Montabaur
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Nr. 42/92
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Nur Gewinner...
gab’s beim »»Tag der offenen Tür« von bäcker burggraf aus Staudt
Rund 15.000 Besucher sind der Einladung von bäcker burggraf nach Staudt gefolgt. »Das war mehr als wir uns erhofft hatten«, verkündete der Geschäftsführer und Mitinhaber Werner Burggraf stolz. »Wir wollten unseren Besuchern zeigen, daß wir ein Handwerksbetrieb, und vor allem, wenn auch größer, ein Familienunternehmen geblieben sind, das nach wie vor Wert auf persönliche und qualifizierte.Bedienung legt.« Also hatten die Besucher, wenn auch keinen Preis, zumindest den Eindruck gewinnen können, daß bei bäcker burggraf noch immer Qualität und Frische, nach alter Handwerkstradition, an erster Stelle stehen. Dann gab’s noch die Gewinner des Gewinnspiels. Der 1., 2. und 3. Preis wurde von Herrn Burggraf an Frau Ziegler (3. Preis) aus Ransbach-Baumbach, Herrn Germes (2. Preis) aus Bannberscheid und Herrn Mache (1. Preis) aus Mogendorf übergeben (v.l.n.r.).
Die Hauptgewinner allerdings, und so sollte es auch sein, sind die, denen der Erlös zugeht. Ein großer Tfeil des Erlöses bleibt in Staudt und wird zum Bau des neuen Kindergartens verwandt, weitere Iteile gehen an die Kroatien-Hilfe, die Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz. »Es ist, besonders bei der Kroatien-Hilfe, immer nur der berühmte ”I¥opfen auf den heißen Stein’. Aber viele IVopfen ergeben doch irgendwann mal einen See«
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Steuervorteile für Arbeitnehmer sofort
Die für vermietete Wohnungen gezahlten Schuldzinsen, vorgenommenen Erhaltungsaufwendungen und anderen Ausgaben im Zusammenhang mit der Immobilie wurden bei Arbeitnehmern gegenüber Steuerpflichtigen, die Einkommensteuervorauszahlungen leisten, steuerlich unterschiedlich berücksichtigt.
Während Arbeitnehmer als Lohnsteuerzahler regelmäßig erst auf Antrag gezahlte Steuern vom Finanzamt zurückerhielten, zahlten andere Einkommensteuerpflichtige aufgrund der steuermindernden Umstände von vornherein weniger Steuern.
Wie die LBS Immobilien GmbH Rheinland-Pfalz mitteilt, wurde aufgrund eines Beschlusses des Bundesfinanzhofes vom 29. April 1992 (BStBe II, S. 752) diese arbeitnehmerunfreundliche Praxis der Finanzämter geändert.
Ab sofort sind »steuerliche Verluste« z.B. aus der Vermietung von Wohnungen zeitnah bereits beim Lohnsteuerabzug zu berücksichtigen: Der Arbeitnehmer läßt sich einen Freibetrag auf seiner Steuerkarte ein tragen. Antragsfrist für das J ahr 1992 ist der 30. November 1992.
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IHK Koblenz
Die Änderung der derzeitgen Außenwirtschaftsverordnung könnte der Exportwirtschaft der Bundesrepublik erkennbaren Schaden zufügen. Diese Auffassung vertritt der Exportleiterkreis der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz. In seiner jüngsten Sitzung verabschiedete er deshalb einen Brief an Bundeswirtschaftsminister Jürgen Möllemann mit der Bitte, das Exportverbot in Staaten der arabischen Welt aufzuheben oder zumindest bis zum 1. Mai 1993 auszusetzen.
Wenn das Ministerium dennoch die geplante 24. Verordnung in Kraft setze, so in dem Schreiben wörtlich, »geht für die meist mittelständisch struktuierte Industrie der arabische Markt verloren.« Weltweit würden für die deutsche Exportwirtschaft Wettbewerbsnachteile entstehen, die bis zu Existenznöten führen könnten.
Für den Exportleiterkreis ist es weiter auch nicht einsehbar, warum durch einen solchen nationalen Alleingang in der Bundesrepublik - besonders im Mittelstandsbereich Arbeitsplätze gefährdet werden sollen. Die Aufbauarbeit in den arabischen Märkten, die speziell der mittelständischen Wirtschaft unglaubliche Kosten und Mühen verursacht haben, werde durch ei* ne derartige Maßnahme zur Freude der ausländischen Konkurrenz zunichte gemacht, so der Exportleiterkreis in seinem Schreiben an Minister Möllemann.
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Volksbank-Schalter in eine Märchenwelt versetzt
Marionettenatelier stellt aus
»Das ist ja wie im Märchen«, so die Aussagen von Kunden, die in den letzten lägen die Schalterhalle der Völksbank Montabaur-Wallmerod in Montabaur betreten.
Diese Aussage zielt auf die bis zu über 1 m großen Marionetten, die nicht nur kunstvoll aussehen, sondern auch sehr meisterlich präsentiert werden.
Eröffnet wurde diese Marionetten ausstellung des Marionettenateliers Tbennes und Doogs aus Limburg anläßlich des Schustermarktes in Monta- baur.
Stefan Tbennes und Petra Doogs sind seit ca. 5 J ahren im Puppenbau tätig. Beide sind Autodidakten und haben ihr Hobby mittlerweile zum Beruf gemacht. Als Werkstoff für die Marionetten dienen luftgetrocknete Modelliermasse, Ihn, Schaum und Holzmehl. Bis zu 40 Stunden Arbeitszeit werden in eine Figur investiert.
Absatzmärkte für diese, man kann schon sagen Kunstobjekte, finden sich in Kunsthandwerkermärkten.
Darüber hinaus finden sich immer mehr Liebhaber, die die hervorragend gestylten und gekleideten Puppen als Dekoration für die eigenen vier Wände erstehen.
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Jede Marionette für sich ein kleines »Meisterwerk«.
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Rheinland-Pfalz fördert Investitionen der nxittelständischen Wirtschaft
Das Ministerium für Wirtschaft und Verkehr hat jetzt das seit längerem vorbereitete Mittelstandsförderungsprogramm aufgelegt. Die Industrie- und Handelskammer war frühzeitigin die Aufstellung des neuen Förderungsprogramms eingebunden. Ziel ist es, durch Zinszuschüsse zu langfristigen Investitionskrediten die Gründung selbständischer mittelständischer Existenzen zu fördern oder zur Sicherung bestehender Existenzen beizutragen und Erweiterungsvorhaben zu unterstützen. Weiterhin werden die Einführung neuer Tfechnologien und Investitionen in Umweltschutzmaßnahmen gefördert.
Die Zuwendung wird in Form eines 3,5 prozentigen Zuschusses gewährt; maximal für eine Dauer von zehn Jahren. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere gewerbliche Unternehmen sowie Angehörige freier Berufe, die überwiegend für die gewerbliche Wirtschaft tätig sind.

