Montabaur
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Erste Pläne dafür reiften, nachdem in einer Ausstellung der Umwelt-AG ein solches Klassenzimmer auf einem Foto zu sehen war, das in einer anderen Schule entstanden ist.
Mit der Umwelt AG hatte das Gymnasium sofort auch die richtige Gruppierung, die sich aktiv um den Bau des Klassenzimmers kümmerte Einziges Problem waren die Kosten und das Fachpersonal für die Planung.
Da das Projekt ausschließlich aus natürlichen Baustoffen entstehen sollte, fand man bei Winfried Wehr, Leiter des Forstamtes Montabaur, ein offenes Ohr für diese Maßnahme. Revierleiter Kloft vom Forstrevier Gelbachtal, dem die Maßnahme übertragen wurde, stand und steht den Schülern aktiv zur Seite. Bei den Erdarbeiten legten die Schüler sogar selbst Hand an. Das Eichenpflaster stammt aus heimischen Wäldern und wurde fachgerecht von den Waldarbeitern des Gelbachreviers verlegt. Blieb nur noch die Finanzierung übrig. Auch dafür hatte man schnell einen Sponsor gefunden, der die gesamte Summe von immerhin 10.000,00 DM zur Verfügung stellt. Wie Vorstandssprecher Hans Jürgen Höher von der Volksbank Montabaur- Wallmerod bei Besichtigung der Baustelle mitteilt, paßte dieses Projekt genau in die Spendenstrategie der Volksbank. Umweltthemen und Jugendarbeit, das sind zwei Schwerpunktthemen für die die Volksb ank Montab aur-Wallmerod Spendenmittel bereitstellt.
Die Bauarbeiten sollten im Frühjahr 1993 abgeschlossen werden, damitinsbesondereUmwelt-undNaturthemen im Rahmen von naturwissenschaftlichen Unterrichtsstunden auch im Freien behandelt und diskutiert werden können. Bis dahin entstehen noch Eichenbänke, die ca. 30 Schülern Platz bieten. Abgerundet wird die ganze Maßnahme mit einer Trockenmauer aus Natursteinen und einer Vogelschutzhecke.
»Nepal-Trekking um den Manaslu«
Dia-Vortrag von Udo Schmidt (Alpenverein Koblenz) Dienstag, 12. Januar 1993,19.30 Uhr,
Haus der Begegnung, Koblenz, Casinostraße Mit 28 Trägern hat eine Koblenzer B ergsteigergruppe eine Trekkingtour rund um den über 8.000 Meter hohen Manaslu in Nepal gemacht. Sie ist dabei bis an die tibetische Grenze gestoßen, ein Gebiet, das bisher aus politischen Gründen verschlossen war. Udo Schmidt, Ausbildungsreferent der Sektion Koblenz des DAV und seit Juli 1992 Hüttenwirt der Barmer Hütte in Osttirol, hat die Gruppe geleitet. Er zeigt eine Auswahl aus hunderten von Dias dieser faszinierenden unberührten Landschaft.
Aktivitäten des
Deutschen Alpenvereins Sektion Koblenz
Sonntag, 10. Januar 1993, 9.30 Uhr ab Hütte Ehrenbreitstein. Auf Schleichwegen zum Dreibuchenplatz-Tbngrube - Denzer Heide - Golfplatz über den Kreutzberg zurück zur DAV Hütte 18 km/5 Std. Anschließend Dreikönigstreffen der Sektion. Meldung: F. Breidenbach, Tbl. 0261/72669.
Sonntag, 17. Januar 1993:9.10 Uhr ab Hauptbahnhof mit KE- VAG L.2 Kobl. Karthause, Meißner Str. - Waldesch - Schauren - Tauberbachtal - Brey. 22 km 5,5 Stdt. A. Kowollik, Tfelefon-Nr. 0261/54491.
Vortrag
Am Dienstag, 12. Januar, findet im »Haus der Begegnung« Koblenz um 19.30 Uhr, nicht wie sonst, im Soldatenfreizeitheim, ein Vortrag von unserem Ausbildungsreferenten Udo Schmidt mit dem Thema: »Rund um den Manaflu statt. Ein Berg in Nepal der 1992 erstmalig für Treckingtouren freigegeben wurde. 5 Wochen Nepaltrecking.«
HwK-Weiterbildungskalender 1993
Soeben erschienen ist der Weiterbildungskalender der Handwerkskammer Koblenz. Er bietet aktuelle und praxisnahe Veranstaltungen für 1993 in den HwK-Berufsbildungszentren im nördlichen Rheinland-Pfalz.
Eine Vielzahl von Kursen dient der Anpassung an die technische und wirtschaftliche Entwicklung. Schwerpunkte sind dabei der kaufmännische Bereich und EDV, CNCVCAD-Tfechnik, Metallbearbeitung, Steuerungstechnik, Kfz-Tbchnik, Sanitär-, Hei- zungs-, Klima- und Lüftungstechnik, Elektrotechnik/Elektronik oder Bau/Ausbau.
Ausgewählte Seminare mit qualifizierter Fortbildungsprüfung werden innerhalb der Aufstiegsfortbildung angeboten - beispielsweise Betriebswirt im Handwerk, EDV-Fachkraft, Schweißfachmann oder CNC-Fachkraft.
Der Weiterbildungskalender kann kostenlos bei der HwK angefordert werden: Tbl. 0261/8996-250, Postfach 929,5400 Koblenz.
Neuer Taschenfahrplan erschienen
Zur Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs hat die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises wieder den Taschenfahrplan des Westerwaldkreises 1992/93 herausgegeben. Dank der Unterstützung der Kreissparkasse Westerwald und der Nas- säuischen Sparkasse kann das 208 Seiten starke Taschenbuch kostenlos ausgegeben werden. Es enthält alle Bus- und Bahnlinien im Westerwaldkreis und die Anschlußmöglichkeiten zu den Hauptstrecken. Auch das Angebot des AST (Anrufsammeltaxi) konnte erweitert werden.
Der Tischenf ahrplan ist bei allen Verbandsgemeindeverwaltungen und allen Filialen der Kreissparkasse, der Nassauischen Sparkasse und beim Fremdenverkehrs verein Westerwald in Montabaur erhältlich.
Weihnachtsbäume von Lametta befreien 1
Auch in diesem J ahr werden die Weihnachtsbäume wieder von der Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung getrennt abgefahren, um daraus zusammen mit den sperrigen Grünabfällen - die zweimal jährlich eingesammelt werden - wertvollen Kompost herzustellen. Zu beachten ist, daß Lametta von den Weihnachtsbäü- men entfernt wird, bevor diese zur Abholung bereitgestellt werden. Lametta enthält Blei und dieses Schwermetall baut sich nicht ab, so daß es anschließend im Kompost feststellbar ist und die Qualität beeinträchtigt. Bisher weist unser Kompost aus Westerwälder Grünabfällen eine sehr gute Qualität auf und wir alle sollten dafür Sorge tragen, daß es so bleibt. Daher lautet unsere Bitte an Sie: Entfernen Sie das Lametta, wenn Sie den Baum für die Weihnachtsbaumsammlung bereitstellen.
Untersuchungsergebnisse des Kompostes können Sie bei der Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung (Tbl. 02602/680655) erfragen. Der Kompost ist zu den üblichen Öffnungszeiten in Säcken und lose bei der Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung in Moschheim bzw. auf den Hausmülldeponien in Meudt und Rennerod erhältlich.
Bevölkerungszahl weiter steigend
Am 30. Juni 1992 lebten 3,852 Millionen Menschen in Rheinland-Pfalz. Gegenüber dem Jahresende 1991 ist, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, die Bevölkerungszahl um 30.900 Personen oder 0,8 Prozentgestiegen. Im Vergleichzur Jahresmitte 1991 lag die Zunahme bei 1,8 Prozent.
Das Bevölkerungswachstum wurde auch im ersten Halbjahr 1992 von den Zuzügen nach Rheinland-Pfalz bestimmt. In diesem Zeitraum kamen rund 70.500 neue Mitbürger ins Land, gut 39.000 Menschen verließen Rheinland-Pfalz. Der Gewinn aus dieser Wanderungsbewegung lag mit 31.400 Personen allerdings niedriger als im zweiten Halbjahr 1991. Damals hatten 81.800 Zu- und 45.300 Fortzüge zu einem positiven Wanderungssaldo in Höhe von 36.500 geführt.
Die Bilanz der Geburten und Sterbefälle fiel im Berichtszeitraum zwar wiederum negativ aus, doch hat sich der Gestorbe- nenüberschuß weiter auf rund 480 verringert. Er errechnet sich aus 20.770 Geborenen und 21.250 Gestorbenen. IndenMonaten Aprilbis Juni 1992 überwog die Zahl der Geburten sogar die der Sterbefälle.
Demgegenüber betrug der Gestorbenenüberschuß im zweiten Halbjahr 1991 noch mehr als 600 Personen, wobei damals die Monate Julibis September bereits einen positiven Saldo aufwie- sen. Damit bestätigte sich derlangjährigeT-end, daß dieGebur- tenzahlen in den Sommermonaten üblicherweise ansteigen, während die Sterbefälle ihren Höhepunkt innerhalb eines Jahres in den Wintermonaten haben.
HwK-Vortragsdokumentation:
»Uber die Grenzen hinausn
Mit Einführung von Ministerpräsident Rudolf Scharping »Über die Grenzen hinaus« heißt der Titel einer neuer Publikation in der Schriftenreihe der Handwerkskammer Koblenz, die in diesen Tagen erscheint. Das Werk dokumentiert eine vielbeachtete öffentliche Vortragsreihe in der HwK-Akademie vom Frühjahr 1990 bis zum Frühjahr 1992.

