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Montabaur

Nr. 10/92

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Steuerfreibetrag:

»Mehr Nettolohn, mehr soziale Sicherheit«

GuteNachricht für alle Steuerzahler. Endlos langes Warten auf die Steuerrückerstattungmuß nicht sein. Fast jeder Arbeitneh­mer kann beim Finanz amt beantragen, daß ihm am Monatsende weniger Steuern abgezogen werden.

Wie das möglich ist, beschreibt der neue Steuerblock92, der jetzt für alle Arbeitnehmer bei der Volksbank Montabaur-Wall­merod bereit liegt.

Die Autoren des Steuerblocks raten, einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen zu lassen. Diese Möglichkeit würde bislang erst von etwa 10 % der Steuerpflichtigen genutzt.

So sei zum Beispiel weithin imbekannt, daß bereits das Zahlen von Kirchensteuern zu einem Freibetrag berechtigen kann. Selbst von Steuerexperten sei bislang völlig unbeachtet geblie­ben, daß ein Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte nicht nur mehr Nettolohn, sondern auch mehr soziale Sicherheit bedeuten kann: Viele Leistungen werden auf der Basis des Nettolohns be­rechnet. So erhöht sich durch einen Freibetrag das Krankengeld von der Kasse und für werdende Mütter das Mutterschaftsgeld. Mit neu entwickelten Checklisten ermöglicht es der Steuerblock 92 jetzt jedem Steuerzahler, seinen Freibetragfür 1992 in weni­gen Minuten überschlägigzu ermitteln und die nötigen Unterla­gen für den Antrag beim Fin anzam t zusammenzustellen. Darüber hinaus bietet der Steuerblock92 wieder mit vielen Steuer-Spar-Belegen jedem Lohn- und Einkommensteuerspa- rer die Chance, seinen Jahresausgleich für das Jahr 1991 perfekt im Griff zu haben und auch die letzte Mark nicht zu vergessen. Preis der leicht verständlichen Steuerhilfe der Volksbank Mon­tabaur-Wallmerod: 7,50 DM.

Fortsetzung folgt

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Naspa-Pokalspiele im Jugendfußball

Auch in diesem Jahr ist die Dreifachsporthalle in Bad Marien­berg wieder Austragungsort der Jugend-Hallenkreismeister­schaften 1991/92.

Am 8. März 1992 treten die Sieger der Endrundenspiele aus dem Westerwald-Wied und -Sieg-Kreis ab 11.00 Uhr gegeneinander an.

Die Nassauische Sparkasse unterstützt die Bemühungen von Kreisjugendleiter Edmund Hanz, die lange Winterpause mit at­traktivem Hallensport zu überbrücken.

Erst das finanzielle Engagement der Naspa macht die Ausrich- tungfür die Vereine möglich, ohne daß von den Zuschauern Ein­trittsgelder erhoben werden müssen.

Darüber hinaus läßt es sich die Naspanicht nehmen, die jungen Spieler für ihre Leistungen zu belohnen. Neben den obligatori­schen Pokalen für die Endspielteilnehmer verlost die Naspa im Rahmen einer Ibmbola für zwei Mannschaften eine Fahrt zu ei­nem BundesligaspieL

Veranstalter und teilnehmende Vereine wünschen sich mög­lichst viele Zuschauer zu diesem sportlichen Ereignis. Also: Nicht vergessen: Sonntag, 8. März 1992, ab 11.00 Uhr, Dreifach­sporthalle Bad Marienberg.

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LBS: Aufwind fürs Eigenheim

Neue Förderung verabschiedet

Frischer Windfür das Eigenheim bringt nach Ansicht von LBS- Chef Werner Arnolds die jetzt im Zusammenhang mit dem Steuerpaket verabschiedete neue Förderung der selbstgenutz­ten Wohnungen.

Beim sogenannten Bauherrenparagraphen 10 e Einkommen­steuergesetz wurde der Fördersatz für die ersten vier Jahre von bisher 5 auf 6 Prozent, bezogen auf max. DM 330.000,00 ange­hoben. Weiter gibt es für eigengenutzte neue Wohnungen bei Fer­tigstellung bzw. Erwerb (im Jahr der Fertigstellung) bis 1994 ei­nen Schuldzinsenabzug von bis zu DM 12.000,00 jährlich. Ferner wird beim Baukindergeld von jährlich DM 1.000,00 ein Vor- und Rücktrag auf andere Jahre ermöglicht. Das neue För­derpaket gilt rückwirkend ab Oktober 1991.

»Bei gleichzeitig gesunkenem Zinsniveau sollten nun Bauher­ren oder Käufer nicht länger warten,« ermutigt LBS-Chef Werner Arnolds bisher Zögernde. Gleichzeitig empfahl er, wegen der durch die Neuregelung zu erwartenden Belastungs- sprüngenach 3,4 bzw. 8 Jahren, bei den Finanzierungen auf eine ausreichende Eigenkapitalausstattung zu achten.

»Städte und Gemeinden bleiben auf gefordert, die nun eSngehen- den Bauanträge flexibel und zügig zu bearbeiten und weiteres B auland bereitzustellen, um so dem Wohnungsmangbl in Rhein­land-Pfalz zu Leibe zu rücken,« unterstrich Arnolds.

Die neue Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums Grundförderung:

4 Jahre 6 % + 4 Jahre 6 %;

Bemessungsgrundlage wie bisher max. DM 330.000,00; Ausdehnung auf Aus- oder Umbau für Familienangehörige in zusätzlicher abgeschlossener Wohnung (§ 10 h) ohne Objektver­brauch. Abzug als Sonderausgaben wie bisher.

Baukindergeld:

Höhe wie bisher DM 1.000,00 jährlich. Abzug von der Steuer­schuld wie bisher;

neu: Vor- und Rücktrag auf andere J ahre möglich Schuldzinsenabzug:

3 Jahre lang max. DM 12.000,00 jährlich;

Befristung: Fertigstellung oder Erwerb (Neubau) bis 31.12.1994.

Elinkommensgrenzen:

»Jahreseinkünfte« von max. DM 120.000,00/240.000,00; Geltung ab 01.10.1991 rückwirkend.

Einladung zur

1. Westerwälder Informationsbörse

Die Westerwälder Frauenverbände und Interessengruppen la­den alle Bürgerinnen und Bürger zur Informationsbörse am Sonntag, 8. März 1992, ab 11.00 bis 18.00 Uhr ins Bürgerhaus Wirges ein.

Die Informationsbörse verfolgt das Ziel, interessierten Frauen ihren Neigungen entsprechende Möglichkeiten im Westerwald­kreis aufzuzeigen, bei denen sie mitmachen können. Sie will hel­fen, den Wunsch nach mehr Beteiligung an gesellschaftlichen Aktivitäten zu verwirklichen.

An Beispielen möchte die Informationsbörse zeigen, welche Möglichkeiten sich bieten, damit Frauen Kontakte knüpfen, mit anderen Frauen in gleicher Situation Probleme besprechen und bei schon bestehenden Aktionen mitarbeiten können.

Die Informationsbörse will Frauen sagen, wie sie mittun können und zeigen, was sie im Westerwaldkreis alles machen können. Sie vermittelt aber auch Beratungs- und Hilfsangebote in per­sönlichen Problemen.

Über 60 Gruppen, Institutionen und Initiativen wirken mit. Ein ansprechendes Rahmenprogramm bietet für jeden etwas: Volks­tanz, Meditationstanz, Jazztanz, Modenschau, Autorinnen, Le­sung, Vorträge, Einzelberatung!

Für das leibliche Wohl sorgten eine Cafeteria, Getränkestand und Imbiß.

Kinderbetreuung wird ganztags angeboten, damit Eltern sich in Ruhe informieren können.

Für musikalische Umrahmung sorgt die Kreismusikschule so? wie das Akkordeon-Ensemble der Volkshochschule Wirges un­ter Leitung von Anna Petry.

Wohnmobil-Vermietung

WOLF auto MOBIL 5409 ATTENHAUSEN 02604/8137

Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich der Ge­burt unserer Tochter

Laura

* 20 . 12.1991

möchten wir uns auf diesem Wege recht herzlich bedanken.

Sabine und Karl-Willi Klein

Welschneudorf