Montabaur
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Nr. 39/92
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Konzert
in der kath. Pfarrkirche »St. Peter in Ketten«
Donnerstag, 24. September 1992, 20.00 Uhr
mit dem Chor des Spaso Preobragensky Domes, Leningrad
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Ausführende der Konzerttournee vom 23. September bis 25. Oktober 1992 »Russisch-Orthodoxe Kirchenmusik sind 12 Mitglieder eines gemischten Chores, es sind die Solisten dieses Chores, der in St. Petersburg beheimatet ist. Der Chor widmet sich vor allem, die Liturgien wieder in das Repertoire aufzunehmen und sieht es als seine Aufgabe an, verlorene Traditionen der russischen kirchlichen Musik wieder aufleben zu lassen und längst verloren geglaubte Werke wieder aufzuführen, um so die Menschen mit der für sie gespielten Musik großer russischer Komponisten bekanntzumachen. Geprägt wird dieser Chor vor allem durch seine Dirigenten Igor Pankow und Juri Wolotowsky. Sie sind Absolventen der St. Petersburger Staatlichen Akademischen Kapellaund des St. Petersburger Konservatoriums. Dem großen Klangkörper entlocken sie mit Einführungsvermögen und feinen Nuancierungen höchste Töne, vollendet und schön. Tiefer Glaube und Professionalität unterstützen die Qualität der vorgetragenen Chorwerke Die Musik als Verbindungselement zu Gott ist für die Musiker äußerst wichtig und spiegelt sie wider.
Eintritt: 12,00 DM.
Wehr- und Ersatzdienstleistende, Jugendliche, Inhaber des Sozialpasses und Gruppen erhalten Ermäßigung.
Kartenvorverkauf:
Buchhandlung am Rathaus, Montabaur, Ttel. 02602/5333 Foto-Schwaderlapp, Ransbach-Baumbach, Tbl. 02623/2366 Zigarren-Wengenroth, Westerburg, Tbl. 02663/3368 Koblenzer Musikhaus, Koblenz, Tbl. 0261/12781 Elpi im Löhr-Center, Koblenz, Tbl. 0261/17786
— Eine Veranstaltung der Stadt Montabaur
Vorträge im Turm
Donnerstag, 1. Oktober 1992
Beginn: 19.30 Uhr im Wolfsturm Thema: »Rheinland-Pfalz in der französischen Besat
zungszeit - insbesondere die Auswirkungen auf Montabaur«
Referent: Dr. Peter Brommer, Oberarchivrat, Landeshauptarchiv Koblenz
Freitag, 30. Oktober 1992, 20.00 Uhr Haus Mons Tabor, Montabaur Theatervorstellung
»>In der Sache J. Robert Oppenheimer«
mit Walter Diess und dem Ensemble des Euro-Studios Landgraf ZUM INHALT:
In den USA galt er als Gott, zumindest als Vater der Atombombe: J. Robert Oppenheimer. Doch als Senator McCarthy im Verlauf des Kalten Krieges die Verfolgungswelle gegen alle irgendwie Linksverdächtigen entfesselte, da mußte sich auch der Mann, der den Amerikanern 1945 den schnellen Sieg ermöglicht hatte, vor dem Sicherheitsausschuß der Atomenergiekommission in Washington verantworten. Die Vorgeschichte des Falles Oppenheimer wird in Filmen, Lichtbildern, Tonbändern und Zeugenaussagen lebendig: Es ist die Geschichte eines Mannes, der versuchte, im Zwiespalt zwischen Forscherdrang, Loyalität zumStaatundVerantwörtungfürdieMenschheitseinenWegzu finden. Es geht um den unlösbaren Zwiespalt des modernen Wissenschaftlers, der in diesem geschickt gebauten Stück an den verschiedenen Positionen der beteiligten Personen aufgezeigt wird. Was man dem Physiker vor allem vorwirft, sind seine Skra- pel, seine Weigerung, nach dem Schock von Hiroshima einen och wirkungsvollere Vernichtungswaffe, die Wasserstoffbombe, zu bauen. Statt dessen setzt er sich für die Abrüstung ein. Daraus ergeben sich eine ganze Reihe von zwingenden Fragen: Ist es möglich, eine scharfe Trennung zu fordern zwischen der persönlichen Weltanschauung des Forschers und seiner wissenschaftlichen Arbeit, die er für den Staat verrichtet, der ihn gerade bezahlt ? Darf man wissenschaftliche Arbei als ideell wertvoll begründen und sie dann militärisch zweckgebunden einsetzen ? Muß der Staat, um seine Bürger zu schützen, nicht alles versuchen, um jede Möglichkeit eines Atomverrats auszuschließen ? Nach den Ausführungen von Ankläger und Verteidiger begründet der Präsident das Urteil: Mit einer Stimme Mehrheit wird Oppenheimer für verdächtig erklärt. Das Schlußwort hat Professor Oppenheimer. Neun Jahre später wird er mit dem Enrico- Fermi-Preis für seine Verdienste von Präsident Johnson ausge- zeichnet
Eintritt:' 12,00 /15,00 /17,00 / 20,00 DM.
Jugendliche, Wehr-und Ersatzdienstleistende, Inhaber des Sozialpasses und Gruppen erhalten Ermäßigung. Kartenvorverkauf: (ab ca. 30.9.1992)
Buchhandlung am Rathaus, Montabaur, Tbl. 02602/5333 Foto-Schwaderlapp, Ransbach-Baumbach, Tbl. 02623/2366 Zigarren-Wengenroth, Westerburg, Tbl. 02663/3368 Koblenzer Musikhaus, Koblenz, Tbl. 0261/12781 Elpi im Löhr-Center, Koblenz, Tbl. 0261/17786
Veranstalter: Stadt Montabaur

