Einzelbild herunterladen

Montabaur

23

Nr. 41/92

Naspa: 10 Jahre Planspiel Börse Bericht hierzu auf Seite 22 !

mmßi

Ir- - ?

1I1IMS

IHK: Nur »Firma« hat Inhaber

Unternehmen, die nicht mit einer Firma im Handelsregister ein­getragen sind, müssen im Schriftverkehr unter ihrem Vor- und Zunamen auftreten. Auf diese Vorschrift der Gewerbeordnung verweist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz, der immer wieder entsprechende Anfragen zugehen.

Insbesondere bei Betriebsveräußerungen oder -Verpachtungen ist es »kleingewerblichen« Unternehmen nicht gestattet, den früheren Namen fortzuführen. Dies gelte - so die Kammer - vor allem auch für die häufig verwendeten Inhaberzusätze, die den Handelsregisterfirmen Vorbehalten seien. Die IHK empfiehlt daher, vor einer Veräußerung eine Eintragungsmöglichkeit in das Handelsregister zu prüfen, um den bisherigen eingeführten Namen erhalten zu können.

Deutsch-französisches Gipfeltreffen auf dem Ortler

Vorbereitung für Nepalreise

Bergsteiger aus den befreundeten Alpenvereins-Sektionen Ko­blenz und Metz (Frankreich) haben den mit 3.905 Meter höch­sten Südtiroler Gipfel, den königlichen Ortler, bestiegen. Unter Führung von Amtedtee Müller, Ehrenpräsident der Sek­tion Metz des Club Alpin Francais ließen sich die Bergsteiger von Rhein, Mosel und Lahn auch durch einen plötzlichen Wetter­sturz mit Sturm und Schnee nicht vom gemeinsamen Gipfelsieg abhalten. Der Ortler war der Höhepunkt einer fröhlichen und harmonischen Bergwoche mit Wanderungen und Kletterstei­gen in den Dolomiten.

Vf«

SsiiS?

Auch im ausgesetzten Fels findet Amedee Müller, Organisator und Lei­ter der deutsch-französischen Bergwoche in Südtirol, Zeit zum Studie­ren einer Bürgerzeitung des Linus Wittich-Verlages.

Foto: Jochen Gebauer

Patenschaften übernehmen

Für A. Müller und seine Freunde war die Bergwoche die letzte Vorbereitung für eine Nepalreise Ende Oktober, wo sie Paten­schaften für mehrere Kinder übernehmen bzw. vermitteln wol­len. Die Heimat- und Bürgerzeitungen des Linus Wittich-Verla­ges berichteten bereits über dieses Vorhaben. A. Müller ist be­geistert vom sozialen Engagement des Verlages: »Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung. Bei allem Elend in Europa und

Afrika dürfen wir die friedliebenden Nepalesen nicht vergessea Sie betteln nicht um Nahrungund Kleidung, sie brauchen Hilfe zum Schulbesuch und für eine bessere Ausbildung.« Etwas ent­täuscht war Müller dennoch über die geringe Resonanz seiner Bitte: »Ich wäre sehr froh, wenn sich doch noch ein oder zwei Le­ser finden, die mit 70,00 DM im Monat ein nepalesisches Paten­kind übernehmen wollen. Wenn für einen einzelnen der Betrag zu hoch ist, könnten ja auch zwei oder drei Familien gemeinsam eine Patenschaft übernehmen.« Informationen geben gern Dt. Alpenverein, Postfach 452, in 5400 Koblenz, Tbl. 0261/79452, und der Pressereferent des DAV, Jochen Gebauer, Ttelefon-Nr. 02603/71248 oder 13652).

Chris Herry Show Company

Show-Programme Künstlermanagement,-Promotion Wo bekomme ich einen Künstler oder eine Kapelle her? Wie gestalte ich die Veranstaltung und wie organisiere ich alles, was dem Abend zum Erfolg verhilft?

Auf all diese Fragen weiß die Gastspieldirektion und das Künstlermanagement Chris Herry Show GmbH mit Sitz in Ellenhausen bei Selters, nicht nur eine Antwort, sondern auch Rat und Tht. Sie nutzt ihre langjährigen Erfahrungen im Show-Geschäft, um Veranstaltern hilfreich zur Seite zu ste­hen.

In den Prospekten von Chris Herry Show findet man Stars und Sternchen von gestern, heute und morgen. Zum festen Künstlerstamm allerdings gehören u.a. der deutsche Schla­gersänger Peter Rafael, Freddy Breck, Thomas Anders (Ex- Modern-Talking), Nachwuchssängerin Sony M. und Schau­spieler und Kabarettist Mircea Krishan.

In den Referenzen der Firma liest man so namhafte Kunden wie Digital Equipment, Nashua, Omega-Uhren, Horten, Her- te, General Electric, u.v.a.m. Kein Wunder also, daß Chris Herry Show auch schon mit Welt-Stars wie Mireille Mathieu, Sandra und u.a mit Münchner Freiheit, Dieter Bohlen bereits gearbeitet hat.

Wer also eine Veranstaltung plant, sollte die Geschäftsführe­rin Christine B. Bauer anrufen, besonders Vereine aus der nä­heren Umgebung sind angesprochen. Denn für jeden Geld­beutel gibt es bei Chris Herry Show das richtige Programm. Für Vereine ebenso wie für große Firmen mit Produktpräsen­tationen.

Anzeige

Festaufführung zum Jubiläum »500 Jahre Amerika«

»Die Glasmenagerie« mit Gisela Uhlen Weltweit wird das Jubiläum »500 Jahre Amerika« gefeiert - die Entdeckung des neuen Kontinents durch Christoph Kolumbus. Zu diesem Anlaß zeigt das Staatl. Kurtheater Bad Ems am Frei­tag, 16. Oktober, 19.30 Uhr, eine Festaufführung des Schau­spiels »Die Glasmenagerie« von Ttennessee Williams.

»Ein Spiel der Erinnerung« nennt der Dichter sein Werk, das 1944 in Chicago uraufgeführt wurde und 1946 in Basel erstmals in deutscher Sprache zu sehen war. Neben »Endstation Sehn­sucht« ist »Die Glasmenagerie« das bedeutendste Stück von Ttennessee Williams, der zusammen mit Arthur Miller und Thornton Wilder das Theaterleben Amerikas in diesem Jahr­hundert geprägt hat.

Es ist die Geschichte einer Familie in St. Louis im amerikani­schen Süden - ein wahrhaft poetisches Stück, beeindruckend in Sprache und Handlung.

Im Mittelpunkt der Aufführung steht Gisela Uhlen, die durch Bühne, Film und Fernsehen einem Millionen-Publikum zum Be­griff geworden ist. Soeben hat sie im Schauspielhaus Zürich in den »Physikern« einen außerordentlichen Erfolg erzielt. Neben ihr sehen wir Renate Blume, eine der herausragenden Schauspielerinnen der ehemaligen DDR, bekannt geworden durch den Christa Wolf-Film »Der geteilte Himmel«. Berrid See­bacher vom Schauspielhaus Zürich sowie Jörg PankninausBer- Ijn spielen die männlichen Hauptrollen.

Mit dieser Aufführung der »Glasmenagerie« in hochkarätiger Besetzung wird das Jubiläum »500 Jahre Amerika« bei uns wahrhaft festlich begangen.