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Montabaur

Deutsche und französische Bergfreunde vereint

Foto: J. Gebauer

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In Chamonix trafen sich Mitglieder der beiden Alpenvereins- Sektionen Koblenz und Metz (Frankreich) zu einer gemeinsa­men Bergwoche. Übungen in der Gletschertechnik und Glet­schertouren zum Döxne de Miage und den Grand Montets waren

die bergsteigerischen Höhepunkte der Woche. 'Drotz ungünsti­ger Witterungsbedingungen gelang einem Tfeil der Gruppe die Besteigungdes Mont Blanc, darunter dem Koblenzer Gewerbe­direktor Heinrich Schmidt. Amädäe Müller (Foto Mitte), Ehren­präsident der Sektion Moseliane des Club Alpin Francais, hier­zulande durch seine Verdienste um die Partnerschaft zwischen den beiden Alpenvereins-Sektionen bestens bekannt, war der gewohnt umsichtige und zuverlässige Initiator und Leiter des Unternehmens.

Bauförderung

Anträge werden weiter entgegengenommen

Das Referat für Wohnungsbauförderung bei der Kreisverwal­tung wird auch weiterhin Anträge zur B auf örderung entgegen­nehmen.

Da das Antragsverfahren recht kompliziert ist, sollten Bauwilli­ge sich über mögliche Fördermaßnahmen eingehend vom Refe­rat für Wohnungsbauförderung (Tfel. 02602/124461) beraten las­sen.

Staatl. Beratungs- und Weiter­bildungsstelle f. Land- und Hauswirtschaft

Am Mittwoch, dem 12. August 1992, 14.30 Uhr findet in der StaatL Beratungsstelle für Land- ^und Hauswirtschaft, Kirchstr. 45,5430 Montabaur, der Vortrag »Salmonellen - Tips gegen den Schrecken« statt. In dem Vortragerfahren Sie, was im Haushalt zu beachten ist, um Lebensmittelvergiftungen durch Salmonellen zu vermeiden, und wie Sie sich nach Erkrankung verhalten sollen.

Wettbewerb

tiergerechte Haltung ausgeschrieben

Preise zwischen 2.500 und 10.000 Mark winken Westerwälder Landwirten, die Legehennen, Masthähnchen, Mastkälber oder Schweine besonders tiergerecht halten.

Wie die Kreisverwaltung in Montabaur mitteilt, hat das rhein­land-pfälzische Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten einen entsprechenden Wettbewerb ausgeschrieben. Tierhalter können sich bis zum 1. Oktober für eine Te ilnahm e an diesem Wettbewerb bewerben. 'Iteilnahmeformulare sind bei der Abteilung Landwirtschaft und Umweltschutz bei der Kreisver- waltung des Westerwaldkreises in 5430 Montabaur, Tbl. 02602/124371, zu beziehen.

Mutterkuhprämie für Landwirte

Landwirte mit Mutterkuhhaltung können bis zum 30. Septem­ber für diese Tiere eine Prämie beantragen. Dies teilt die Abtei­lung Landwirtschaft und Umweltschutz der Kreisverwaltung in Montabaur mit. Antragsberechtigt sind alle Haupt- und Ne­benerwerbslandwirte, die mindestens drei Mutterkühe in ihrem Bestand halten.

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Der Betrieb darf weder Milch noch Milchprodukte vermarkten. Darüber hinaus können Milcherzeuger mit einer Referenzmen­ge von bis zu 60.000 Kilogramm für bis zu zehn der in ihrem Be­trieb neben den Milchkühen gehaltenen Mutterkühe ebenfalls einen Antrag auf Prämie stellen.

Antragsformulare sind bei der Abteilung Landwirtschaft und Umweltschutz bei der Kreisverwaltung in Montabaur, tel. 02602/124-271 oder -371 erhältlich.

Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung schloß Vertrag mit DSD

Ab Januar 1993 gehören Grüne-Punkt-Verpackungen in gelbe Wertstoffsäcke

Auch der Westerwaldkreis ist jetzt dem Abfallentsorgungssy­stem der Dualen System Deutschland GmbH (DSD) ange­schlossen.

Rückwirkend zum 1. Juli wurde jetzt die Zusammenarbeit zwi­schen der Westerwaldkreis Abfallbeseitigung und der D SD ver­traglich geregelt. Demnach erhält der Eigenbetrieb des Kreises ab sofort »Beträge in Millionenhöhe« für die Erfassung von Pa­pier und Glas, für deren Entsorgung die DSD schon seit Jahres- beginn durch die Vergabe des Grünen Punktes bei Herstellern Lizenzgebühren kassiert.

Ab 1. Januar 1993 werden im Westerwaldkreis anstelle der gel­ben Tbnne gelbe Wertstoffsäcke zur S amml ung von Grüne- Punkt-Verpackungen ausgegeben. Die gelben Wertstoffsäcke werden von der Westerwaldkreis Abfallbeseitigung eingesam­melt, zu einer noch zu errichtenden Abfallsortieranlage ge­bracht und der Wiederverwertung zugeführt. DSD garantiert in dem jetzt abgeschlossenen Vertrag die vollständige Wiederver­wertung der verschiedenen Müll-Fraktionen und gibt einen lückenlosen Nachweis des Verbleibs.

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URLAUB EINMAL ANOERS

Man glaubt es kaum, aber die Hälfte aller Bundesbürger macht Urlaub zu Hause. Mit Recht, denn auch in der nä­heren Umgebung kann man sich sehr gut erholen.

Aber auch hier ist eine Vorbereitung wichtig, denn wenn man sich jeden Tag fragen muß: »Was machen wir denn heute?«, dann ist die Antwort meist klar: »Nichts«.

Besorgen Sie sich aber eine Wanderkarte der Umge­bung, blättern die Tageszeitung durch und durchforsten die Veranstaltungspläne der Kinos, Theater und Museen, dann werden Sie feststellen, welche Fundgrube an Frei­zeitangeboten sich da auftut. Picken Sie sich die Punkte heraus, die Sie interessieren. Das kann heute ein Schwimmbadbesuch, morgen eine Radtour und übermorgen ein Stadtbummel mit Museumsbesuch sein.

Mit einem ausgewogenen Programm, das Hobby, Sport und Spiel ebenso einplant wie Faulenzen,

Plattenhören und Garten­arbeit, wird der Urlaub auf JA

Balkonien mindestens so erlebnisreich wie ein Ausländsaufenthalt sein.