Montabaur
Der 69 jährige Diplom-Wirtschaft singenieur aus Koblenz wurde einstimmig anläßlich der konstituierenden Sitzung der neuen Vollversammlung der IHK für weitere zwei J ahre in seinem Amt bestätigt.
Ebenfalls wiedergewählt wurden die bisherigen Vizepräsidenten Rudolf Halstrick (Neuwied), Harald Lehmann (Bad Kreuznach), Hanns-Otto Ohl (Diez), Dr. Ulrich Reischauer (Idar-Oberstem) sowie Rolf Wegeler-Deinhard (Koblenz). Für die Bereiche Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie Betzdorf wurden Diplom-Kaufmann Herbert Rütten beziehungsweise Hubertus Klingelneu in die IHK-Spitze berufen.
Mehr Neuzulassungen als je zuvor
Im Jahre 1991 wurden in Rheinland-Pfalz fast 207.000 fabrikneue Kraftfahrzeuge zum Verkehr zugelassen, soviel wie in keinem Jahr zuvor. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems betrug die Steigerung gegenüber dem Vorjahr 13 Prozent.
Auf Personenkraftwagen und Kombis entfielen 90 Prozent (plus 13 Prozent), auf Lastwagen 4,6 Prozent (plus 19 Prozent), auf Krafträder 3,8 Prozent (plus 16 Prozent), auf Zugmaschinen 1,1 Prozent (minus 6 Prozent) und auf die übrigen Fahrzeuge 0,9 Prozent (plus 18 Prozent) der Zulassungen von Neuwagen.
Der starke Anstieg in den ersten sieben Monaten 1991 (bis zu diesem Zeitpunkt waren bereits 72 Prozent der Neuwagen zugelassen) dürfte in der Hauptsache auf den Wegfall der Steuerbefreiung für schadstoffarme Fahrzeuge ab August zurückzuführen sein.
Mehr Rinder geschlachtet
Das Fleischaufkommen aus gewerblichen Schlachtungen in- und ausländischer Herkunft sowie aus Hausschlachtungen belief sich 1991 nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems in Rheinland-Pfalz auf rund 184.600 Tannen. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 4,2 Prozent. Sie ist auf einen deutlichhöheren Rindfleischanfall (plus 20 Prozent) zurückzuführen.
Weniger Eier erzeugt
Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in B ad Ems wurden 1991 in den größeren Hennenhaltungen von Rheinland- Pfalz rund 230 Millionen Eier erzeugt, 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Auf die rund 80 Betriebe mit 3.000 und mehr Haltungsplätzen entfielen schätzungsweise zwei Drittel aller im Land gelegten Eier.
Wissenschafts-Staatssekretär Heck informierte sich im Statistischen Landesamt Hochschulplanung vordringliche Aufgabe Das Datenmaterial über die Hochschulen des Landes Rheinland-Pfalz stand im Mittelpunkt des Informationsgespräches, zu dem Staatsekretär Erwin Heck vom Ministerium für Wissenschaft und Weiterbildung in das Statistische Landesamt kam. Gegenüber dem Präsidenten des Landesamtes, Dr. Karl Heinz Weis, betonten der Staatssekretär und seine Mitarbeiter das große Interesse und den dringenden Bedarf an Zahlen aus dem Hochschulbereich. Angesichts immer noch steigender Studentenzahlen sei hier eine effiziente Personalplanung gefordert. Diese müsse auf verläßlichen, aber auch aktuellen Daten basieren. Vor allem Betreuungsrelationen müßten schnell und übergreifend errechnet werden können. Um in Zukunft über ein optimales Managementinstrument für die Hochschulplanung verfügen zu können, wird im Statistischen Landesamt eine Datenbank eingerichtet werden.
Neben diesem für die Entwicklung im Hochschulbereich wichtigen Planungsinstrument wurden zwischen Staatssekretär Heck und dem Landesamtspräsidenten Dr. Weis weitere Verbesserungen für die Datenbereitstellung aus dem Hochschulbereich vereinbart. Auf großes Interesse stießen bei den Gästen aus dem Ministerium für Wissenschaft und Weiterbildung die Informationen, die sie bei der Führung durch das moderne Rechenzentrum des Statistischen Landesamtes erhielten.
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Baufinanzierungen auf Rekordhöhe
Die Sparkassen leisteten 1991 einen beachtlichen Beitrag für den rheinland-pfälzischen Wohnungsbau. Obwohl die Konditionen für Hypothekarkredite erst gegen Jahresende ins Rutschen gerieten, registrierten die Institute ab der Jahresmitte eine
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zunehmende Nachfrage nach Baufinanzierungen. Insgesamt wurden fast 2 Mrd DM bewilligt, 16 % mehr als 1990. Dies ist das mit Abstand höchste Jahresergebnis. Die Auszahlungen, die den Zusagen stets zeitverzögert folgen, stiegen um 9 % auf 1,7 Mrd. DM.
Der überwiegende Tbil der Gelder wird zum Kauf oder zur Renovierung bestehender Objekte genutzt. Die für Maßnahmen am Wohnungsbestand bereitgestellten Mittel kletterten um mehr als ein Fünftel auf 1,3 Mrd. DM. Ein Drittel des Zusagenvolumens galt der Finanzierung von Neubauten. Hier war die Trendwende im Mietwohnungsbau - traditionell mit einem hohen Fremdmittelanteil finanziert - deutlich spürbar. Mit einem Betrag von 216 Mia DM stellten die rheinland-pfälzischen Sparkassen mehr Mittel zur Verfügung als 1990. In den letzten beiden Jahren war der Mietwohnungsbau an den Neubaufinanzierungen mit einem Drittel beteiligt, nachdem sein Anteil zuvor nie über ein Viertel hinauagegangen war. In den Bau von Eigenheimen und Eigentumswohnungen flössen 1991 438 Mio DM. Dies entsprach einem Plus von 6 %; ein Zeichen, daß sich viele Bauwillige angesichts der anhaltenden Preis- und Mietsteigerungen nicht von den hohen Finanzierungskosten abschrecken ließen.
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9. Planspiel Börse der Sparkassen zu Ende
Ehrung der Landessieger am 18. Februar 1992im Schloß Waldt- hausen - »Erlebnistag« Gewinn der fünf Bestplazierten Das 9. Planspiel Börse der Sparkassenorganisation ist zu Ende gegangen. Mitspieler waren Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe II und der Berufsbildenden Schulen. Die Spielgruppen hatten ein fiktives Kapital von 60.000 Mark zur Verfügung, das sie nach Kräften vermehren sollten. Aus 99 verschiedenen Wertpapieren, darunter in- und ausländische Aktien, Op- tionscheine und festverzinsliche Wertpapiere, konnten sie ihr eigenes Wertpapierdepot zusammenstellen. Die betreuenden Sparkassen haben sie mit aliennötigen Informationen versorgt. Die Wertpapierexperten in den Sparkassen standen ihnen mit fachmännischem Rat hilfreich zur Seite. Die Kauf- und Verkauf sentscheidung mußten die Spielgruppen allein treffen.
Die Erfolge der fünf bestplazierten rheinland-pfälzischen Gruppen können sich trotz der schwierigen Börsensituation während der Spieldauer sehen lassen. Sie konnten ihr anfängliches Spielkapital beträchtlich erhöhen und dadurch in der Bundesauswahl unter 33.000 Mitbewerbern die Plätze 6,19,20,39 und 83 erringen.
Für die Jungbörsianer Geschwister-Scholl-Realschule:
Führung; Silke Trennheuser, Andernach
Depot-Gesamtwert: 104.838,64 DM betr. Sparkasse: Kreissparkasse Mayen
und ihre Konkurrenten Böse Onkels
Geschwister-Scholl-Realschule:
Führung: Sascha Rath, Andernach
Depot-Gesamtwert: 83.166,67 DM betr. Sparkasse: Kreissparkasse Mayen
Abstürzende Börsenadler Kurfürst-Salentin-Gymnasium:
Führung: Michael Wilkes, Andernach
Depot-Gesamtwert: 82.982,11 DM betr. Sparkasse: Kreissparkasse Mayen
Börsensturz
Geschwister-Scholl-Realschule:
Führung: Holger Weberbauer, Andernach
Depot-Gesamtwert: 77.619,02 DM betr. Sparkasse: Kreissparkasse Mayen
Der Erste
Gymnasium Bernkastel-Kues:
Führung: Paul Schömann-Finck, Graach
Depot-Gesamtwert: 71.917,669 DM
betr. Sparkasse: Kreissparkasse Bernkastel-Kues
zahlte sich der spielerische Einstieg in die Welt der Börse nicht nur auf dem Papier aus. Sie wurden anläßlich der regionalen Siegerehrung am 18. Februar 1992 in der Sparkassenakademie Schloß Waldthausen in Budenheim bei Mainz mit einem »Erlebnistag« beschenkt, der sie u. a. auch zur Frankfurter Börse führte.
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