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Montabaur

Nr. 51/92

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Die Verwaltung informiert

Bericht über die Sitzung

des Haupt- und Finanzausschusses des Verbandsgemeindera­tes Montabaur vom 03. Dezember 1992

Der Haupt- und Finanzausschuß hat in seiner Sitzung den Ein­stieg in die EDV-Ausstattungder Schulverwaltungen beschlos­sen. Zur Unterstützung von Schulleitung und Schulsekretariat sollen in 1993 zunächst für folgende Schulen Personalcomputer beschafft werden:

- Heinrich-Roth-Hauptschule Montabaur

- Freiherr-vom-Stein-Hauptschule Nentershausen

- Grund- und Hauptschule Waldschule Montabaur-Horressen

- Grundschule Joseph-Kehrein-Schule

- Grundschule Heilberscheid

- Grundschule Niederelbert.

Die Verbandsgemeindeverwaltung erhielt den Auftrag, die er­forderlichen Mittel in Höhe von insgesamt 30.000 DM im Haus­haltsplan der Verbandsgemeinde für 1993 zu veranschlagen. Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß daneben folgende Auftragsvergaben:

- Lieferung eines Schwimmbadbecken-Bodenreinigungsge­rätes zum Preis von rd. 14.000 DM

- Lieferung von fünf Funkmeldeempfänger als Ersatzbe­schaffung für die Stützpunktwehren Montabaur und Nen­tershausen (Auftragswert rd. 5.000 DM)

- Lieferung und Montage eines neuen Tores im Feuerwehrge­rätehaus Montabaur (Auftragswert rd. 10.500 DM)

- Lieferung und Montage von Beleuchtungskörpern in der Grundschule Girod als Ersatzbeschaffung für die bisherige, nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechende Ausstattung der Schule (Auftragshöhe: rd. 32.000 DM)

- Vergabe eines Planungsauftrages für den Neubau eines Feu­erwehrgerätehauses in Neuhäusel

Außerdem beriet der Haupt- und Finanzausschuß die Haus­haltssatzung und den Haushaltsplan der Verbandsgemeinde Montabaur für das Haushaltsjahr 1993 sowie das Investitions­programm für die Jahre 1993 - 1996 und die Wirtschaftspläne der Verbandsgemeindewerke für das Wirtschaftsjahr 1993. Die Beratung erfolgte zur Vorbereitung der Beschußfassung des Verbandsgemeinderates Montabaur am 17. Dezember 1992.

Schließung der Schulturnhallen der Verbandsgemeinde Montabaur

In der Zeit von Mittwoch, 23.12.1992 bis einschließlich Sonn­tag, 03.01.1993 werden folgende Schulturnhallen der Verbands­gemeinde Montabaur wegen Grundreinigungsarbeiten ge­schlossen:

- Schulturnhalle an der Joseph-Kehrein-Schule Montabaur

- Schulturnhalle an der Augst-Schule Neuhäusel

- Schulturnhalle an der Grundschule Horbach

- Schulturnhalle an der Freiherr-vom-Stein-Schule Nenters­

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- Schulturnhalle an der Grundschule Ruppach-Goldhausen. Folgende Schulturnhallen bleiben wegen Bauarbeiten länger geschlossen :

- Schulturnhalle an der Waldschule Montabaur-Horressen in der Zeit von Mittwoch, 23.12.1992 bis einschl. Sonntag, 10.01.1993

- Schulturnhalle an der Grundschule Niederelbert

in der Zeit von Mittwoch, 23.12.1992 bis einschließlich Freitag, 08.01.1993.

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur (Schulamt)

Schließung des Stadtarchivs

In der Zeit vom 28. Dezember 1992 bis zum 6. Januar 1993 bleibt das Stadtarchiv geschlossen.

Unsere Öffnungszeiten bleiben auch 1993 unverändert beste­hen:

Montag, Mittwoch und Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr Dienstag und Donnerstag von 15.30 bis 17.30 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch !

Katze als Fundsache

Am 10. Dezember 1992 wurde in Montabaur, Limburger Straße eine schwarzweiße Katze aufgefunden.

Der rechtmäßige Verlierer kann sich bei der Verbandsgemeinde­verwaltung Montabaur, Tbl. 02602/126124 melden.

Wirtschaftliche Bedeutung des Fremdenverkehrs wird oft nicht erkannt

Fremdenverkehrseinrichtrungen diskutierten über Entwick­lung und Bedeutung des Fremdenverkehrs in der Verbandsge­meinde Montabaur und im Westerwald

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Zur Diskussionsrunde trafen sich Vertreter der Fremdenverkehrsbetrie­be der Verbandsgemeinde Montabaur im Forellenhof in Oberelbert auf Einladung der Verbandsgemeinde.

An dem Gespräch nahmen auch die Vertreter des Fremdenverkehrsver­eins Westerwald, Wolfgang Zirfas und Christoph Hoopmann, teil.

Wenn auch das Vorjahresergebnis in diesem Jahr nicht erreicht wird, so fällt die Entwicklung des Fremdenverkehrs in der Ver­bandsgemeinde Montabaur in den vergangenen Jahren durch­aus positiv aus.

Die Gäste- und Übernachtungszahlen sind von 1985 bis 1991 deutlich gestiegen, so Wilfried Noll vom Verkehrsamt der Ver­bandsgemeinde Montabaur, der die Fremdenverkehrseinrich­tungen der Verbandsgemeinde zur Gesprächsrunde in den Fo­rellenhof nach Oberelbert eingeladen hatte.

Wurden 1985 40.141 Gäste und 146.044 Übernachtungen regi­striert, so stieg das Ergebnis in den Jahren bis 1991 auf 56.453 Gästeund 195.890 Übernachtungen. Allerdings werde man das gute Vorjahresergebnis in 1992 wahrscheinlich nicht erreichen, das sicherlich auf das Jubiläumsjahr 700 Jahre Stadtrechte und den Rheinland-Pfalz-Tag zurückzuführen sei, meinte Nolla

Zum Gespräch standen auch die »Neuen« vom Fremdenver­kehrsverein Westerwald bereit. Wolfgang Zirfas und Christoph Hoopmann, seit einem halben Jahr für die Geschicke des Frem­denverkehrsvereins Westerwald verantwortlich, gaben einen Überblick über Aufgaben und Zielsetzungen des Fremdenver­kehrsvereines. Eine gute Zusammenarbeit und gemeinsame Zielsetzungen mit den Verbandsgemeinden im Kreis stehen an vorderster Stelle, so Wolfgang Zirfas.

Für Christoph Hoopmann stand das Thema »Service und Gä­stebetreuung« im Vordergrund. Anhand einiger Dias wurde der Umgang mit dem Gast kritisch beleuchtet und diskutiert. Viele Gastgeber bemängelten die oft fehlende Akzeptanz für den Fremdenverkehr. Weitestgehend verbreitet sei die Auffassung, daß nur der Hotelier oder der Ferienwohnungsbesitzer davon profitiere. Daß insbesondere dem Sekundärbereich, wiez.B. dem Bäcker, dem Metzger und dem Einzelhandel zusätzliche Ein­nahmen aus dem Fremdenverkehr zufließen, leuchte vielen erst nach kritischer Betrachtung ein.

Diskutiert wurde auch eine Anpassungder Werbeprospekteder Verbandsgemeinde Montabaur an das soeben erschienene Ur­laubsjournal des Fremdenverkehrsvereins Westerwald. Die Vielfalt der Prospekte und damit verbundene Irritationen beim Gast verlangten ein einheitliches Erscheinungsbild aller Frem­denverkehrsregionen im Westerwald.

Neben dem bereits von Josef Becker, dem früheren Verkehrsdi­rektor des Fremdenverkehrsvereines initiierten Westerwälder Markensymbols, dem grün-gelben Dreieck, versuche man das gemeinsame Erscheinungsbild, z.B. auch bei der Prospektge­staltung, fortzuführen.