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Montabaur

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Nr. 20/92

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Spitzenergebnis bei der LBS Rheinland-Pfalz

Erstmals rund 2 Mrd. DM Vertragsvolumen./Seit der Gründung wurden 63.000 Wohnungen mitfinanziert/1992 soll die Milliar­dengrenze bei den Zuteilungen überschritten werden/LBS Rheinland-Pfalz ist für Portugal zuständig.

Mainz, den 13.02.1992. Ein Spitzenergebnis konnte Hermann- Josef Bungarten, Vorstandsmitglied der Landesbank Rhein­land-Pfalz, bei einem Pressegespräch vermelden: Die LBS Rheinland-Pfalz schloß das Geschäftsjahr 1991 mit dem besten Ergebnis seit der Geschäftsaufnahme 1973 ab. Das hereinge­nommene Vertragsvolumen betrug rund 2 Mrd DM und damit 4,8 % mehr als im Vorjahr 1990. Die durchschnittliche B auspar- summe im Neugeschäft erhöhte sich 1991 von 28.700,00 DM auf 30.300,00 DM.

Für Bungarten bleibt damit die LBS Rheinland-Pfalz auf einem »soliden und kundenfreundlichen Kurs«. Man hätte auch ein hö­heres Wachstum realisieren können, habe aber zugunsten der Zuteilungszeiten wiederum auf Groß- und Sonderabschlüsse verzichtet.

60 % Neuabschlüsse durch die Sparkassen Wie bereits in den Vorjahren wurden rund 60 % der Neuab­schlüsse durch die rheinland-pfälzischen Sparkassen getätigt. Besonders erfreulich bewertet Bungarten das Neugeschäft mit Jugendlichen, das 366 Mio DM Bausparsumme und damit in et­wa das bereits hohe Vorjahresniveau erreichte.

Die Bausparer aller Altersgruppen konnten sich über günstige und stabile Zuteilungszeiten freuen: Beim Tarif Classic wurde ein sofort mit 40 % der Bausparsumme angesparter Bauspar- vertragnach 62 Monaten zugeteilt, im Tarif Vario 1 ein mit 60 % angesparter Vertrag bereits nach 29 Monaten.

Der Geldeingang konnte bei der LBS Rheinland-Pfalz mit 980 Mio DM in etwa auf dem Vor jahresniveau gehalten werden. Der Anteil der vermögenswirksamen Leistungen stieg dabei um 16,6 % auf 108 Mio DM.

Insgesamt 63.000 Wohnungen wurden mitfinanziert Seit der Geschäftsaufnahme 1973 konnte die LBS Rheinland- Pfalz über 11 Mrd DM für den Wohnungsbau zur Verfügung stellen und damit über 63.000 Wohnungen mitfinanzieren. Im Jahr 1991 wurden 2.681 Immobilien mit Bausparmitteln der LB S errichtet oder erworben. Zugeteilt wurden im abgelaufenen Jahr rund 40.000 Bausparverträge mit einer Summe von 960 Mio DM, was einer Steigerung von 6,4 % zum Vorjahr ent­spricht. Für 1992 erwartet Hermann-Josef Bungarten eine er­neut um rund 5 % über dem Vorjahr hegende Zuteilungssumme.

N ach der Änderung des B ausp arkassengesetzes bietet die LB S- Gruppe ihren Kunden ab sofort den Einsatz ihrer Bausparver­träge beim Erwerb von Eigenheimen oder Ferienwohnungen in­nerhalb der EG an. Die Einzelnen Landesbausparkassen haben dabei die Kundenbetreuung für bestimmte Staaten übemom- men. Die LBS Rheinland-Pfalz ist für Portugal zuständig und hat inzwischen mit zwei namhaften portugiesischen B ank en Gespräche auf genommen für entsprechende Kooperationen vor Ort.

LBS Immobilien GmbH vermittelt 1.200 Immobilien im Wert von 254,6 Mio DM

1.200 Immobilien im Wert von 264,6 Mio DM konnte die LBS- 'Ibchtergesellschaft LBS Immobilien GmbH 1991 vermitteln. Dies entspricht Steigerungsraten von über 25 % bei Anzahl und Wert der Objekte Aufgegliedert vermittelte die LBS Immobi­lien GmbH 1991 u.a. 442 Eigentumswohnungen, 486 Einfami­lienhäuser und 98 Mehrfamilienhäuser.

10 % Preissteigerung für Gebrauchtimmobilien Die Preissteigerung für Gebrauchtimmobilien betrug in Rhein­land-Pfalz 1991 ca. 10 %, für 1992 erwartet Bungarten eine Stei­gerung von rund5 %. An der angespannten Immobilienmarktsi­tuation wird sich nach Einschätzung der LBS auch 1992 nichts ändern. So gibt es in Rheinland-Pfalz derzeit rund 26.000 Woh­nungssuchende H aushalte. In Ludwigshafen fehlen nach Schät­zungen des Finanzministeriums rund 6.000 Wohnungen, in Mainz, Koblenz und Trier je 3.000 und in Kaiserslautern etwa 2.800 Wohnungen.

Obwohl 1991 in Rheinland-Pfalz der Bau von 23.300 Wohnun­gen (1990: 20.744) genehmigt und 16.600 Wohnungen (1990: 16.260) fertiggestellt wurden, entspannt dies den Wohnungs­markt kaum. Alleine durch die Vergrößerung der Einwohner­zahl um rund 30.000 Personen im Bundesland innerhalb eines Jahres entstand eine zusätzliche Nachfrage von ca. 10.000 Wohneinheiten.

Gute Perspektiven auch 1992

Auch für das laufende Jahr erwartet Hermann-Josef Bungarten ein anhaltend psoitives Bausparklima. Die großen Wohnungs­fehlbestände, der Bedarf an Modernisierungen und Renovierun­gen sowie die Zunahme der Einpersonen- und Kleinhaushalte werden ebenso wie das anhaltend hohe Zinsniveau die »klassi­sche Wohnungsbaufinanzierung durch dasBausparen« fördern. So ist man bei der LBS Rheinland-Pfalz überzeugt, daß man dem Spitzenjahr 1991 ein wiederum ausgezeichnetes Ge­schäftsjahr 1992 folgen lassen kann.

Alaska - ein Land der Superlative

Alaska ist immer noch ein Abenteuer. Dies beweist der im Bad Emser Raum wohlbekannte Leicafotograf Gerhard Schauss an­hand seiner neuesten Multivisionsdiaschau, die er am Samstag, 23. Mai 1992, um 19.30 Uhr, im Kurtheater Bad Ems darbietet. Mit 8 computergesteuerten Diaprojektoren wird auf einer 10,6 x 3,6 Meter durchgehenden Großbildwand in Überblend­technik und mit Bildpanoramen Nordamerikas wildestes Land gezeigt - Bilder, die den Zuschauer fesseln.

Alaska ist ein Land der Superlative. Hier gibt es die größten und kräftigsten Tiere ihrer Gattung, hier prägt der höchste Berg Nordamerikas, der Denali mit 6194 m, eine ganze Region, hier fand man das meiste Gold und hier gibt es noch eines der größ­ten, unerschlossenen Gebiete unserer Erde.

Die gemeinsame Fotoreise führt die Zuschauer u. a. nach Skag- way, Haines, Fairbanks, Anchorage, die Kenai Halbinsel, auf die Aleutenhalbinsel mit dem Katmai NP, zum Denali NP, nach No- me an der Beringstraße, Barrow und Prudhoebay an dem Beau­fortsee, aber auch nach Valdez und zur Glacier Bay.

In diesem großen Land, wie es die Alaskaner sagen, gibt es Schnee, Eis und Gletscher, aber auch - was weniger bekannt ist - Sommer mit 30 Grad im Schatten und Seen, in denen man baden kann. Im hohen Norden geht im Sommer die Sonne nicht unter und im Winter nicht auf. Eskimos, Indianer und Weiße le­ben friedlich nebeneinander von dem, was ihnen Natur und Wildnis bieten.

Alaska, the last frontier, bietet seinen Bewohnern und Besu­chern auch heute noch Freiheit und Abenteuer vor großartiger Landschaftskulisse mit einer herrlichen Tier- und Pflanzenwelt. Ein wenig davon wird Gerhard Schauss seinen Zuschauern ver­mitteln.

Karten sind an der Abendkasse im Kurtheater erhältlich (8,00 DM/Kurgäste 6,00 DM) oder in der Kartenvorverkaufsstelle im Gästezentrum, Römerstraße 1, 5427 Bad Ems, Tfelefon-Nr. 02603/73281, von 10.00 bis 12.00 und 16.00 bis 18.00 Uhr.

8,6 Prozent mehr Steuereinnahmen des Landes im 1. Quartal 1992

Die Steuereinnahmen des Landes nahmen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems in den ersten drei Mona­ten 1992nachSteuerverteilungum 226 MillionenMark auf rund 2,9 Milliarden Mark zu. Das sind 8,6 Prozent mehr als im glei­chen Zeitraum des Vorjahres.

Zu dieser Entwicklung trugen vor allem die Steuern vom Ein­kommen mit einem Landesanteil von fast 1,7 Milliarden Mark bei Insbesondere die Lohnsteuer stieg um 137 Millionen Mark oder 11,9 Prozent auf 1,3 Milliarden Mark. Steuermindereinnah­men bei der Körperschaftsteuer von 43 Millionen Mark ( min us 20,8 Prozent) wurden durch Mehreinnahmen bei der veranlag­ten Einkommensteuer von 37 Millionen Mark (plus 24,4 Pro­zent) und bei der Kapitalertragsteuer von 9 Millionen Mark (plus 21,5 Prozent) ausgeglichen. Aus dem Landesanteil an den Steuern vom Umsatz ergaben sich durch den Rückgangder Um­satzsteuer (minus 13 Prozent) weniger Einnahmen als im 1. Quartal des Vorjahres. Hier flössen dem Land 762 gegenüber 779 Millionen Mark zu.

Die reinen Landessteuem erhöhten sich um 100 Millionen M ark oder 33,8 Prozent auf 398 Millionen Mark, im wesentlichen ge­tragen von der Zunahme bei der Kraftfahrzeugsteuer um 67 Mil­lionen Mark (plus 48,4 Prozent) und der Erbschaftsteuer um 27 Millionen Mark (plus 123,7 Prozent).

Mehr als 20.000 Wohnungen bezugsfertig Im Jahre 1991 wurden in Rheinland-Pfalz 20.657 Wohnungen fertiggestellt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems sind das 3.375 Wohnungen oder 19,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Von den Wohnungen befinden sich 17.772 in neu errichteten Wohngebäuden und 281 in neuen Nichtwohngebäuden.