Einzelbild herunterladen

Montabaur

27

Nr. 8/93

Schaulustige eingefunden hatten und den deutschen Gästen herzlich applaudierten. Zu den Klängen eines Musik-Corps wur­den die Brautpaare und ihre Begleiter vom Flughafendirektor und der rhodischen Reiseleitung begrüßt.

Schnell ging es mit Bussen in das Hotel »Cosmopolitan«, wo sich außer dem Bürgermeister von Rhodos wohl sämtliche Honora­tioren der Insel eingefunden hatten. Sogar ein Würdenträger der griechisch-orthodoxen Kirche war gekommen und wünschte den Jungvermählten Glück und Gottes Segen.

Jede Braut erhielt dann aus der Hand des Bürgermeisters einen handgemalten Keramik-Tfeller als Gastgeschenk. Mit einem ge­meinsamen Abendessen fand der Anreisetag dann langsam sei­nen Abschluß.

Sonntag, 01. November, war dann Fototermin. Mit 7 Bussen ging es zunächst zur Akropolis von Rhodos, wo das offizielle Gruppenbild auf genommen wurde. Danach brachten die Busse Brautpaare und Fotografen in die zauberhafte Altstadt, einer riesigen antiken Festung gleich, wo jedes Foto-Tfeam mit seinem Brautpaar individuell arbeiten konnta Hier fand man unzählige Motive, alte Mauern, kleine Gäßchen mit malerischen Fenstern und Türen, schloßähnliche Gebäude und alles, was ein Fotogra­fenherz höher schlagen läßt.

Am nächsten Morgen dann ein absolutes Highlight! Eine ge­meinsame Schiffsreise zur Insel Symi, an der nahesten Stelle nur 6 Seemeilen vom türkischen Festland entfernt. Im Süden der Insel, in Panormitis, wurde die deutsche Gruppe vom Abt des Ordens des Hl. Michael zu einer Privataudienz empfangen. Der geistliche Würdenträger wünschte allen Brautpaaren Glück und Gesundheit für ihr weiteres Leben. Diese Audienz war nur durch die persönlich freundschaftlichen Kontakte der Kirche mit dem rhodischen Reisebüro ermöglicht worden. Welch atemberaubender Anblick, als das Schiff eine Stunde spä­ter in den Hafen von Pedi, der Hauptstadt von Symi, einlief.

Rechts und links der Bucht, in die steilen Hänge gebaut, maleri­sche kleine Häuser in vielen Farben, umschmeichelt von einem einmaligen Licht, welches wohl durch Wasserreflektionen ent­steht. Niemand konnte sich der Faszination dieses Ortes entzie­hen. Geradezu überwältigt von diesen Eindrücken erreichte man dann in der Abenddämmerung wieder den Hafen von Rho­dos, wo ein Abendessen mit anschließendem gemütlichen Bei­sammensein diesen ereignisreichen Thg abschloß.

Der Dienstag war dann zunächst ein 1hg zur freien Verfügung. Man konnte einen Busausflug nach Lindos, der wohl schönsten Stadt der Insel machen, andere erkundeten Rhodos mit einem Mietwagen, wieder andere genossen die Sonne am Meer oder den vorzüglichen Pool-Anlage des Hotels »Cosmopolitan«. Absoluter Höhepunkt war dann das Galadiner. Alle Brautpaare waren wieder in Hochzeitskleidung erschienen und nach einem hervorragenden Essen* wieder im Beisein offizieller und geistli­cher Würdenträger, lehrten die griechischen Gastgeber die deutschen Brautpaare den Nationaltanz »Sirtaki«. Schnell sprang der Funke über und die Stimmung explodierte förmlich. Wie in Trance wurde bis spät in die Nacht getanzt. Für die her­vorragenden Leistungen des Hotels überreichte Friedei Bollen dem Direktor eine Anerkennungs-Urkunde.

So ging mit einem gemeinsamen Frühstück und dem Rückflug nach Deutschland ein von den griechischen G astgebern perfekt organisiertes Erlebnis zu Ende. Sicherlich werden weder Braut­paare noch Fotografen diese Tage auf Rhodos jemals vergessen. Und vielleicht werden die Jungvermählten später einmal ihren Kindern neben anderen auch (fieses erzählen: Rhodos Märchen in Weiß.

Schüler helf en leben

Endlich mehr als nur denken: Zusammen gegen Hilflosigkeit Unter diesem Motto begannen im Dezember 1992 Schüler von 19 Schulen in B ad Kreuznach eine große Hilfsaktion für Kriegs­flüchtlinge in Kroatien und Bosnien.

Die Schüler wollten die täglichen grausamen Kriegsbilder nicht mehr tatenlos hinnehmen.

Inzwischen hat sich diese Schülerhilfsorganisation, die von der ZDF-Redaktion »logo« unterstützt wird, auf das ganze Land Rheinland-Pfalz ausgedehnt.

Die Aktion will allerdings nicht nur Schüler, sondern alle Bürger. im Land ansprechen. Jeder kann helfen.

Für Geldspenden steht folgende Kontoverbindung zur Verfü­gung:

Konto-Nr.: 26666, Sparkasse Rhein-Nahe, BLZ: 560 501 80, Stichwort »Schüler helfen leben«

Die Spenden sind steuerlich abzugsfähig!

Firmen, Vereine und Organisationen, die Sachspenden, wie z.B. haltbare Lebensmittel, Saatgut oder Hygieneartikel (auch leicht beschädigte Ware) leisten möchten, können sich direkt

mit der Aktion in Verbindung setzen.

Zuständig für den Westerwaldkreis: Sascha Groß, Itel.

06708/2570.

Anzeige

Seidenmalerei und Aquarelle Ausstellung in der Volksbank Wallmerod

Marie-Luise Herzmann, Kundenbetreuerin der Volksbank Montabaur- Wallmerod(links)mitDorisNitsche(rechts) anläßlich der Aussteilungs­eröffnung.

'i

Noch bis Ende Februar sind eine Anzahl von ausgewählten Ex­ponaten der Hobbymalerin Doris Nitsche aus Holzappel in der Volksbank Wallmerod zu sehen.

Frau Nitsche, von Beruf Lehrerin, ist Autodidaktin und seit über 2 Jahren als Hobby-Künstlerin auf dem Gebiet der Seiden- und Aquarellmalerei tätig.

INSERIEREN BRINGT GEWINN !!!!!!

AOK

Die Gesundheitskasse.

r

"Suggestive Wunderpille" gibt es nicht

Hypnose ist "in. Während sie bei Operationen oder beim Zahnarzt noch eher die spektakuläre Ausnahme darstellt, schreitet ihre Erforschung als Methode der Psychotherapie voran. Bei der Behandlung psychosomatischer Krankhei­ten, bei Migräne, Magengeschwüren oder Allergien bei­spielsweise sind Heilerfolge möglich, wie der Konstanzer Hypnoseforscher Dr. Walter Bongarz gegenüber dem AOK-Magazin BLEIB GESUND erklärte.

In ihrer jüngsten Ausgabe warnt die Mitgliederzeitschrift der AOK allerdings davor, auf selbsternannte Trance- und Wunderheiler hereinzufallen. Die "suggestive Wunderpille gibt es nicht. Werden beispielsweise die Ursachen einer krankheitsfördernden psychischen Belastung nicht beho­ben, bleiben die schnellen positiven Änderungen nach einer Hypnose nur vorübergehend. Auch Raucher oder Übergewichtige, die sich eine schnelle Befrei­ung von ihren Lastern versprechen, sind bei "her­kömmlichen Therapien besser aufgehoben, re­sümiert BLEIB GESUND.

Übrigens: BLEIB GESUND mit vielen In­formationen rund um die Gesundheit gibt es jetzt bei jeder AOK - kostenlos.