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Montabaur

Tip der Energieberatung

Dickbäuchige Schornsteine haben ausgedient Die genaue Abstimmungvon Heizkessel und Schornstein ist ge­setzlich vorgeschrieben. Wird die alte Heizungsalage moderni­siert, muß auch die Abgasabführung den veränderten Bedin­gungen angepaßt werden. Dies liegt allerdings auch im eigenen Literesse des Hausbesitzers, da andernfalls unvermeidbare Schäden am Kamin entstehen, die nur unter erheblichem Kostenaufwand behoben werden können.

Geringere Abgasmengen und niedrige Abgastemperaturen - das sind zwei wesentliche energiesparende Vorteile moderner Heizkessel. Den alten, sehr großvolumigen und meist nicht ge­dämmten Schornsteinen bereiten diese Vorteile jedoch Proble­me^ weil damit zugleich ein verminderter thermischer Auftrieb der Abgase verbunden ist. Die Folge: Die Abgase kondensieren an den Innenwänden des Kamins, es kommt zu Feuchtigkeits­schäden und zur Versottung.

Um das zu vermeiden, muß der Querschnitt des Schornsteins verkleinert und mit einer Innenauskleidung versehen werden, die sowohl feuchtigkeitsundurchlässig als auch beständig ge­gen aggressive Abgabe ist. Hier bieten sich Leichtbetonausklei­dungen oder - noch besser - Keramik, Edelstahl- oder Glasrohre an, die in den Schornstein eingezogen werden.

Solche Maßnahmen sind zwar relativ aufwendig und auch nicht ganz billig. Energiebewußte Hausbesitzer sollten sich aber den­noch nicht von einer Modernisierung ihrer Heizungsanlage ab­halten lassen, zumal den gefräßigen Heizungs-Oldies ab 01. Ok­tober 1993 ohnehin per Gesetz der Garaus gemacht wird.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz aV. rät, solche investi- ven Maßnahmen nicht »auf den letzten Drücker« ausführen zu lassen, denn dann ist es oft schwer, noch rechtzeitig einen Hand­werker zu bekommen. Kostenlose und anbieter-unabhängige Fachgespräche werden regelmäßig in 23 Städten und Gemein­den in Rheinland-Pfalz an geboten.

Der Energieberater hat amDonnerstag, 27.2.1992, vonl6.00 bis 18.30 Uhr Sprechstunde in Montabaur, in der Kreissparkasse Westerwald, Konrad-Adenauer-Platz 1.

Voranmeldung unter 02602/1250.

Telefonischer Ansagedienst

Neu: Telefon 06131/2848-0 Telefax: 06131/284840

»High Tech im Müll Was wird aus Elektronik-Schrott?«

Ca. 800.0001 Schrott von Elektro- und Elektronikgeräten fallen z.Zt. jährlich in der Bundesrepublik an. Welche Probleme darin stecken und was getan werden kann, um diese Probleme zu redu­zieren, darüber informiert Sie der Tfelefonische Ansagedienst der Verbraucherzentralen in der Zeit vom 22. bis 28. Februar 1992 unter der Rufnummer (0) 11606-bundesweit und zum Ort­starif. Hören Sie dochmal rein.

Anbau von Winterraps rückläufig

Die rheinland-pfälzischen Landwirte haben im Herbst 1991 die Aussaatflächen für Winterweizen im Vergleich zum Vorjahr nicht weiter eingeschränkt. Dies geht aus den betriebs- und marktwirtschaftlichen Meldungen freiwillig berichtender Landwirte hervor. Auch der Anbau von Wintergerste dürfte da­nach nahezu unverändert beibehalten worden sein. Die Fläche für Winterroggen hat sichnach Angaben des Statistischen Lan­desamtes in Bad Ems dagegen erneut spürbar verringert. Beim Winterraps wurdeder Anbau nicht wiein den letzten Jahren wei­ter ausgedehnt; die Aussaatfläche war deutlich niedriger als 1990.

Nach den im Dezember 1991 ermittelten Planungen für die be­vorstehende Frühjahrsbestellung ist bei der Sommergerste, der bedeutendsten Getreideart in Rheinland-Pfalz, keine weitere Ausbauausdehnung zu erwarten. Hafer dürfte wieder etwas häufiger ausgesät werden. Auch bei Kömersonnenblumen, Zuk- kerrüben und Kartoffeln werden Zunahmen vorhergesagt.

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Große Zinsvorteile

beim Sofortprogramm der Bundesregierung

für neue Mietwohnungen in bestehenden Häusern Um den Wohnungsbau anzukurbeln, fördert die Bundesregie­rung auch neue Wohnungen für die freiem ungebundene Vermie­tung. Darauf macht Bezirks-Direktor Rainer Bernhardt von Wüstenrot aufmerksam.

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_ Nr. 8/92

Das Programm zielt darauf, vermietbaren Wohnraum dort zu gewinnen, wo vorhandene Gebäude nicht mehr für ihren bisheri­gen Zweck benötigt werden, wo ein Dachgeschoß ausgebaut werden kann oder wo auf gestockt, angebaut und sonstwie erwei­tert werden kann. Auch das Aufteilen selbstgenutzter Wohnun­gen ist möglich. Entscheidend ist immer, daß eine abgeschlosse­ne Mietwohnung neu geschaffen wird, und zwar in Gebäuden, die schon da sind.

Im Kern werden Fördermittel bereitgestellt, deren Zins stark verbilligt ist: er beträgt 6,75 % bei Auszahlung zu 100 % und ist für 10 Jahre fest. Der Kreiditbetrag kann bis zu75 % der Bauko­sten abdecken bzw. er darf höchstens 750,00 DM je Quadratme­ter Wohnfläche betragen. Alternativ zur Kreditverbilligung kann die Förderung auch in Form hoher Steuererleichterung er­folgen.

Entweder fragt er bei seiner Bank nach oder er wendet sich gleich direkt an einen Wüstenrot-Berater, der ihm dann auf Wunsch auch abends zu Hause mit Rat und Tat zur Seite steht. Wichtig erscheint übrigens noch der Hinweis, daß die Förde- rungnur bei Wohnungen möglich ist, für die einerseits der Bau­antrag ab dem 3. Oktober 1989 gestellt, mit denen andererseits aber noch nicht begonnen wurde

Wüstenrot empfiehlt bei Aufnahme eines solchen zinsgünsti­gen Darlehens gleichzeitig einen Bausparvertrag abzuschlie­ßen. Dies ist sinnvoll, weil zum einen nach 10 J ahren ein Zinsrisi­ko auftritt; von da ab gilt ja der dann herrschendeKapitalmarkt- zins. Bei einer Restlaufzeit des Darlehens von 15 Jahren kann das natürlich noch erheblich ins Gewicht fallen. Zu dem Zeit­punkt sind immerhin noch 75 % des Anfangsdarlehens zu til­gen. Der Kunde schaltet dieses Zinsrisiko aus, wenn er das Rest­darlehen mit einem Bausparvertrag ablöst; dessen Darlehens- zins steht ja heute schon fest. Außerdem kann er sich auf diese Weise unter Umständen auchnoch die staatliche Förderung des Bausparens (Wohnungsbauprämieund Arbeitnehmersparzula­ge) sichern. Drittens kann der Kunde so auch die vermögens­wirksamen Leistungen in dieses Finanzierungspaket einbin­den. Und nicht zuletzt verkürzt sich wegen der schnelleren Til­gung eines Bauspardarlehens auch die Gesamtlaufzeit, dienor- malerweise 25 Jahre beträgt.

Die Zeit eilt, denn 10 Milliarden Mark hatte die Bundesregie­rung bereitgestellt, und die werden nach dem »Windhundverfah­ren« vergeben, d. h., wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Minister Galle im Statistischen Landesamt

Über den Erkenntniswert von Gesundheitsstatistiken sprachen im Sta­tistischen Landesamt der rheinland-pfälzische Minister für Arbeit, So­ziales, Familie und Gesundheit, Ullrich Galle (Foto Mittel und der Präsi­dent des Amtes, Dr. Karl Heinz Wfeis (2. v. r.). Foto: J. Gebauer

Zu einem Besuch im Statistischen Landes amt kam der Minister für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, Ullrich Galla Schwerpunktthemen des Gesprächs mit dem Präsidenten des Landesamtes waren Fragen der Gesundheitsstatistiken und de­ren Erkenntniswert für präventive- und Früherkennungsmaß­nahmen bei verschiedensten Erkrankungen sowie die Kranken­hausautomation.

Im Statistischen Landesamt werden umfangreiche Abrechnun­gen für die staatlichen und kommunalen Krankenhäuser des' Landes erledigt. Auch werden spezielle Programme und:,Verfah­ren für die Krankenhäuser im übrigen Bundesgebiet hier be­treut.

Das Thema Dezentralisierung der Verarbeitung der Kranken­hausdaten, das heißt die Umstellung der Großrechnerprogram­me und deren Verlagerung in die Krankenhäuser, um auf diese

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