Einzelbild herunterladen

Montabaur

28

Nr. 36/92

Deutscher Diabetiker-Bund

LV Rheinland-Pfalz e.V.

Bezirk Westerwald. Tbl. 02624/8212

Anzeige

Volksbank-Bälle für den Aufstieg

Montabaur: 6 Fußballmannschaften aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank M ontabaur-Wallmerod haben in der letzten Spiel­saison den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse geschafft. Als Anerk ennun g und Belohnung für den Einsatz der Mann­schaft und nicht zuletzt die Arbeit im Verein spendete die Volks- bank Montabaur-Wallmerod jeder Mannschaft einen wertvollen SpielbalL

In der C-Klasse spielen künftig der SV Berod sowie die Spielge­meinschaft GroßholbachAhrbach mit den neuen Volksbank- Bällen. Für die B-Klassen-Spiele in der kommenden Saison freu­te sich der SV Helferskirchen über den neuen BalL Der TUS Nie­derahr spielt ab sofort in der A-Klasse. In der Bezirksliga wettei­fern künftig der TiS Montabaur mit seiner 1. Mannschaft sowie die 2. Mannschaft der SpielvereinigungEintracht Glaschemie Wirges mit den neuen Volksbank-Bällen.

Mit dieser Ballspende, so Vorstandsmitglied Ulrich Schlosser bei der Ballübergabe, will die Volksbank Montabaur-Wallmerod ihr Engagement für den Sport in ihrer Region unterstreichen.

llSilS

6Fußballmannschaften aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank Mon­tabaur-Wallmerod freuten sich überdieBallspende, die sie für ihren Auf­stieg in die nächsthöhere Spielklasse von der Volksbank Montabaur- Wallmerod erhielten.

Anzeige

Naspa: 10 Jahre Planspiel - Börse

Startkapital auf 100.000 DM verdoppelt Naspa rechnet mit über 500 Spielgruppen 10 Jahre ist es her, daß die erste Planspiel-Börse von den Spar­kassen gestartet wurde Und auch dieses J ahr erwartet die N as- sauische Sparkasse wieder den »Run« auf dieses Angebot, das sich in erster Linie an Schüler der Sekundarstufe II und der Be­rufsbildenden Schulen richtet. Insgesamt rechnet die Naspa mit der Tfeilnahme von insgesamt über 500 Spielgruppen.

Der Startschuß wird dieses Jahr am 28. September fallen und bis zum 2. Dezember 1992 können sich die »Jungbörsianer« aus einem Angebot von 99 Werten diejenigen aussuchen, die für sie am lukrativsten aussehen.

Aber auch während der fast 10 Wochen, die das Spiel dauert, werden die zukünftigen Broker mit ihrem fiktiven Startkapital von 100.000,00 DM nicht alleine gelassen. In dieser Zeit stehen ihnen die Wertpapierexperten der Naspa mit Rat und Tat zur Seite, und auch die Jugendberater helfen »ihren« Schützlingen gerne mit ein paar praxisnahen Ratschlägen weiter. Praxisnähe wird auch bei der Spielabwicklung durch online-Be- arbeitung großgeschrieben. Auch An- und Verkaufsgebühren entsprechen denjenigen, welche auch die »richtigen« Geldanle­ger bezahlen.

Bundesweit werden wieder viele Sach- und G eidpreise vergeben, als erster Preis winkt eine 6tägige Reise nach Mailand, die nächstplacierten Tteams erhalten Geldpreise. Die regionalen Sparkassen-und Giroverbände prämieren die regionalen Gewin­ner, und die Naspa stellt für ihre 20 besten Gruppen Preise von insgesamt 20.000,00 DM zur Verfügung.

Aber auch alle anderen Teilnehmer werden an Erfahrung gewin­nen, bietet doch ein solches Angebot die ideale Spielwiese, um ohne Risiko einmal erste Eindrücke im weiten Feld der Geldanla­ge zu sammeln. In den 99 Werten, die dieses Jahr zur Verfügung stehen, sind diesmal nicht nur in- und ausländische Aktienwerte enthalten, sondern auch Rentenpapiere, Optionsscheine und erstmals auch Investmentfonds.

Kurzum, es wird jedem etwas geboten. Wer sich also für die Teil­nahme am Planspiel Börse interessiert, der sollte sich an den Ju- gendbetreuer in seiner Naspa-Zweigstelle wenden und sich die 'Ifeilnehmerunterlagen und weitere Informationen besorgen.

Familienbetreuerin - tatkräftige Hilfe in der Nachbarschaft und im Dorf In der Zeit von November 1992 bis Juni 1993 ist in der Staatli­chen Beratungs- und Weiterbildungsstelle für Land- und Haus­wirtschaft, Montabaur, ein Lehrgangzur Ausbildung von Fami­lienbetreuerinnen geplant.

Familienbetreuerin kann jede Frau werden, die über hauswirt­schaftliche Kenntnisse verfügt und praktische Erfahrungen in der selbständigen Führung eines Haushaltes hat.

In 170 Unterrichtsstunden werden Kenntnisse und Fertigkei­ten in Haushaltsorganistion, Familienpflege und Sozialwesen, Altenbetreuung, häusliche Krankenpflege und Säuglings- und Kinderpflege vermittelt. Integriert in diesen Lehrgang ist ein Praktikum in einer sozialen Einrichtung. Nach Abschluß des Lehrganges können die Familienbetreuerinnen selbständig tä­tig werden oder in sozialen Einrichtungen mitarbeiten.

Interessenten melden sich bitte bei der Staatlichen Beratungs­und Weiterbildungsstelle in Montabaur, Tbl. 02602/9228-0.

Ein Informationsgespräch findet am 10. September 1992 in der Beratungsstelle statt.

Herbstsammlung des Diakonischen Werkes

Unter dem Motto »Suchtkranke brauchen unsere Hilfe« steht die diesjährige Herbstsammlung des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau, die in Rheinland-Pfalz in der Zeit vom 4. bis 14. September 1992 durchgeführt wird.

Sucht ist Leiden - für den Kranken selbst, aber auch für Partner, Kinder, Eltern und Freunde. Aufgrund der steigenden Zahl von Hilfesuchenden soll der Erlös aus den Spenden dem Engage­ment des Diakonischen Werkes für diesen Arbeitsbereich zur Verfügungges teilt werden, um die Arbeit weiter zu ermöglichen. Die Notwendigkeit dieser verstärkten Hilfe ergibt sich daraus, daß sich die Zahl der Hilfesuchenden in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt hat.

Deshalb helfen Sie uns helfen!

Hilfe für Neurodermitis - Heuschnupfen - Asthma

Die Selbsthilfegruppe erinnert an das nächste Treffen, zu dem wir alle Interessierte herzlich einladen. Wir wollen über alterna­tive Möglichkeiten zur Bekämpfung der lästigen Begleiter­scheinungen dieser Krankheiten diskutieren.

Wir freuen uns über Ihr Kommen am Samstag, 12. September 1992, in Meudt, im Jugendheim in der Kindergartenstraße.

Wieder mehr neue Firmen gegründet

Im 2. Quartal 1992 registrierten die rheinland-pfälzischen Ge­werbeämter insgesamt 5.894 Firmenneugründungen. D as sind, nach Auskunft des Statistischen Landesamtes in Bad Ems, rund 600 (plus 9,1 Prozent) mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit hält der Trend zur Selbständigkeit weiter an.

Besonders im Dienstleistungssektor waren verstärkt Existenz­gründungen zu verzeichnen (plus 14 Prozent); eine deutliche Zu­nahme gab es auch im Handwerk (plus 11 Prozent). Den knapp 5.900 Neuerrichtungen standen 3.200 Betriebsaufgaben gegen­über.

Insgesamt kam es im 1. Halbjahr 1992 zu 12.870 Firmengrün­dungen, das sind 19 Prozent mehr als in den beiden ersten Quar­talen des Vorjahres. Im gleichen Zeitraum wurden 7.300 Firmen abgemeldet, so daß sich ein positiver Saldo von nahezu 5.600 er­gibt