Montabaur
Wissenswertes
Bürgerinitiative Westerwälder gegen die Schnellbahn e.V.
Am Freitag, dem 26. Februar 1993, findet um 20 Uhr die diesj äh- rige Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative Westerwäl- der gegen die Schnellbahn aV. in Dernbach im »Hotel Wehler« statt. Hierzu sind alle Mitglieder und Interessierten eingeladen.
CDU-Gemeindeverband Montabaur
Kranzniederlegung
Foto: Görg
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Zum Gedenken an den vor 10 Jahren verstorbenen Bürgermeister der Verbandsgemeinde und der Stadt Montabaur, Wilhelm Mangels, legten an seinem 65. Geburtstag die derzeitigen und ehemaligen Vorsitzenden der CDU-Fraktionen, die Beigeordneten aus Verbandsgemeinde und Stadt sowie die CDU-Vorsitzen- den der Verbandsgemeinde und Stadt Montabaur in Anwesenheit der Familie Mangels, Dekan Georg Niederberger und Bürgermeister Dr. Paul-Josef Possel-Dölken am Grab einen Kranz nieder.
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Technologiebörse
Neue Märkte lassen sich nur durch neue und bessere Produkte erobern. Viele Unternehmen versuchen, technische Neuerungen durch Lizenzen zu erwerben. Andere sind dagegen bestrebt, Patente, Lizenzen oder auch ungeschütztes technisches Wissen zum Verkauf anzubieten. Die Aktivierung dieses Angebots- und Nachfragepotentials und die damit verbundene Belebung des Tbchnologietransfers ist das Ziel der IHK-Ttechnologiebörse. Auch die jetzt in der 22. Auflage herausgegebene IHK-Tfechnolo- giebörse nimmt als Instrument des Tbchnologietransfers im Serviceangebot der Industrie- und Handelskammern im internationalen Vergleich eine führende Position ein. Sie gilt als Informationsdrehscheibe zwischen Ttechnologieanbietern und -nachfragern. Der Katalog enthält rund 1.500 Tbchnologieange- bote und -gesuche kammerzugehöriger Unternehmen aus allen Tteilen der Bundesrepublik, darunter ca. 400 Neuaufnahmen. Die Ttechnologiebörse kann bei der Industrieabteilung der IHK Koblenz, Frau Ullmann, Tbl 0261/106-242, bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 20,00 DM zuzüglich Porto und Verpackung.
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Arbeitsstelle per Knopfdruck suchen
Neuer Stellen-Informations-Service im Arbeitsamt Interessierte können sich jetzt im Arbeitsamt Montabaur offene Arbeitsstellen per Knopfdruck aussuchen. Den Startschuß für diese neue Stellenbörse gab am Mittwoch, den 13. Januar 1993 der Präsident des Landesarbeitsamtes Rheinland- Pfalz-Saarland, Fritz Linneweber, zusammen mit Arbeitsamtsdirektor Erwin Spiekermann.
Der neue Stellen-Informations-Service hat den Sinn, den Arbeitsmarkt deutlich transparenter zu machen als er bisher ist. Es handelt sich beim Arbeitsamt Montabaur um den ersten Stellen-Informations-Service im Regierungsbezirk Koblenz.
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Arbeitsuchende können aktuelle Stellenangebote über Bildschirme selbst auswählen. Damit soll der Eigeninitiative eine zusätzliche Chance gegeben werden, so Arbeitsamtsdirektor Erwin Spiekermann. Die Angaben zur freien Stelle lassen sich per Knopfdruck ausdrucken. Wer will, kann auch dann direkt per Tblefon mit dem Betrieb Verbindung aufnehmen und ein erstes Vörstellungsgespräch vereinbaren.
Hierzu hat das Arbeitsamt zwei Tfelefone installiert, die im Nah- bereich kostenlos einen direkten Draht zu den Arbeitgebern hersteilen.
Erste Bemühungen, offene Stellen hereinzubekommen, waren durchaus erfolgreich. In den Geräten sind bereits jetzt über 600 Betriebe aus dem Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis mit ihren offenen Stellen vertreten.
»Wir sind aber davon überzeugt, daß demnächst in diesem System durch die Betriebe mehr offene Stellen angeboten werden«. Der Stellen-Informations-Service greift auf tagesaktuelle Stellenangebote zurück, die im Rechnersystem des Arbeitsamtes Montabaur gespeichert sind. Über Daten-Tferminals können die Besucher die Stellenangebote aufrufen und »durchblättern«. Die offenen Stellen enthalten alle wichtigen Informationen, wie zum Beispiel Arbeitsplatz, Arbeitszeit, Verdienstmöglichkeiten, die gewünschten Kenntnisse und Fertigkeiten und auch die Namen, Anschriften, Ttelefonnummern der Arbeitgeber.
Die Erfahrungen, die in einem zweijährigen Modellversuch in fünf Arbeitsämtern im Bundesgebiet gemacht wurden, zeigten, daß die Arbeitsämter mit dem neuen Angebot einem Wunsch von Betrieben und Arbeitnehmern entsprechen.
Die Besucher begrüßten es vor allem, selbst in Ruhe aus dem gesamten Stellenangebot auswählen zu können.
Starkes Interesse registrierten die Arbeitsämter mit Stellen-In- formations-Service auch von Arbeitnehmern, die sich aus einem Beschäftigungsverhältnis heraus neu orientieren wollten.
Osterferien auf dem Mountainbike
Tägliche Mountainbike-Tburen in einer herrlichen Umgebung erwarten die 13- bis 15jährigen Tfeilnehmer einer Ferienfreizeit in den Osterferien.
Veranstaltet wird diese erlebnisorientierte Ferienfreizeit vom Kreisjugendamt des Westerwaldkreises vom 13. bis 17. April. Ausgangspunkt der Tburen ist das Jugendferiendorf »Moritz« bei Manderscheid in der Vulkaneifel. Die Jugendlichen wohnen in den Blockhütten des Feriendorfes. Wer kein eigenes Mountainbike besitzt, kann es gegen einen geringen Kostenbeitrag ausleihen. In den Gesamtkosten von 220,00 DM sind Bustransfer Montabaur-Manderscheid, Übernachtung mit Vollverpflegung und Versicherung enthalten.
Anmeldungen an das Kreisjugendamt in Montabaur, Tfel. 02602/124-453.
Scheuermittel pulvrig oder flüssig?
Auch die als »sanft« beworbenen flüssigen Scheuermittel sind für sehr empfindliche Oberflächen ungeeignet. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einer Untersuchung von sechs Scheuerpulvern sowie 15 flüssigen Scheuermitteln zu Preisen zwischen 20 und 79 Pfennig pro 100 Milliliter beziehungsweise Gramm.
Auf den »klassischen« Oberflächen in Küche und Bad - Emaille, Keramik und Edelstahl - kann man alle Flüssigen dagegen unbesorgt verwenden. Vier der sechs Pulver verursachten auf Edelstahl deutliche Kratzer, konnten Emaille und Keramik aber ebenfalls nichts anhaben. In der Reinigungswirkung zeigten die Scheuermittel mit einer Ausnahme »gute« Ergebnisse und auch unter Umweltgesichtspunkten sind die Reiniger, besonders als Pulver, sehr günstig zu bewerten. Die Tfester bescheinigten den Scheuermitteln daher mit zwei »zufriedenstellenden« Ausnahmen »gute« Qualität.
Frauentreff in Westerburg
Am Mittwoch, 24.02.1993, um 19.00 Uhr treffen sich erstmalig Frauen im Paritätischen Zentrum, Neustraße 34. Ziel der Initiative ist, eine Kontakt- und Begegnungsmöglichkeit für alle Frauen einzurichten. Weitere Frauen und viele Anregungen sind willkommen. Tbl.-Nr.: 02663/1824.

