Einzelbild herunterladen

Montabaur

22

Nr. 16/92

Es folgte ein phantastischer Zweikampf vor einem begeisterten Publikum. Uwe Alzen: »Das hat Spaß gemacht, wir haben uns richtig gefetzt«. »Spaß hin, Fetzerei her, schließlich war Alzen vor Manthey, ließ sich auch von einem »Stupser« des Bonners nicht vom rechten Weg abbringen, setzte sich ab und gewann mit fast fünf Sekunden Vorsprung.

»Ich fuhr auf der letzten Rille«, sagte Manthey nach dem Ren­nen. Das ist auch ein Kompliment für Alzen, denn der muß dann logischerweise auf der »allerletzten Rille« gefahren sein.

Ralf John, Geschäftsführer und Sportleiter vom Porsche Zen­trum Koblenz: »Eigentlich hat der Uwe meine Pläne durch­kreuzt. Wir wollten nur in die Punkte fahren. J etzt sehen uns alle als Favorit für das Eifelrennen Ostern auf dem Nürburgring an. Das kann eine Belastung sein«.

Fahrer Alzen sieht dem Ostersonntag dennoch gelassen entge­gen. »Der Nürburgring liegt mir . Dort gibt es mehr Sicherheit als in Zolder. Wenn man sich auf dem Ring mal verbremst, kann man immer noch etwas tun. Esist dann nicht aus. Es wirdnatür- lich ein wahnsinnig spannendes Rennen werden.«

Olaf Manthey und den THerer Jürgen von Gartzen sieht Alzen als seine größten Konkurrenten für den zweiten Meisterschafts­lauf.

WiJsSr

MHi

siis

Sllll

-SÄsrns

Zesfcm-Kofes

Uwe Alzen aus Betzdorf gewann in Zolder auf dem Porsche Carrera des Porsche Zentrums Koblenz den ersten Lauf zum Porsche Carrera Cup 92. Nächster Start: ADAC-Eifelrennen, Ostern auf dem Nürburgring.

Foto: Porsche Zentrum Koblenz

Nachbarschaftshilfe des Alten- und Behinderten Service e.V.

Heute wollen wir Ihnen unsere Aktion Nachbarschaftshilfe - Freunde und Förderer helfen Hilfsbedürftigen - vorstellen. Was bedeutet Nachbarschaftshilfe?

- Besuchsdienste (dazu zählen z. B. Gespräche, Spiele etc.)

- Hilfe beim Schriftverkehr

- Hinbringen, Abholen oder Begleiten bei Besuchen, Veran­staltungen, Ausflügen, Fahrten, Spaziergängen, Friedhofs­besuchen, sportlichen Veranstaltungen, Hüfe bei aktiver Sportausübung

- sonstige Hilfe zur Erhaltung von Kontakten

Einkäufe tätigen, Wäsche abholen, Hilfe beim Zubereiten von Mahlzeiten

- Geschirr reinigen, Aufräumen, Staub wischen, Böden und Tteppiche säubern, Badezimmer und WC reinigen, Fenster­putz

- Hilfe beim Reinigen von Gardinen und Vorhängen

- Hilfe bei der Wohnungsbeheizung (Versorgung der Öfen, Heizmaterial besorgen)

Hausreinigung nach der Hausordnung (Treppenhaus, Kel­ler, Speicher, Hof)

Arbeiten im Zusammenhang mit Wohnungsrenovierungen. Wer erhält Nachbarschaftshilfe?

Aus dem Kreise unserer Freunde und Förderer gibt es viele An­fragen von Hilfsbedürftigen, die sich gerade auf obige unregel­mäßige Dienste beziehen, aber von unseren festangestellten Mitarbeitern aus organisatorischen und Kostengründen nicht realisiert werden können. Daher haben sich einige freiwillige Freunde und Förderer entschlossen, unbürokratisch Hilfe zu lei­sten. Diese Hilfe kommt allen kranken, alten oder behinderten Mitmenschen zugute, die alleinstehend sind oder deren Bekann­te oder Verwandte u. & wegen umli cher Trennung nicht in der Lage sind, sich im Rahmen der häuslichen Familienpflege um ih­re Angehörigen zu kümmern.

Wer leistet Nachbarschaftshilfe?

Die Nachbarschaftshilfe wird von freiwilligen Helfern und Hel­ferinnen aus ihrem Wohngebiet durchgeführt.

So könnte beispielsweise eine Hausfrau die Betreuung eines Nachbarn ebenso übernehmen wie die Töchter oder der Sohn dies in den Ferien tun könnten. Dadurch soll gewährleistet wer­den, daß ständig ein Helfer in der immittelbaren Umgebung ei­nes Hilfsbedürftigen erreichbar ist.

Möchten auch Sie als »Nachbarschaftshelfer oder -helferin« ei­nem Alten oder Behinderten in ihrer Umgebung helfen? Oder brauchen Sie im Rahmen der geschilderten Dienste Hilfe? Unse­re alten oder hilfsbedürftigen Mitmenschen werden Ihnen für Ihre großzügige Hilfe danken.

Weitere Informationen erhalten Sie von unserer Dienststelle, Spichemstraße2,5000Köln 1, Mo. - Fr., 10.00 bis 16.00 Uhr, Tbl. 0221/520506.

Die 2. Auflage ist erschienen

»Ein Jahrzehnt im 20. Jahrhundert«

Erlebnisse aus Krieg und Gefangenschaft von 1939 bis 1949 von Erwin Wagner

Die 1. Auflage dieses im Oktober 1991 erschienenen Buches war bereits nach 3 Monaten restlos vergriffen. Aufgrund der immer noch großen Nachfragen wurde eine 2. Auflage in Druck gege­ben, so daß das Buch wieder erhältlich ist.

In persönlichen Schilderungen wird vom harten Alltag im Krieg als Soldat und später als russischer Kriegsgefangener von der Sehnsucht nach der Rückkehr in die Heimat berichtet. Es ist aber auch ein Buch, das die Wahrheit jener Jahre darstellt, so­gleich aber auch ein zutiefst persönliches und tröstliches Buch. Erwin Wagner dazu: Die vielen Opfer des letzten Weltkrieges dürfen nicht umsonst gewesen sein. Wir sind es ihnen schuldig, daß sie nicht vergessen werden. Nur dann können sie uns Mah­nung und Verpflichtung sein für einen dauerhaften Frieden in Europa und der ganzen Welt.

Das Buchist für 24,80 DM imBuchhandel oder direkt durch den Eigenverlag Erwin Wagner, Auf der Schied 4,6644 Kirchberg, ThL: 06763/2699 oder 4302, zu beziehen.

Mountainbike-Fahrer aufgepaßt!

1. Mountainbike-Rennen Ransbach-Baumbach am 25. April 92 Muskelkraft, nicht PS-starke Motoren, treiben die Mountainbi­kes an, die am 25. April 1992 in Ransbach-Baumbach beim 1. Mountainbike-Reimen des Motorsport-Club (MSC) Kannen­bäckerland an den Start gehen. Ansonsten aber bestehen zwi­schen dieser noch jungen Sportart mit dem Moto-Cross-Fahien viele Parallelen. »Wir wollen den Bikern auch im Westerwald eio- ne Möglichkeit bieten, sich im Wettkampf mit anderen zu mes­sen«, so der Mountainbike-Referent des MSC Kannenbäcker­land, Hans-Peter Fuchs, der auch die Leitung dieser Rennveran­staltung übernommen hat.

Startberechtigt auf der 2150 m langen Rundstrecke im Städt- wald von Ransbach-Baumbach ist jeder, der ein Mountain-Bike und einen Sturzhelm besitzt. In drei Rennen gehen die verschie­denen Klassen an den Start. In einem Jedermann-Rennen kön­nen die Hobby- und Freizeitfahrer, ohne Lizenz, ihre Kräfte über 30 Minuten und eine Runde messen. Gerade diese Klasse liegt dem MSC Kannenbäckerland besonders am Herzen, da hier die Möglichkeit für die Breitensportler gegeben ist, erste Renner­fahrungen zu sammeln, ohne im direkten Vergleich mit den Amateuren antreten zu müssen.

Die Rennen der Lizenzfahrer des BDR gehen bei den Damen, Ju­nioren und Senioren über eine Distanz von 45 Minuten und eine Runde und bei den Amateuren über 60 Minuten und eine Runda Der Start zum ersten Rennen erfolgt um 14.00 Uhr. Start und Ziel befinden sich am Schwimmbad im Stadtteil Ransbach. Den Bestplazierten jeder Klasse winken Pokale und Sachpreisa Für jeden Teilnehmer hat der Veranstalter eine Sport Unfallversiche­rung abgeschlossen.

Anmeldungen sind beim MSC Kannenbäckerland, Postfach 2076,5412 Ransbach-Baumbach, oder beim Mountainbike-Re­ferenten Hans-Peter Fuchs, Tbl. 02623/4417, möglich!

Die Bürgerzeitung erscheint wöchentlich. Herausgeber, Druck und Verlag: Verlag + Druck Linus Wittich KG, 5410 Höhr-Grenzhausen, Rheinstr. 41, Postfach 1451, Tblefon 02624/106-0. Tfelefax 02624/6170. Verantwortlich für den Inhalt: Franz-Peter Eudenbach. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Annette Steil.

Bezugspreis monatL DM 2,30 bei Ortszustellung.

Im Einzelversand durch den Verlag DM 0,90 + Versandkosten. BÜRGERZEITUNG Wochenblatt mit öffentlichen

Bekanntmachungen der Kommunalverwaltungen Für Anzeigenveröffentlichungen u. Fremdbeilagen gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und unserez^t. gültige Anzeigenpreisliste BeiNichtbe- lieferung ohne Verschulden des Verlages oder infolge höherer Gewalt, Unruhen, Störung des Arbeitsfriedens, bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag.