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Montabaur_Qf]_Nr. 22/92

Jürgen Rudolf Schmidt und Katja Karin Altenhofen, Monta­baur, Amselstraße 4a

Achim Gomert und Barbara Maria Becker, Boden Hauptstraße 16.

Sterbefälle:

Josef Jakob Heidger, Montabaur, Rhönstr. 9 Katharina Tferesia Eberth geb. Müller, Hübingen, Schulstr. 5 Agnes Katharina Karg geb. Hoffmann, Montabaur, Lerchen­weg 4

hermann Berthold Knopp, Eitelbom, Höhenweg 2 Aloysius Reusch, Nentershausen, Koblenzer Straße 29

Umwelt-Info

Mehltau

Die derzeitige Witterung mit tagsüber intensiver Sonnenein­strahlung, hohen Temperaturen und relativ niedrigen Ifempera- turen in der Nacht sowie starker Taubildung fördert den Befall von Sträuchem und Rosen mit Mehltau, einer Pilzerkrankung. Besonders anfällig sind derzeit die Beerensträucher. Eine weiße feste Schicht überzieht die Beeren und macht sie ungenießbar. Um einen weiteren Befaß zu stoppen, empfiehlt das Pflanzen­schutzamt, das umweltverträglichste Mittel gegen Mehltau »Saprol« zu verwenden.

Um eine Behandlung mit Spritzmittel überflüssig zu machen, besteht nur die Möglichkeit, den befaßenen Strauch zu entfer­nen und ihn durch einen gegen Mehltau wiederstandsfähigen Strauch zu ersetzen. Diese Arten sind unter anderem bei Mar­kenbaumschulen erhältlich.

Grün spart Energie

Durch Fassadenbegrünung lassen sich zwischen sechs und 36 Prozent an Heizenergie einsparen. Das ist das Ergebnis ei­ner Studie von ME-Consult im Auftrag des bayerischen Wirt­schaftsministeriums. Im Sommer dagegen bleiben die Häuser besser kühl. Ein Luftpolster zwischen Begrünung und Fassa­de sowie der Wind- und Wetterschutz bewirken diese Verbes­serung. Die für die Fassadenbegrünung erforderlichen Inve­stitionen lassen sich mit der Energieeinsparung allerdings nicht finanzieren. Der Studie liegen zwei Vergleichsuntersu­chungen zugrunde. Zum einen wurden zwei jeweils 3 mal 3 Meter große Fassadenflächen im Erdgeschoß in begrüntem und unbegrüntem Zustand gegenübergestellt. Zum anderen wurden zwei Wandflächen an einem Hochhaus verglichen.

Die Studie zur Fassadenbegrünung (ca. 100 Seiten) kann für einen Unkosten­beitrag von 50 DM bezogen werden bei der Fa. ME-Consult GmbH, Augusti­nerstraße 3, 8700 Würzburg. Ansprechpartner ist Herr Dr. Bullinger, Tel. 0931/59090, Fax 59161.

Weitere Kontaktadresse: Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr, Herr Gerling, Prinzregentenstraße 28,8000 München 22, Tel. 089/2162-2338

Art

Grode in »

Standort

BlUte:

Honat/Farbe

Sesonderh .ten

ZCHTE KLETTERER für

Wanoe etc. ohne Rankhilfen

Efeu IHedera ne 1 i x

Wilder Wein (

{Parchenocissus qulnouefolta) Kletterhortensie (Hydranoea pef.olans)

20

10-25

5-8

West/Ost/Nord halbsch.-schattig Ost/Süd/West sonnig-halbsch.

Ost/West

halbschattig

Septenoer grtinl Ich

Juli

grünlich

Juni-Juli

weiß

dauergrun 31enenweiae schöne rierbst- faroung, Bienenweide anf. anbinaen. Insektenweide, Vogelfutter

RANKER für RanKMlfen und

gerüste, Zäune» Spanndrähte

Waldrebe Clematis vitalba)

3-8

Südost/SUdwest halbsch.-sonnig

Hai-Okt.

schöne 31üte, 'Wurzeln bescnat- ten, Sienenweide

Jelängerjelieber (Loaicera capri-

5

Ost/West

halbschattig

Mai-Sept.

gelb-rot.

Nährgehölz

foliua)

Wilder Wein

(Parthenorfssus

tricuspidata)

8-12

Ost/Süd/West

sonnig-halb­

schattig

Juli

grünlich

raschwachsend,

Herbstfärbung,

Bienenweide

SCHLINGER fOr Wände mit Rankgerüsten, Regenfallrohre, Pfosten,

Zäune

Blauregen/Glyclnifr

6-10

Südwest/SUd

April-Hai

schöne Blüten-

sonnig

blau-lila

trauben, gut was-

sem, Samen giftig

3-6

Ost/West

Mai-Sept.

dauergrün,

GeiSblatt

halbschattig

gelb-rot

feucht halten

{Lonicera henryO Waldgeißblatt

5-10

schattig-

Juni-Aug.

wertvo11 es

IL. peridlymwusl

halbschattig

Nährgehölz

15

Ost/SUd/West

Jul1-0kt.

sehr schnell

(Polygonum aubertü)

halbsch.-sonnig

weiB

wachsend, Blenenw.

Pfeifenwinde

5-10

West/Ost/Nord

Juni

großblättrig

(Aristoloch-a durior)

Schatten

gelb-braun

SPREIZKLIMHER für Zäune, waagrechte Gerüste

Kletterrosen

2-5

Süden

Juni-Nov.

nicht gefüllte

sonnig

viele Farben

Sorten, schöne Blüten

W1 nterj asari n

2-3

Süden

Dez.-Feb.

Winterblüher,

(Jasainun

sonnig

gelb

dauergrün

>4

Süd/Ost/West

April-Mal

eßbare Früchte

(Rubus-Arten)

sonnig-halbsch.

weiß

dauergrün

Umweltschutz - nein danke ?

Zahlreiche Veranstaltungen in der Umweltwoche informieren über Umweltthemen I

Im Rahmen der Umweltwoche vom 1.6. bis 6.6.1992 finden Aus- steßungen, Vorträge und Führungen zu den Umweltthemen N a- turschutz, Landschaftsplanung, Wasser, Abfall, Verkehr und Energie in Orten des Westerwaldkreises statt.

In der Bürgerhaße im alten Rathaus der Stadt Montabaur wer­den vom 1.6. bis 12.6.1992 zwei Ausstoßungen gezeigt:

»Ökologie der Bäche im Rechtsrheinischen» »Amphibien in Rheinland-Pfalz«

Öffnungszeiten:

Montag - Mittwoch. 7.30 -12.30 Uhr, 13.30 -16.00 Uhr

Donnerstag. 7.30 -12.30 Uhr, 13.30-18.30 Uhr

Freitag. 7.30 bis 13.00 Uhr.

Weiterhin möchten wir auf die Vorträge im Sitzungszimmer des alten Rathauses Montabaur mit den folgenden Themen hinwei- sen:

»Der Gelbach aus Sicht des Naturschutzes« Dienstag, 02. Juni 1992,19.30 Uhr

»Ökobilanz für Verkaufsverpackungen« Donnerstag, 04. Juni 1992,16.30 Uhr

Zwei Führungen zum Naturschutzgebiet »Spießweiher« sowie entlang des Gel- und Stelzenbaches soßen die Schönheit und Vielfalt der heimischen Pflanzen- und Tierwelt aufzeigen.

a) Mittwoch, 3.6.1992,17.00 Uhr »Die Bachlebewesen von Gel- und Stelzenbach«

b) Donnerstag, 4.6.1992, 17.00 Uhr: »Das Naturschutzgebiet Spießweiher«

Weitere Informationen und Veranstaltungsbroschüren sind bei der Kreisverwaltung Montabaur und der Verb and s gemeinde- verwaltung Montabaur, Zimmer 302, Ttelefon 02602/126.109, er- hältlich.

Abfuhr grüne Wertstofftonne für Altpapier im Juni 1992

Von seiten der Westerwaldkreis-Abfaßbeseitigung wird darauf hingewiesen, daß im gesamten Kreisgebiet ab Montag, dem 1. Juni 1992, bis einschließlich Freitag, den 5. Juni 1992, an den jeweißgen Abfuhrtagen nur die grünen Wertstofftonnen für Altpapier entleert werden.

Aufgrund der in letzter Zeit vermehrten Beanstandungen wird eindringßch um Beachtung gebeten, daß in die grünen Gefäße tatsächlich nur Altpapier, Kartonagen, Kataloge, Konzeptpa­pier, Kalenderblätter, Papierverpackungen jeder Art wie z. B. Soßenpäckchen, Zahnpasta-, The- und Käseschachteln, Mehl-, Zucker- und Puddingpulvertüten u.ä. eingefüßt werden.

Nicht in die grüne Tonne dürfen gewachste Lebensmittelver­packungen wie z. B. Mßch- und Safttüten, Partyteßer und -be- cher, Haferflockentüten, Verpackungen, dieteßweisemit Silber­papier versehen sind (wie etwa bei Bonbon-, Keks-, Kaffee- und Schokoladenverpackungen), Ceßophan- und Kunststoffver­packungen, Kohlepapier und stark verschmutztes Haushalts­papier. Als Folge des Streiks im öffentßchen Dienst mußte die Abfuhr der grünen Wertstofftonne im Mai 1992 in den meisten Orten des Westerwaldkreises ausfaßen. Bei Bedarf wird den Bürgern des Kreises für die Juni-Wertstoff abfuhr empfohlen die Papier- und Pappeabf äße als handßches Bündel gepackt neben die grüne Wertstofftonne zu steßen. Sie werden dann so mitge­nommen.