Montabaur ,
- die Grünabfälle wieder in den Stoffkreislauf gelangen
- Deponieraum eingespart wird
- der Düngereinsatz reduziert wird
- auf die Verwendung von Tbrfprodukten verzichtet werden kann und damit besonders wertvolle Lebensräume erhalten werden.
Der Kompost ist auf den Deponien Meudt und Rennerod erhältlich:
- je Sack (301) zu 4,50 DM
- je cbm zu 35,00 DM.
Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Westerwaldkreis Abfallbeseitigung, Fr. Kirst-Melcher, Tbl. 02602/680655.
Betriebswasser aus Abwasser
In Kläranlagen wird Brauchwasser in großen Mengen zu Reini- gungszwecken benötigt. Dazu wird teures Ttinkwasser oder Brunnenwasser genutzt. Das vorhandene, billige und gereinigte Abwasser wiest nach der Klärung noch zu hohe Keimzahlen und pathogene Keime auf. Daher werden dem geklärten Abwasser chlorhaltige Produkte oder Biozide zur Desinfektion beigegeben, gegen die jedoch Bedenken bestehen.
Mit niedrigen UV-Transmissionen konnte im Klärwerk Kriftel Betriebswasser aus Abwasser hergestellt werden, daß den bakteriologischen Leitwerten der EG-Richtlinien für Badegewässer genügt. Sie erreicht bzw. unterschreitet und somit der Schutz des Betriebspersonals gewährleistet ist. Die Kosten der UV-Desinfektion belaufen sich auf 0,1 DM pro cbm Wasser und liegen damit unter denen, die bei der Verwendung von Trink- und Brunnenwasser die bei der Verwendung von chemischen Desinfektionsmittel entstehen. Durch den Verzicht auf Chemikalien wird auch der Vorfluter nicht zusätzlich belastet.
Rote Liste Schmetterlinge
Das Ministerium für Umwelt Rheinland-Pfalz hat die “Rote Liste Schmetterlinge” neu aufgelegt. Die Broschüre listet alle gefährdeten Großschmetteriingsarten gemäß ihrem Gefährdungsgrad in Rheinland-Pfalz auf. Sie nennt aber auch Gründe für den Rückgang und gibt Empfehlungen für den Schutz dieser Arten. Erwähnenswert ist nicht nur der Inhalt, die Broschüre ist außerdem ein Beispiel dafür, daß sich schöne Farbfotos und Recycling-Papier nicht ausschließen.
Die “Rote Liste Schmetterlinge" ist kostenlos beim Umweltministerium Rheinland Pfalz, Referat für Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Kaiser-Friedrich- Straße 7,6500 Mainz, Tel. 06131/164645, Fax 164649, erhältlich.
Noch blühende Wildkräuter
Die Kohl-Gänsedistel (Sonchus oleraceus)
Die ca. 30 bis 90 cm hoch werdende Pflanze ist einj ährig und enthält wie alle Arten der Gänsedisteln viel Milchsaft, der aus den Geweben quillt, wenn man die Pflanze verletzt. Das Wurzelwerk ist meistens als kräftige Pfahlwurzel ausgebildet. Die Blüte setzt sich aus zahlreichen kleinen gelben Einzelblüten zusammen. Die Blütezeit erstreckt sich bis in den Oktober. Die typischen Standorte der Gänsedistel befinden sich an Wegrändern, auf Ödflächen sowie im Randbereich von Gärten und Äckern. Je nach den Lebensbedingungen kann die Pflanze unterschiedliche Formen ausbilden.
Früher hatte die Kohl-Gänsedistel als Heil- und Salatpflanze eine Bedeutung.
H. Meier, Umweltbeauftragter der Verbandsgemeinde Montabaur, Tbl. 02602/126 109.
Öffnungszeiten der Hausmülldeponien Meudt und Rennerod
Von seiten der Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung wird darauf hingewiesen, daß sich mit Beginn der Winterzeit ab dem 1. Oktober 1992 die Öffnungszeiten der Hausmülldeponien Meudt und Rennerod wie folgt ändern:
montags bis freitags. von 8.00 bis 16.00 Uhr
samstags. von 8.00 bis 12.00 Uhr
__ Nr. 39/92
Abfuhr grüne Wertstofftonne für Altpapier im Oktober 1992
Von seiten der Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung wird darauf hingewiesen, daß im gesamten Kreisgebiet in der Zeit von Donnerstag, 1. Oktober 1992, bis einschließlich Mittwoch, den 7. Oktober 1992, an den jeweiligen Abfuhrtagen nur die grünen Wertstofftonnen für Altpapier entleert werden.
Aufgrund der in letzter Zeit vermehrten Beanstandungen wird eindringlich um Beachtung gebeten, daß in die grünen Gefäße tatsächlich nur Altpapier, Kartonagen, Kataloge, Konzeptpapier, Kalenderblätter, Papierverpackungen jeder Art wie z. B. Soßenpäckchen, Zahnpasta-, The- und Käseschachteln, Mehl-, Zucker- und Puddingpulvertüten u.ä. eingefüllt werden.
Nicht in die grüne Tbnne dürfen gewachste Lebensmittelverpackungen wie z. B. Milch- und Safttüten, Partyteller und -be- cher, Haferflockentüten, Verpackungen, die teilweise mit Silberpapier versehen sind (wie etwa bei Bonbon-, Keks-, Kaffee- und Schokoladenverpackungen), Cellophan- und Kunststoffverpackungen, Kohlepapier und stark verschmutztes Haushaltspapier.
Gebäudeeinmessung in der Gemeinde Montabaur
In der Gemeinde Montabaur (Im Bereich Industriegebiet »Alter Galgen« und im Bereich Autobahn A 3, Staudter Straße, Allmannshausen, Alleestraße, L 318 und Am Himmelfeld) werden in den nächsten Wochen die bisher in den amtlichen Flurkarten noch nicht oder unvollständig nachgeweisenen Gebäude gemäß § 2 des Landesgesetzes über den Grenznachweis bei Neubauten und die Gebäudeeinmessung vom 12.05.1953 - GVBL S. 60 - eingemessen. Die örtlichen Vermessungsarbeiten werden durch das Katasteramt Montabaur ausgeführt.
Es wird darauf hingewiesen, daß gemäß § 3 dieses Gesetzes die Grundstückseigentümer verpflichtet sind, das Betreten ihrer Grundstücke zwecks Ausführung der Vermessungsarbeiten zu gestatten, und daß die Einmessung aller nach dem 01.07.1953 errichteten Neubauten, Um- und Anbauten gebührenpflichtig ist. Entsprechende Kostenentscheidungen werden zu gegebener Zeit durch das Katasteramt Montabaur verschickt.
Montabaur, den 16. September 1992 Katasteramt Montabaur
Manöver der Stationierungsstreitkräfte
Manöverraum:
Landkreise Ahrweiler, Mayen-Koblenz, Neuwied, Altenkirchen, Westerwald, Rhein-Hunsrück, Rhein-Lahn, Mainz-Bingen, Bad Kreuznach und Alzey-Worms
Zeitraum: 26.9. bis 9.10.1992
TVuppenstärke: 20.000 Soldaten, davon 2.500 alliierte Streitkräfte
Fahrzeuge: 5.000 Radfahrzeuge, 500 Kettenfahrzeuge, 25 Stahlflugzeuge, 50 Hubschrauber mit Außenlandungen
Art der Übung: REFORGER 92/CERTAIN CARAVAN Stabsrahmenübung.
Sonstiges: Erdarbeiten finden nicht statt, Thrnmaterial wird nicht benötigt. Anmerkung: Die Schwerpunkte der Übung liegen in Hessen.
Abfuhr von Grün (Garten)-Abfällen im Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur vom 8. bis 14. Okt. 1992
Wie bereits im »Müllkalender des Westerwaldkreises 1992« abgedruckt, welcher im Dezember 1991 jedem Haushalt zugegangen ist, sammelt die Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung auch im Herbst diesen Jahres in allen Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises anfallende Grün(Garten)-Abfälle aus Haushalten ein. Die Abfuhr erfolgt in den einzelnen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Montabaur wie folgt:
Boden. 12.10.1992
Daubach. 13.10.1992
Eitelborn. 08.10.1992
Gackenbach. 13.10.1992
Girod. 08.10.1992
Görgeshausen. 13.10.1992
Großholbach. 08.10.1992

