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Montabaur

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Nr. 29/92

AHRBACHGEMEINDEN

_ Boden _

öffentliche Bekanntmachung

Auslegung der Vorschlagsliste für die Schöffenwahl Die vom Gemeinderat der Ortsgemeinde Boden am 16. Sept. 1992 beschlossene Vorschlagsliste zur Wahl der Schöffen im Amtsgerichtsbezirk Montabaur für die Geschäftsjahre 1993 bis 1996 liegt gemäß § 36 Abs. 3 Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) in der Zeit vom 20. Juli bis 26. Juli 1992 zu jedermanns Einsicht im Dienstzimmer des Ortsbürgermeisters während der Dienststunden aus.

Gegen die Vorschlagslisten kann binnen einer Woche, gerechnet vom Ende der Auslegungsfrist, schriftlich oder zu Protokoll mit der Begründung Einspruch erhoben werden, daß in die Vor* schlagsliste Personen auf genommen wurden, dienach § 3 2 GVG nicht aufgenommen werden durften oder nach §§ 33 und 34 GVG nicht auf genommen werden sollten.

5431 Boden, 13. Juli 1992 Eulberg, Ortsbürgermeister

ASV »Deutsche Eiche« Boden

Am ko mme n rinn Wochenende feiert der Bodener Ttaditionsver- ein sein 65jähriges Bestehen. Verantwortliche und Aktive aller Sparten haben sich entschlossen, ein Sportwochenende zu ver­anstalten, an dem die Vereinsaktivitäten für die Öffentlichkeit transparent gemacht werden. Der Terminplan sieht wie folgt aus:

Freitag, 17. Juli 1992

Um 20.00 Uhr findet in der Ahrbachhalle ein Tischtennis- Freundschaftsspiel gegen den TTC Neuhochstein (1. Kreisklas­se) statt. Anschließend gemütlicher Umtrunk am Pavillon. Samstag, 18. Juli 1992

Großes Ringermannschaftstumier um den Königsbacher Cup und 2001 Bier. Gastmannschaften sind der Langenlonsheimer Sportlcub, II. Bundesliga, Alemannia N ackenheim und der VfL Bad Kreuznach aus der Oberliga Rheinland-Pfalz und natürlich der ASV Boden. Der Beginn der Kämpfe ist um 15.30 Uhr, das Ende wird gegen 20.30 Uhr erwartet. Kuchenbuffet, Grill- und Wurstspezialitäten, Pavillon und Musikanlage werden zum Ge­lingen des Festes beitragen.

Sonntag, 19. Juli 1992

Judo-Jugend-Mannschaftstumier aller Altersklassen um 10.00 Uhr in der Ahrbachhalle, Teilnehmer des TUS Nassau, des SV Oberelbert und des ASV Boden kämpfen um die Medaillen. Ab 14.00 Uhr steht die Kinderbelustigung der Rindert urn-Ab- teilungund der Gäste auf dem Programm. Auch bei dieser Ver­anstaltung wird an Pavillon und Kuchenbuffet für das leibliche Wohl gesorgt.

An allen drei Tagen sind Mitglieder, Freunde, Gönner und Spon­soren der Bodener Sportler herzlich eingeladen, ein paar frohe Stunden in der Ahrbachhalle zu verleben.

Heiligenroth

Bericht über die Sitzung

des Ortsgemeinderates Heiligenroth vom 16. Juni 1992 Aufstellung eines Bebauungsplanes im Bereich der Gemar­kungsteile »Am Hohlen Weg« und »Auf der Schlat« Mehrheitlich faßte der Ortsgemeinderat den Beschluß, für das Gebiet innerhalb der Gemarkungsteile »Am Hohlen Weg« und »Auf der Schlat«, das wie folgt begrenzt wird im Norden: von der K103 (Rheinstraße)

- im Osten: vom westlichen Bereich der 6. Gewann innerhalb der Flurstücke Nr. 1630 und 1648

- im Süden: vom Mühlgraben, dem westlichen Tbil des Flur­stückes Nr. 529 und dem Ahrbach

- im Westen: von den Fußwegen Nr. 4113/1 und 4113/2, einer Tbilfläche des Schlatweges und der Neustraße

einen Bebauungsplan aufzustellen. Der Bebauungsplan trägt in Anlehnung an den Gemarkungsteil die Bezeichnung »Am Hohlen Weg«.

Die Verbandsgemeinde wurde gebeten, das noch nicht im ver­bindlichen Flächennutzungsplan aufgenommene östliche Plan­gebiet in die laufende 5. Änderung noch aufzunehmen.

Die Kreisplanungsstelle erhielt den Auftrag, die Planungsarbei­ten für den Bebauungsplan zu übernehmen.

Als Begründung für diese Entscheidung wurde auf folgendes verwiesen:

Der Ortsgemeinderat hat bereits Mitte der 80er Jahre den Pla­nungswunsch geäußert, im Gemarkungsteil »Am Hohlen Weg« südlich der an der Rheinstraße bereits vorhandenen Bebauung eine Wohnbaufläche auszuweisen. Dieser Änderungswunsch wurde auch an die Verbandsgemeinde zwecks Aufnahme in den Flächennutzungsplan herangetragen. Die Verbandsgemeinde konnte sich dem Änderungswunsch jedoch nicht anschließeh, dazum damaligen Zeitpunkt innerhalb der Neubaugebiete »Auf der Kuh« und »Goldhäuser Pfad« noch eine Vielzahl von Bau­grundstücken zur Verfügung stand.

Inzwischen zeigte sich jedoch, daß diese Neubaugebiete nahezu vollständig bebaut sind, so daß es geboten ist, im Interesse einer Weiterentwicklung des Ortes neue Wohnbauflächen auszuwei­sen. Hierfür bietet sich der Bereich des Gemarkungsteiles »Am Hohlen Weg« im Anschluß an die Bebauung an der Rheinstraße sowohl von der Tbpografie als auch von der Erschließung an.

In den Geltungsbereich des Bebauungsplanes soll auch der be­reits bebaute Tbil südlich der Rheinstraße, östlich der Neustraße und südlich des Schlatweges aufgenommen werden. Die Auf­nahme dieses Gebietes in einen Bebauungsplan hätte zur Folge, daß in Fortsetzung des angrenzenden Bebauungsplanes »Dorf­mitte« auch dieses Gebiet planerisch erfaßt ist und sich die bau­liche Entwicklung nach Festsetzung im Bebauungplan...

Vergabe von Aufträgen

Jeweils einstimmig wurden vom Ortsgemeinderat folgende Auf­träge vergeben:

a) Für den Ausbau der Wirtschaftswege »Oberste Sefftrich«, »Auf dem Heckenstück«, »Himmelsheid« und den Weg entlang der »Mengweide« wurde ein Auftrag in Höhe von 80.000 DM erteilt.

b) Mit dem Ausbau des Kinderspielplatzes in der Lahnstraße winde eine Fachfirma beauftragt. Die Kosten hierfür be­laufen sich auf ca 14.800 DM. Die Ausstattung des Kinder­spielplatzes kostet ca 26.000 DM.

c) Für die Umgestaltung des Friedhofes wurden vom Ortsge­meinderat Aufträge in Höhe von ca 49.800 DM vergeben.

Fortschreibung des Investitionsprogrammes für die Jahre 1992 bis 1996 beschlossen

Mit 7 Ja-Stimmen bei 2 Nein-Stimmen beschloß der Ortsge­meinderat, im Planungszeitraum 1992 bis 1996 Mittel für fol­gende Maßnahmen bereitzustellen:

- Sanierung der Vögelsanghalle

(Außenwände) in 1998 . 100.000 DM

- Ausgleichszahlungen bei Grenzregulierungs­und Umlegungsverfahren in 1993 . 60.000 DM

- Umgestaltungsmaßnahmen Friedhof in 1993 30.000 DM

- Erwerb von Grundstücken

in 1993 und 1994 . je 20.000 DM

- Friedhofsausbau in 1994 . 50.000 DM

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unsere Gemeinde hat im Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« in der Hauptklasse den 4. Platz errungen. Dieser über­aus erfreuliche Sachverhalt, vorab schon in der Presse veröffent­licht, wurde mir nunmehr von Landrat Weinert auch offiziell mitgeteilt. Der 4. Platz wurde erzielt gegen eine starke Konkur­renz von 25 Mitbewerbern, darunter auch einige Fremdenver­kehrsgemeinden. Ich denke, das wertet unseren Erfolgnur noch auf und wir können stolz sein auf diese ausgezeichnete Plazie­rung.

Meines Erachtens beweist sie nachhaltig, daß die Entscheidun­gen des Ortsgemeinderates in der Vergangenheit richtig waren, was z.B. die Gestaltung des Neubaugebietes, der Sportanlagen und insbesondere des Ortskems (Limburger und Kirchstraße) anbetrifft.

Zusammen mit der progressiven Bevölkerungsentwicklung Heiligenroth weist dieser Erfolg auf die ausgezeichneten Wohn- wertkriterien unserer Gemeinde hin. Somit wird all jenen ein­drucksvoll widersprochen, die uns Heiligenrother auf dem Weg zu einem »verkommenen Industriekaff« sehen.

Mein D ank gilt allen, die durch private M aßn ahmen und auch öf­fentliches Engagement dieses hervorragende Abschneiden un­serer Gemeinde möglich machten.

Schließlich möchte ich auch noch dem Tbnnisclub ganz herzlich gratulieren, der im Rahmen des Sonderwettbewerbes mit seiner gepflegten Tfennisanlage den 1. Platz belegte