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Montabaur

Verschiebung der wöchentlichen Müllabfuhr wegen Christi Himmelfahrt (28. Mai 1992)

Wegen des Feiertages Christi Himmelfahrt (28. Mai 1992) ver­schiebt sich die Müllabfuhr in den Gemeinden des Westerwald­kreises, in denen die Müllgefäße üblicherweise donnerstags und freitags entleert werden, jeweils um einen 1hg, also von Donners­tag, dem 28. Mai, auf Freitag, den 29. Mai und von Freitag auf Samstag, den 30. Mai 1992.

Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik

Ausstellung auf dem Standortübungsplatz auch für interessier­te Bürger geöffnet

Vom 25. bis 28. Mai 1992 richtet das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) und die Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz die 11. KWF-Tagung mit dem Leitthema »Waldarbeit im Umbruch« im Raum Koblenz, Montabaur und Nassau aus.

Zentraler Anlaufpunkt für die Besucher und Eintrittskarten- verkauf ist bei der Forstmaschinen- und Neuheitenschau in Montabaur.

Die Öffnungszeiten sind amMontag, dem 26.5.1992 und Diens­tag, dem 27.5.1992, von 08.30 bis 18.00 Uhr und am Donnerstag, dem 28.5.1992, von 09.00 bis 16.00 Uhr.

Die Besucher der Ausstellung und die Excursionsteilnehmer werden gebeten, der offiziellen Wegweisung zum Großparkplatz am Standortübungsgelände, Niederelberter Straße, zu beach­ten. Eine Zufahrt zum Ausstellungsgelände un Großparkplatz über die Hollerer Straße ist nicht möglich.

Das Kath. Bildungswerk Westerwald informiert und lädt ein:

Treff für alleinerziehende Frauen

Thema: Rollen im Leben - leben in Rollen

Tbrmin: Sonntag, 24. Mai 1992,15.00 Uhr

Ort: Montabaur, Kath. Pfarrzentrum

Leitung: Sabine Veeck, Meddersheim

Anmeldung an: Kath. Bildungs werk Westerwald, Auf dem Kalk

11, 6430 Montabaur, TM. 02602/680230.

- mit Kinderbetreuung -

A

Autorenlesung zur Frauenbuchwoche

Autorenlesung »My First Lady« von Christian Nürnberger-Gerster am Freitag, dem 22. Mai 1992, um 19.30 Uhr in der Bürgerhalle im Rathaus Montabaur,

Ein Heiratsinserat und seine Folgen. Hier berichtet ein M ann , wie er auf sein Heiratsinserat zweihundert Zuschriften erhielt und sich ganz schön komisch vorkam. Wie er auf die Zuschriften reagierte, sie selektierte und wie es zu den ersten Kontakttreffs kam und was dabei passierte. Wie schließlich ziemlich schnell die Entscheidung fiel, die ihn seit acht J ahren glücklich mit sei­ner Frau Zusammenleben läßt.

Christian Nürnberger-Gerster ist Journalist, jetzt Hausm ann , Vater und freier Autor. Er ist mit der Moderatorin Petra Gerster vom Frauenjoumal ML - Mona Lisa verheiratet.

Autorenlesung: »Eva und die Fälscher« mit Anna Dünnebier

am Dienstag, dem 26. Mai 1992, um 20.00 Uhr in der Stadtbücherei Montabaur.

Zwischen Köln und Pretoria, zwischen Mittelalter und Zukunft sammelt Eva Lengeroth, Reporterin, Verbündete bei ihrem Ver­such, sich in die Zentren der Macht einzumischen. Der Roman verbindet Familie, Beruf und Liebe der »Heldin« mit einer neu­verstandenen Historie in frechen und verblüffenden Parallelen. Eva Dünnebier ist Autorin von Hörspielen, Prosa und Doku­mentationen für Rundfunk und Fernsehen.

Öffnungszeiten der Stadtbücherei Montabaur

Montag. 15.00 bis 18.30 Uhr

Dienstag... 15.00 bis 18.00 Uhr

Mittwoch. 10.00 bis 14.00 Uhr

Donnerstag. 15.00 bis 18.00 Uhr

Samstag. 10.00 bis 12.00 Uhr

Nr. 21/92

| Über die Ortsgrenze hinaus

Waldfest des Musikvereins Holler e.V.

Am 28. Mai 1992 (Vatertag) veranstaltet der MV Holler sein tra­ditionelles Waldfest »Auf der Asbach«. Wir laden alle Bürger aus nah und fern herzlich ein. Freuen Sie sich auf einpaarschöne Stunden in der freien Natur bei Unterhaltungsmusik verschie­dener Musikgruppen. Für das leibliche Wohl ist bestens ge­sorgt.

Mit Holzkohlenmeiler und Köhlerfest will Welschneudorf an alte Tradition erinnern

Über drei Wochen attraktives Programm am Meiler geplant Vom 21. August bis 5. September 1993 dampft am Sportplatz in Welschneudorf der Kohlenmeier, wird Köhlerbraten »zum Mah­le« gereicht und die Zeche mit eigens angefertigten Köhlertalem beglichen.

Viel vorgenommen haben sich die Organisatoren. Mit Unter­stützung ihrer Ortsgemeinde wollen sie im nächsten Jahr über drei Wochen mit einem Köhlerfest an eine alte Tradition in ihrer Gemeinde anknüpfen.

Nicht zuletzt versprechen sie sich mit dieser Veranstaltung auch eine touristische Besonderheit, die sie eine große Besucherzahl in ihrer stark auf dem Fremdenverkehr ausgerichteten Gemein­de erhoffen läßt.

Ursprünglich hieß das im südlichen Westerwald gelegene Dorf Welschneudorf »Nova Villa«, was soviel heißt wie »Neudorf«. Wallonische Köhler gaben der im 30 jährigen Kriegnur noch von 3 Leuten bewohnten Ansiedlung diesen Namen und ließen sich hier nieder. Überlieferte Familiennamen wie Lorenz oder Labon- te erinnern noch heute das frühere »Nova Villa« und die walloni­schen Köhler.

Mit dem »Meileranstich« beginnt das große Fest am 21. und 22. August 1993. Auch an den Wochentagen laden die Organiatoren an den Meiler ein, der in den 3 Wochen bis zur fertigen Holzkohle rund um die Uhr von den Köhlern bewacht wird, die in ihrer Köh­lerhütte neben dem Meiler auch übernachten. Die einzelnen Ver­anstaltungen teilen sich die Ortsvereine, die sich geschlossen am 1. Köhlerfest in Welschneudorf beteiligen wollen. Höhepunkt wird das Wochenende am 4. und 5. September 1993 sein. D ann nämlich wird der seit Tagen schwelende Holzkohleberg geöffnet und abgetragen. Für den Samstag steht ein Heimatabend im Festzelt auf dem Programm. Der Sonntag soll mit dem Festgot- tesdienst bei hoffentlich schönem Wetter unter freiem Himmel oder im Festzelt eröffnet werden. Westerwälder Musikanten la­den zum Frühschoppen ein, Tanzgruppen in Westerwälder Trachten und traditionelle H andwerker sind weitere Bestandtei­le des geplanten Spektakels rund um den Sportplatz, auf dem das Festzelt aufgestellt wird. Mittels Lehrtafeln will man dem interessierten Besucher das früher auch im Westerwald weit ver­breitete Köhlerhandwerk aufzeigen. Etwa 16 Festmeter Bu­chenholz werden für den Meiler benötigt.

Das Buchenholz wird immer wieder von der Mitte her kreisför­mig auf gebaut, bis der nötige und gewünschte Durchmesser er­reicht ist. Wichtig ist, daß in der Mitte des Meilers zur Regula­tion ein Schacht aus kleinen Holzscheiten offen bleibt. Denn schließlich muß der Kohlenmeiler später »geordnet« abglühen. Das Holz wird mit Laub Erde abgedeckt und d ann gehts los:

Durch einen Schacht am Boden wird Feuer in das Innere des Meües geführt. Langsam beginnt er dann im Inneren zu glühen. Der Köhler muß während der gesamten Glühphase den Meiler beobachten, denn dieser darf nicht brennen. Mittels Zuglöcher wird der Glühvorgang im Meiler, der von einem »meilererfahre­nen« Welschneudorfer Bürger betreut wird, geregelt.

Für Peter Sprenger, heute 87 und früher selbst noch als Köhler in seiner Heimatgemeinde tätig, ist eine Unterstützung beim nächstjährigen Köhlerfest selbstverständlich. Die werbemäßi­ge Betreuung des Volksfestes hat das Fremdenverkehrsamt der Verbandsgemeinde Montabaur übernommen. Dieses Fest, so die Organiatoren, läßt sich auch weit über Welschneudorf hin­aus touristisch vermarkten. Der erste Schritt zur Werbung ist bereits getan. Mit einem eigens für das Köhlerfest erstellten Lo­go soll auf Aufklebern und Plakaten geworben werden.

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