittel in den öffentlichen Haushalten werden 1993 bei der Naspa-Stiftung noch mehr Förderanträge als im Vorjahr erwartet. Dazu Kuratoriumsvorsitzender Exner: »Wir beraten über jeden Antrag eingehend, ob er bei der Vergabe berücksichtigt werden kann. Auch wenn - trotz der beachtlichen Höhe der j ährlichen Stiftungserträge - nicht alle Einrichtungen zum Zuge kommen, bleibt es weiterhin Ziel der Stiftung, eine möglichst große Anzahl von Maßnahmen im Sinne der Stiftungsverfassung zu unterstützen.
_ Nr, 9/93
Über ein Drittel der Studienkollegiaten sind Frauen
An den beiden Studienkollegs in Rheinland-Pfalz, die ausländische Bewerber auf ein Hochschulstudium im Bundesgebiet vorbereiten, waren Anfang des Jahres 1993 insgesamt 234 Teilnehmer eingeschrieben. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 23 Studienkollegiaten weniger als im Vorjahr. Der Frauenanteil liegt mit 35 Prozent (83) um 9 Prozent höher. Von den 234 Personen befanden sich 164 (70 Prozent) am Staatlichen Studienkolleg in Mainz und 70 (30 Prozent) am Staatlichen Studienkolleg in Kaiserlautern.
Die Studienbewerber kommen aus allen Erdteilen, davon 98 aus Afrika, 73 aus Asien, 36 aus dem europäischen Ausland und 23 aus dem amerikanischen Raum. Auf die sechs zahlenmäßig bedeutendsten Herkunftsländer entfallen über zwei Drittel der ausländischen Studienkollegiaten. Die meisten kommen aus Marokko (74), es folgen Indonesien mit 31 und der Iran mit 16 Tbilnehmern.
Regionale Schule in Wirges als neue Weiterführende Schule
Ab dem Schuljahr 1993/94 bietet sich für alle Kinder, die im Sommer die Grundschule verlassen, an der neu errichteten Regionalen Schule in Wirges die Möglichkeit, in einer Schule den Hauptschul- oder auch Realschulabschluß anzustreben.
Bevor in den nächsten Wochen die endgültigen Entscheidungen über die Schullaufbahn erfolgen, haben alle interessierten Eltern die Möglichkeit, sich über diese neue, etwas andere Schule zu informieren.
Zu dieser Veranstaltung lädt die Theodor-Heuss-Hauptschule Wirges für Mittwoch, 10. März 1993, um 20.00 Uhr, in den Film- und Feierraum ein.
Nach gründlicher Darlegung der pädagogischen Konzeption, der vielfältigen Förder- und Stützungsmaßnahmen für die Schüler und der Vorstellung der intensiven Einbeziehung der Eltern in die innere Ausgestaltung der Schule ist Raum für einen regen Gedankenaustausch gegeben.
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Nassauische Sparkasse Planspiel Börse 1992
Siegerehrung der besten Naspa-Spielgruppen
Am 19. Februar überreichte Naspa-Vorstandsmitglied Jens Fischer Preise und Urkunden an die fünf besten Naspa-Spielgruppen.
An der 1992 zum zehnten Mal durchgeführten »Planspiel-Börse« hatten sich bundesweit rund 30.000 Spielgruppen beteiligt. DieNaspabetreute in ihrem Geschäftsgebiet 320 Gruppenbeim Wettbewerb um die bestmögliche Kombination von deutschen und ausländischen Aktien, Optionsscheinen und festverzinslichen Wertpapieren.
In knapp drei Monaten hatte die Gruppe »B anana-Foundation« von der Elly-Heuss-Schule in Wiesbaden, trotz der TUrbulenzen an den Kapitalmärkten, das fiktive Spielkapital von 100.000,00 DM auf 111.491,54DM erhöht und landete damit auf dem ersten Platz unter den Naspa-Spielgruppen. Für dieses Ergebnis wur- jd ; e sie mit 2.000,00 DM von der Nasj^i belohnt. Auf den weiteren

