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Montabaur

Nr. 13/92

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MGV »Cacilia« 1903 Großholbach Am Samstag, 28. März 1992, um 20.00 Uhr und am Sonntag, 29. März 1992 veranstaltet der MGV »Cäciüa« sein 3. Frühjahrs­konzert im Bürgerhaus von Großholbach. Mitwirkende Vereine samstags: MGV »Frohsinn« Steinefrenz, Chorl. Günther Pört- ner; MGV »Eintracht« Wallmerod, Chorl. Hugo Schuth; MGV »Cäcilia« Großholbach, Chorl. Hubertus Weimer. Sonntags wir­ken mit: Chorgemeinschaft Breitenau-Deesen, Chorl. Maria Si- ry; Sängervereinigung Bannberscheid, Chorl. Theo Wolf; MGV »Eintracht« Erbach, Chorl. Hubertus Weimer. Im Anschluß an die Veranstaltungen spielen die »Lustigen Musikanten Groß­holbach« zum Thnz auf.

Der Eintritt beträgt 5,- DM pro Veranstaltung. Eintrittskarten für beide 1hge werden zu einem Sonderpreis von 6,00 DM an alle Musikliebhaber abgegeben. Wir würden uns freuen, viele Bürge­rinnen und Bürger von Großholbach und Nachbargemeinden, in unserer Mitte begrüßen zu können. Für unsere kleinen G äste ist am Sonntag eine Kinderbelustigung vorgesehen. Wer den MGV sonntags mit einer Kuchenspende unterstützen will, der melde sich bitte bei Anne Herbom, Tbl. 18322 oder Marita Quirnbach, Tbl. 5953 zwecks Abstimmung.

Eisbachtaler Sportfreunde 1919 e.V.

Alte Herren Eisbachtal Großholbach Am Samstag, 28. März 1992, um 16.00 Uhr spielen wir in Ko­blenz Niederberg. Spielkleidung weiß/rot, Abfahrt 15.20 Uhr.

Heilberscheid _

Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Heilberscheid vom 18. März 1992

Haushaltsplan/Haushaltssatzung 1992 einstimmig verab­schiedet. In der jüngsten Sitzung stand die Beratung und Be­schlußfassung über den Haushaltsplan und die Haushaltssat­zung 1992 an. Die Verbandsgemeindeverwaltung hatte hierzu in Abstimmung mit der Ortsgemeinde einen Planentwurf erstellt und zur Sitzung vorgelegt. Nach Erläuterung zum Planinhalt erklärte der Ortsgemeinderat seine Zustimmung zum Haus­haltsplan und der Haushaltssatzung. Die Haushaltssatzung 1992, die die summarische Zusammenfassung des Haushalts­planes darstellt, enthält folgende Festsetzungen: Verwaltungshaushalt

Einnahmen/Ausgaben. je 670.000,- DM

Vermögenshaushalt

Einnahmen/Ausgaben. je 286.000,- DM

Die Gemeindesteuern werden für das Haushaltsjahr 1992 wie folgt festgesetzt:

Grundsteuer A ....- . 220 %

Grundsteuer B.. 240 %

Gewerbesteuer.. 300%

Die Hundesteuer beträgt für

den 1. Hund. . 36,- DM

den 2. Hund.*.. 54,- DM

jeden weiteren Hund . 7 2,- DM

Aussagen zur derzeitigen Haushaltssituation bzw. Prognosen zum Haushaltsjahr 1992 enthält der dem Haushaltsplan beige­fügte Vörbericht. Hieraus werden auszugsweise einige Informa­tionen zur Kenntnis gegeben:

Ein Rückblick auf das abgelaufene Haushaltsjahr macht fol­gendes deutlich: Die Ortsgemeinde Heilberscheid bleibt weiter­hin schuldenfrei. Die ursprünglich vorgesehene Neuverschul­dungin Höhe von 244.000,- DM reduziert sich sozusagen auf ei­nen Fehlbetrag von 150.000,- DM, der im Haushaltsjahr 1992 zur Abwicklung gebracht wird.

Diese erfreuliche Entwicklung wurde vor allem durch Mehrein­nahmen aus Holzverkäufen, bei der Grundsteuer B, bei der Ge­werbesteuer sowie beim Einkommensteueranteil hervorgeru­fen. Im Vermögenshaushalt selbst ermöglichte eine höhere Rücklagenentnahme diesenpositiven Trend. Durch die vollstän­dige Entnahme der Rücklage verfügt die Ortsgemeinde natur­gemäß über kein Guthaben mehr.

Die finanzielle Ausgangsbasis für die Aufstellung des Haushal­tes 1992 ist somit bedeutend besser, als die die Zahlen des Haus­haltes 1991 zunächst erwarten lassen konnten.

.Haushalt 1992

Der Etat desJahres 1992 schließt ab mit einem Gesamtvolumen von 966.000,- DM.

Da weder Kredite, noch Verpflichtungsermächtigungen benö­tigt werden, erübrigt sich deren Festsetzung.

Gegenüber dem Vorjahr verändern sich die Steuersätze nicht. Die Höhe des Oberflächenentwässerungsanteils für Verkehrs­anlagen beläuft sich auf 11,50 DM pro m 2 Verkehrsfläche. Verwaltungshaushalt

Das Volumen des Verwaltungshaushaltes steigt gegenüber dem Vorjahr von 670.000,- DM um 100.000,- DM auf 670.000,- DM. Diese deutliche Steigerungberuht in der Hauptsache auf derVo­lumenszunahme des Forsthaushaltes und auf den Mehreinnah­men im Bereich der Steuern und allgemeinen Zuweisungen. Wie auch im Vorjahr stellen die Einnahmen der zuvor genannten Un­terabschnitte des Gros der Einnahmen des Verwaltungshaus­haltes.

Bedingt durch Wertfortschreibungen und durch den Wegfall von Grundsteuervergünstigungen erhöht sich das Aufkommen bei der Grundsteuer B, während das Aufkommen bei der Grund­steuer A stagniert. Das Gewerbesteueraufkommen basiert auf dem Ergebnis des Vorjahres und den sich hieraus ergebenden Vorauszahlungen für das Haushaltsjahr 1992. Das Aufkommen wird sich positiv verändern. Die positive Ttendenz beim Einkom­mensteueranteil ist als Konsequenz eines bedeutend höheren Steueraufkommens anzusehen, welches zur Verteilung ansteht und an dem die Ortsgemeinde partizipiert. Der Einkommen­steueranteil bedeutet für die Ortsgemeinde die bedeutendste und konstanteste Einnahme auf Jahre hinaus.

Der Anstieg der örtlichen Steuerkraft um 45.580,- DM hat eine Senkung bei den Schlüsselzuweisungen zur Folge. Hervorzuheben wäre, daß das Gesamteinnahmesoll in Höhe von 438.918,- DM mit 65,51 v.H. den Löwenanteil sämtlicher Ein­nahmen des Verwaltungshaushaltes stellt.

Die restlichen Einnahmen der Ortsgemeinde setzen sich wie

folgt zusammen:

Erstattungen. 9,11 v.H.

Gebühren. 0,60 v.H.

Einnahmen aus Verkauf, Mieten, Pachten und ... 21,79 v.H. sonst. Verwaltungs- und Betriebseinnahmen

Sonstige Finanzeinnahmen. 2,99 v.H.

(Konzessionsabgaben, Zinsen etc.)

Die Ansätze für die laufenden Ausgaben des Verwaltungshaus­haltes beruhen auf den Erfahrungswerten des Vorjahres oder sind aufgrund von Berechnungen ermittelt worden. Nachfol­gend soll verdeutlicht werden, wie sich die einzelnen Ausgaben, nach Ausgabearten gegliedert, gegenüber dem Vorjahr verän­dern und welchen prozentualen Anteil sie an den Gesamtausga­ben des Verwaltungshaushaltes haben:

1. Personalausgaben

Der Rückgang bei den Personalkosten um 9.000,- DM beruht ausschließlich auf geringeren Personalkosten im Forsthaushalt. Die anstehenden Arbeiten wurden durch Unternehmer erledigt.

2. Verwaltungs- und Betriebsausgaben

Der Anstieg der Sachausgaben auf 253.000,-DM beruht auf der Tatsache, daß erstmals die Unterhaltungs- und Bewirtschaf­tungskosten für das Dorfgemeinschaftshaus für ein ganzes Jahr zu finanzieren sind. Ein weiterer Gesichtspunkt sind die sehr stark gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Ausgaben im Forstbereich (HHSt. 8650.5170/8550.5180).

3. Zuschüsse für soziale Zwecke oder ähnliche Einrichtungen Höhere Aufwendungen für Jugendfahrten und ein höhere Perso­nalkostenanteil verursachen eine Steigerungum 1.000,- DM.

4. Umlagen

Durch ein höheres Gewerbesteueraufkommen und infolge einer Neuberechnungerhöht sich die Gewerbesteuerumlage. Der An­stieg bei der Kreis- und Verbandsgemeindeumlage beruht zum einen auf einer höheren Umlagegrundlage (387.040,- DM) und bei der Kreisumlage auf dar Erhöhung des Umlagesatzes auf 32 v.H. Bei dem Umlagebetrag, der an das Land gezahlt wird, handelt es sich um einen Finanzierungsanteil der Kommunen an den Ko­sten des Fonds »Deutsche Einheit«. Diese Umlage ist erstmalig in 1992 zu zahlen.

5. Zuführung zum Vermögenshaushalt DerZuführungsbetragzum Vermögenshaushalt verringert sich gegenüber dem Vorjahr um 27.000,- DM. Die zuvor erläuterten Ausgabenbereiche lassen im Ergebnis erkennen, daß die Ausga­ben gegenüber den Einnahmen des Vorjahres stärker ansteigen. Als freie Finanzspitze der Ortsgemeinde Heilberscheid für das Haushaltsjahr 1992 ist der Betrag von Ü 79.000,- DM auszuweisen. Vermögenshaushalt

Das vom Ortsgemeinderat beschlossene Investitionsprogramm ist die Grundlage zur Aufstellung des Vermögenshaushaltes. Augenscheinlich ist aber für das Haushaltsjahr 1992, daß nicht dieses Programm den Ausgabenschwerpunkt des Vermögens-, haushaltes bestimmt.