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Montabaur

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Nr. 49/92

Krankheitszeiten, Zeiten der Arbeitslosigkeit, militärischer Dienst, Zeiten der Schul-, Fachschul-und Hochschulausbildung nach dem 16. Lebensj ahr und ggf. den Flüchtlings- oder Vertrie- benenausweis mitzubringen. Für die Anrechnung von Zeiten der Kindererziehung und Berücksichtigungszeiten wegen Kin­dererziehung ist die Vorlage der Geburtsurkunden oder des Fa­milienbuches erforderlich. Unbeglaubigte Fotokopien genügen nicht.

Sollte ein Versicherter nicht selbst vorsprechen können, kann er sich durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen. Aus Grün­den des D atenschutzes ist in diesem Fall j edoch die Vorlage einer Vollmacht, der Personalausweis in allen Fällen, erforderlich. Das gilt auch für Ehegatten !

Die Beratungen werden bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - Rathaus - Altbau -1. Stock, Zimmer 10/11, durchge­führt.

Ifelefonische Tterminvereinbarungen unter Tbl. 02602/126.154 oder 02602/126.153.

Anmeldetermine für Sonderschulen

Nachstehende Anmeldetermine werden hiermit bekanntgege­ben:

A. Schulen für Lernbehinderte im Westerwaldkreis

14. Dezember, 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 15. Dezember, 10.30 bis 12.00 Uhr:

Schulgebäude Höhr-Grenzhausen, Rathausstraße 131, für den Bereich der Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Rans­bach-Baumbach und der Ortsgemeinden Neuhäusel, Eitelborn, Kadenbach und Simmern

14. bis 18. Dezember (außer Samstag), 8.30 bis 11.00 Uhr: Schulgebäude Siershahn, Poststraße 15, fürdenBereich der Ver­bandsgemeinden Montabaur - außer den Ortsgemeinden Neu­häusel, Eitelborn, Kadenbach und Simmern -, Wirges und Sel­ters

B. Schulen für Geistigbehinderte im Westerwaldkreis

14. bis 17. Dezember (außer Samstag), 8.30 bis 9.00 Uhr und 15.00 bis 16.00 Uhr:

Schulgebäude Wirges, Theodor-Heuss-Ring, für den Bereich der Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Rans­bach-Baumbach, Selters und Wirges

Schule für Sprachbehinderte Singhofen 10. bis 18. Dezember (außer Samstag), 8.00 bis 13.00 Uhr: Schulgebäude 5409 Singhofen, Erich-Kästner-Straße 1, für den Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur Es sind alle Kinder mit offensichtlicher oder vermuteter Behin­derung, die das 6. Lebensjahr vollendet haben oder vor dem 30. Juni 1993 vollenden werden, anzumelden.

Kinder, die vom 30. Juni bis einschließlich 31. Dezember 1993 das 6. Lebensjahr vollenden, können angemeldet werdea Zur Anmeldung ist eine Geburtsurkunde oder das Familienstamm­buch mit vorzulegen.

Kreisverwaltung des Westerwaldkreises Im Aufträge:

Dochnahl, Amtsrat

Manöver der Bundeswehr

1. Manöverraum: Daaden - Rennerod - Langendernbach - Frick­hofen - Hundsangen - Heilberscheid - Dausenau - Braubach - Ko.-Horchheim - Ko.-Niederberg - Höhr-Grenzhausen - Selters - Elgert - Höchstenbach - Hachenburg - Daaden

2. Zeitraum: 07.12. bis 09.12.1992

3. Truppenstärke: 170 Soldaten

4. Fahrzeuge: 20 Radfahrzeuge, 2 Hubschrauber (mit Außenlan­dungen)

5. Art der Übung: Durchschlageübung Sonstiges: Es wird Darstellungsmunition verwendet.

Die Bürgerzeitung erscheint wöchentlich. Herausgeber, Druck und Verlag: Verlag + Druck Linus Wittich KG, 5410 Höhr-Grenzhausen, Rheinstr. 41, Postfach 1451, Tblefon 02624/106-0. Ifelefax 02624/6170. Verantwortlich für den Inhalt; Franz-Peter Eudenbach. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Annette Steil.

Bezugspreis monatl. DM 2,30 bei Ortszustellung.

Im Einzelversand durch den Verlag DM 0,90 + Versandkosten. BÜRGERZEITUNG Wochenblatt mit öffentlichen

Bekanntmachungen der Kommunalverwaltungen Für Anzeigenveröffentlichungen und Fremdbeilagen gelten unsere Geschäfts­bedingungen und unsere z.Zt gültige Anzeigenpreisliste. Bei Nichtbelieferung ohne Verschulden des Verlages oder infolge höherer Gewalt, Unruhen, Störung des Arbeitsfriedens, bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag. Gezeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, der auch verantwortlich ist

Natur- und Umwelt-Info

Speierling - Baum des Jahres 1993

Einer der seltensten deutschen Bäume, der Speierling, ist zum Baum des Jahres 1993 erklärt worden. Ein KuratoriumBaum des Jahres aus Fachleuten und Vertretern fast aller großen Natur­schutzverbände hat diese Wahl getroffen. Nach Angaben des Kura­toriums ist der Speierling vom Aussterben bedroht. Der Bestand ist in Deutschland auf 3500 bis 4000 Bäume zusammengeschrumpft. Nur 100 davon sind jünger als 40 Jahre - zuwenig, wie die Fachleute betonen, um die Art zu erhalten.

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Der Speierling bevorzugt mineralkräftige, kalkhaltige Bödea Er liebt die warmen Südhänge (Obst- und Weinbauldima) und wächst auch noch auf sehr trockenen Standortea Die filzig be­haarten Fliederblätter ähneln sehr denen der Eberesche. Die Blüten stellen als Nektar- und Pollenspender eine wichtige Bie­nenweide dar. Die rötlichgelben, birnenförmigen Früchte ent­halten 75 % Gerbstoffe der zur Klärung von pektinreichen Preß- säfen und als Zusatz zum Verbessern und Haltbarmachen von Apfel- und Birnenmost verwendet werden kana

Mit Hilfe von Pflanzprogrammen in Hessen, Badem-Württem­berg und Rheinland-Pfalz wird versucht, diese Baumart wieder verstärkt anzusiedeln.

Landschaftsplanung in der Gemeinde

Einen Landschaftsplan nach dem Landespflegegesetz haben bisher 29 Gemeinden erstellt. Das teilte das Ministerium für Umwelt auf eine große Anfrage der FDP-Fraktion zur Land­schaftsplanung auf Gemeindeebene mit. Bei 55 weiteren Ge­meinden ist ein solcher Plan in Arbeit und bei 37 in Vorberei­tung. 105 Gemeinden haben bisher einen Förderantrag gestellt. Insgesamt flössen rund 3,5 Millionen DM seit 1986 als Förder­mittel in die Landschaftsplanung, davon im Jahre 1991 etwas mehr als eine Million. Eine weitere Finanzierungsmöglichkeit ergibt sich aus den Mitteln zur Aufstellung von Gewässerpflege­plänen und Gewässerentwicklungsmaßnahmen. Hier wurden seit 1987 von der Wasserwirtschaftsverwaltungrund 3,2 Millio­nen DM zur Verfügung gestellt.

Im Detail erläutert das Ministerium in seiner Antwort unter an­derem, in welchem Maße landespflegerische Belange bei der Flurbereinigung, im Straßenbau, im Wasserbau, bei der Dorfer­neuerung, beim schienengebundenen Verkehr, in der Forstwirt­schaft und imBergbau berücksichtigt werden. (Landtagsdruck­sache 12/1340).

Zellstoff aus schnellwachsenden Baumarten ?

80 Prozent ihres Zellstoffbedarfs, führt die Bundesrepublik Deutschland aus dem Ausland ein. Zum einen ist der Rohstoff Holz begrenzt, zum anderen verursachen herkömmliche Her­stellungsverfahren große Abwasserprobleme. Die Bundesfor­schungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft in Hamburg un­tersucht daher, ob aus schnellwachsenden Baumarten und Ein­jahrespflanzen brauchbare Zellstoffe nach dem umweltfreundli­cheren Acetosolv-Verfahren hergestellt werden können. Die in ersten Versuchen gewonnenen Zellstoffe aus Pappeln (Populus robusta und Populus Mühle-Lahrsen), Aspe und Birke waren qualitativ besser als entsprechende Sulfizitzellstoffe. Für Weide traf dies nicht zu. (AID)