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Montabaur

Nr. 47/92

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Gesang am Grabe Felix Mendelssohn Bartholdys

Montabaurer ehrten ihren Namensgeber

Eine in der Ge­schichte des fast 14'0jährigen MGV Mendels­sohn Bartholdy Montabaur wohl einmalige Bege­benheitereignete sich Ende Okto­ber in Berlin.

Die Vorstands­spitze und der Chorleiter, Mu­sikdirektor Lin- gerhand, besuch­ten das Grab des Vereinsnamens­gebers und ehr­ten denselben mit der eigens hierfür einstudierten Mendelssohn- Komposition »Beati mortui«.

Die »Mendels­söhne« wußten zwar, auf wel­chem Friedhof Mendelssohns

letzte Ruhestätte sich befindet, hatten aber ob der Friedhofs­größe einige Mühe, das Grab zu finden, was jedoch mit Hilfe von zwei Berlinerinnen gelang, die den Suchenden den entscheiden­den Tip und die Richtung vorgaben, in der man zu suchen hatte und auch fand.

Der 1. Vorsitzende des Vereins, H. Altenhofen, legte einen Blu­mengruß nieder, der eine Schleife mit der Aufschrift des Monta­baurer Chores trug.

Beim Verlassen des Friedhofes waren die Besucher der einhelli­gen Meinung, daß es ein erhebendes Erlebnis war, am Grabe des Namensgebers Felix Mendelssohn Bartholdy gewesen zu sein und ihn mit einem seiner Chorwerke geehrt zu haben.

Im Anschluß an den Grabbesuch führte der Weg zur Gedächt­nis-Kirche, in der die Sänger 2 Lieder vortrugen.

In der Staatsbibliothek wurden die »Mendelssöhne« - einer Ein­ladung Folge leistend - vom Leiter des Mendelssohn-Museums, Dr. Klein, und dem geschäftsführenden Vorstand der Mendels­sohn-Gesellschaft e.V. Thamm, begrüßt. Der kleinen Gruppe aus Montabaur wurde seitens Dr. Klein die Entstehung, seine Bedeutung, der derzeitige Bestand und die eigentliche Aufgabe des Museums dargelegt, dem sich eine Führung anschloß.

Hier Unterzeichnete der 1. Vorsitzende Altenhofen auch die Bei­trittserklärung zur Mendelssohn-Gesellschaft e.V. Berlin, was von den Gastgebern mit großer Genugtuung aufgenommen wurde, insbesondere im Hinblick darauf, daß der Chor aus Mon­tabaur der wohl weltweit einzigste Männerchor ist, der den Na­men des großen Musikschöpfers Mendelssohn B ar tholdy trägt.

Bei der Verabschiedung bestand Einigkeit darüber, daß dies nicht der einzige Weg der »Mendelssöhne« auf den Spuren ihres Namensgebers gewesen ist.

Der 1. Vorsitzende Altenhofen bei der Niederle­gung des Blumengrußes an der Gedenkstätte Felix Mendelssohn Bartholdy (Dreifaltigkeits­friedhof am Halleschen Tbr, Berlin).

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