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Montabaur

Nr. 46/92

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Bai Regen, Blitz und Hagelsturm nicht verzagen, nach einem Anruf-Sammeltaxi fragen.

AST bringt Sie sicher und trocken bis vor Ihre Haustür!

Ökologischer Landbau: Richtlinien

Die Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau/Bundes­verband Naturkost Naturwaren haben allgemeine Rahmen­richtlinien zur Verarbeitung für Erzeugnisse aus dem ökolo­gischen Landbau herausgegeben. Die Richtlinien gelten für alle Gruppierungen, die den Verbänden der Arbeitsgemein­schaft Ökologischer Landbau (AGÖL) und des Bundesver­band Naturkost Naturwaren (BNN) angehören. Sie sollen ei­nen hohen ernährungsphysiologischen und ökologischen Qualitätsstandard des Endproduktes gewährleisten. Größt­mögliche Transparenz, insbesondere für die Verbraucher, ist ebenfalls Ziel dieser Rahmenrichtlinien. Der Text steckt den Rahmen ab, innerhalb dessen verbandseigene Vorgaben zu formulieren sind. Bis zum Voriiegen der spezifischen Richtli­nien gelten die in die Rahmenrichtlinien aufgenommenen Positivlisten von Zusatzstoffen und technischen Hilfsstoffen.

Dia SÖL-Sonderausgabe Nr. 39Allgemeine Rahmenrichtlinien Verarbeitung für Erzeugnisse aus ökologischem Landbau kann für 4 DM (zzgl. 2 DM Porto) bei der Stiftung Ökologie und Landbau, WeinstraBe Süd 51,6702 Bad Dürk­heim, Tel. 06322/8666, Fax 8794, bezogen werden.

Komposter kostenlos

Der Umlandverband Frankfurt (UVF) hat 56 Schulen im Hochtaunuskreis das Angebot gemacht, kostenlos ein Kompostiergerät zu erwerben. Der Komposter kann in Ver­bindung mit der Pflege und Betreuung von Schulgärten oder schulischen Grünanlagen, aber auch bei konsequenter Ge­trenntsammlung von anfallenden Bioabfällen sinnvoll einge­setzt werden.

Umiandvrsrband Frankfurt, Am Hauptbahnhof 18, 6000 Frankfurt am Main 1 Tel. 069/2577-741/-740, Fax 2577-572.

Tel- 06485- 300

Entsorgung von Batterien

Natur- und Umwelt-Info

Eine Kennzeichnungspflicht für Batterien und Akkumulato­ren mit mehr als 0,25 Gewichtsprozent Cadmium und Quecksilber sowie 0,4 Gewichtsprozent Blei sieht der vom Umweltministerium vorgelegte Entwurf einer Batteriever­ordnung vor. Außerdem sollen Handel und Industrie ver­pflichtet werden, ab 1. März 1993 Batterien und Akkumulato­ren zurückzunehmen und einer Verwertung und Entsorgung zuzuführen.

Bundesumweltministerium, Postfach 120629, 5300 Bonn 1, Tel. 0228/305- 2015,-2011.

Überwachung von Abwasser

Bisher wurden Abwässer aufgrund des chemischen Sauerstoff­bedarfs (CSB) hinsichtlich ihrer Schädlichkeit (AbwAG) beur­teilt. Dieses Analyseverfahren ist jedoch wegen seiner einge­schränkten Aussagekraft für weitere ökologische Betrachtun­gen, da anorganische wie organische Komponenten erfaßt wer­den, kritisch zu bewerten. Zudem entstehen durch den Einsatz gefährlicher Chemikalien (quecksilber- und chromathaltige Säuren) Arbeitsschutz-, Abwasser- und Abfallprobleme im La­bor.

Umwelt verträglicher, nahezu ohne Chemikalieneinsatz und aussagekräftiger ist die Anwendung des TOC (Total Organic Carbon), das heißt die Bestimmung des gesamten organischen gebundenen Kohlenstoffs. Aus technischer Sicht ist der Ersatz des CBS durch den TOC bei der Abwasserüberwachung sofort realisierbar. Aus juristischer Sicht ist die Umstellung von was­serrechtlichen Bescheiden und die Änderung des Abwasserab­gabengesetzes notwendig.

Die Bundesregierungbeabsichtigt, sobald das endgültige Ana­lyseverfahren für das TOC feststeht und ausreichend Erfahrun­gen mit dem TOC für alle Abwasserarten vorliegen, den CBS im Rahmen der in ihren Kompetenzbereich fallenden Regelungen nach § 7 a WHG und des AbwAG zu ersetzen.

Rücknahme von Altpapier

Ab 1. Juli 1993 müssen Hersteller und Vertreiber Büro- und Verwaltungspapiere sowie Druckerzeugnisse nach Ge­brauch unentgeltlich vom Verbraucher zurücknehmen. Dies ist der Kernpunkt des vom Bundesumweltministerium Ende September vorgelegten Entwurfs einer Altpapierverord­nung. Hersteller und Vertreiber sind Fudern verpflichtet bis 1. Januar 1997 60 Prozent des Papiers einerstofflichen Verwertung" zuzuführen. Gegenwärtig liegt die Recycling­quote bei 50 Prozent.

Bundesumweltministerium, Pressereferat, Postfach 120629, 5300 Bonn 1 Tel. 0228/305-2015/-11, Fax 305-3225.

Bücherei-Info

Neue Krimis und Science-fiction in der Stadtbücherei

Die Stadtbücherei Montabaur hat neue Kriminalromane und Science-fiction-Bücher. Dabei sind unter anderem: