Montabaur
Nr. 25/92
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j Über die Ortsgrenze hinaus
Natur im Dorf positiv bewertet
Die Ortsgemeinde Gackenbach stellt sich mit 8 weiteren Gemeinden aus der Verbandsgemeinde Montabaur im Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden»
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Kritisch nahm die Bewertungskommission unter der Leitung von Paul- Gerhard Ludwig (Mitte} die Dorfemeuerungsmaßnahmen in Gackenbach unter dieLupe. Erläuterungen zum Straßenausbau und zu den Initiativen von Vereinen und Pviatpersonen gab Ortsbürgermeister Ulrich Weiden feiler (links).
9 Ortsgemeinden aus der Verbandsgemeinde Montabaur beteiligen sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden«. Mit von der Partie ist nach 7jähriger Pause wieder die Ortsgemeinde Gackenbach, die sich gemeinsam mit weiteren 25 Gemeinden aus dem Westerwaldkreis den kritischen Augen der Bewertungskommission stellt. Vom besonderen Engagement der Bürgerinnen und Bürger der Buchfinken- landgemeinde Gackenbach, die ihren Ort gemeinsam mit Ortsbürgermeister Ulrich Weidenfeiler vorstellten, konnte sich die sechsköpfige Kreiskommission vor Ort bei einem Rundgang überzeugen.
Begleitet wurde die Kommission, die unter der Leitung von Paul-Gerhard Ludwig von der Unteren Landespflegebehörde bei der Kreisverwaltung Montabaur steht, von Bürgermeister Dr. Possel-Dölken.
Bis 1985 beteiligte sich Gackenbach fast regelmäßig am Wettbewerb. Erfolge auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene belegen die Anstrengungen in den Vorjahren. Die 1985 begonnenen umfangreichen Ausbaumaßnahmen veranlaßten, so Ortsbürgermeister Weidenfeller, die Gemeinde, vorerst nicht am Wettbewerb teilzunehmen.
Nach Abschluß fast aller Arbeiten stellt sich Gackenbach jetzt wieder im Wettbewerb den Mitbewerbern. Weidenfeller konnte auf vielfältige Maßnahmen verweisen, die der Gemeinde ihren ursprünglichen dörflichen Charakter in vielen Bereichen zurückgegeben haben. Vor allem der ortsgerechte Ausbau der Gemeindestraßen im Unterdorf bestimmt heute maßgeblich den positiven Eindruck der 500 Einwohner zählenden Gemeinde.
Besondere Anerkennung gab es seitens der Kommission für die »Natur im Dorf« wie sie in dieser Form, so Paul-Gerhard Ludwig, nur in der »Neuen« und »Alten Hohl«, zwei bewaldeten Straßenzügen in Gackenbach, zu finden ist. Begutachtet wurde auch der neu gestaltete Friedhof, dessen Kapelle erst kürzlich einer Renovierung unterzogen wurde Daneben erweiterte die Gemeinde die Bepflanzung auf dem Friedhof mit landschaftstypischen Gehölzen. Daß die Anstrengungen fortdauem, davon überzeugten sich die »Prüfer bei der Besichtigung des Gemeindehauses, dessen Fachwerkfassade zur Zeit von Grund auf renoviert wird. Neben vielen anderen Fachwerkhäusern im Unterdorf prägt dieses Haus bereits heute das positive Erscheinungsbild der Gemeinde.
Die gelungene Dorferneuerungführte Weidenfeller auch auf das Engagement der Vereine zurück. Gerade die Möhnen, die seit Jahren unentgeltlich die Gemeindeanlagen pflegen, und ehrenamtlich tätige Senioren leisteten einen besonders wertvollen Beitrag. Kritische Anmerkungen gab es für die unfachmännisch »gestutzten« Linden an der Kirche.
Die große Zahl der am Wettbewerb teilnehmenden Ortsgemeinden aus der Verbandsgemeinde Montabaur belegen das Interesse an der Dorfemeuerungund am Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden«. Daß die vielseitigen Anstrengungen in der Verbandsgemeinde Montabaur auch zu besonderen Erfolgen führen, zeigte erst im Vorjahr die Auszeichnung der Ortsgemeinde Nomborn im Bundeswettbewerb mit einer Silbermedaille.
Bevor die Kommission des Westerwaldkreises ihre Punkte in Gackenbach vergab, wurden bereits die Gemeinden Simmern, Oberelbert, Niederelbert, Heilberscheid, Niedererbach und Horbach besucht. N ach G ackenbach standen noch die ebenfalls zur Verbandsgemeinde Montabaur gehörenden Gemeinden Heiligenroth und Großholbach auf dem Besichtigungsprogramm.
Noch in dieser Woche sollen die Ergebnisse und die Orte, die sich für den Bezirksentscheid qualifiziert haben, bekanntgegeben werden.
SPD-
Verbandsgemeindearbeitsgemeinschaft (VAG)
Zur nächsten gemeinsamen Thgung der »Arbeitsgemeinschaft der SPD-Ortsvereine in der VG Montabaur (VAG)« lädt der Vorstand am Montag, 29. Juni, nach Holler ein. Ab 19.00 Uhr ist zunächst eine Besichtigung der in B au befindlichen Kläranlage geplant. Wo die anschließende Sitzung stattfindet, ist zu erfragen bei VAG-Vors. Jürgen Kronjäger, 02602/2747, oder Geschäftsführer Uli Schmidt, 02608/636.
SPD-BUrgersprechstunde
Was: Bürgersprechstunde mit MdL Harald Schweitzer Wo: SPD-Bürgerbüro Wirges, gegenüber Kirche Wann: Samstag, 27. Juni, 15.00 bis 17.00 Uhr.
Sie sind nicht mobil? Kein Problem: Tfel. 02602/7400.
“Montabaur”
Kostenloser Rat und Auskunft
Vieles hat sich in der Rentenversicherung insbesondere für Frauen verändert; z. B. die Senkung der Rentenanwartschaft von 15 auf 5 Jahren, die Anrechung von Erziehungszeiten, die Planung von Pflegezeiten usw.
Umfassende Information aus 1. Hand bietet die CDU-Frauen- Union durch den Leiter der Auskunf ts- und Beratungsstelle der Bundesversicherungsanstalt, Volker Häfner, am Montag, 22. Juni 1992, im Kreishaus Montabaur, 19.00 Uhr (rückwärtiger Eingang).
Auch persönliche Fragen können mit dem kompetenten Gesprächspartner erörtert werden.
Nutzen Sie diese Gelegenheit, sich über Ihre persönliche Situation in Sachen Rente einen Überblick zu verschaffen, um evtl, noch rechzeitig Entscheidungen treffen zu können.
Sollten Sie keine Fahrgelegenheit haben, so rufen Sie die Vorsitzende der Frauen-Union in ihrem Gemeindeverband an oder die Kreisvorsitzende Ulla Schmidt, Tfel. 02602/70750. '
Vereinsausflug
Der Zweigverein Montabaur des Westerwald-Vereins unternimmt am Sonntag, 28. Juni, einen Vereinsausflug. Er führt u. a. zum Bergwerksmuseum Bindweide bei Steinebach und zuni Druidenstein (431 m) Nähe Betzdorf. Abfahrt 9.00 Uhr am Bahnhof in Montabaur. Rückkehr etwa 20.00 Uhr. Gäste sind willkommen.
Anmeldung bis 20. Juni bei Paula Herzmann, TteL 02602/5693.

