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Montabaur

Nr. 7/92

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Musik des Mittelalters im Schloßhof

Städtisches Kulturprogramm geht mit Theater, Musik und Unterhaltung ins Jahr 1992

Mit der Geschichte von Momo, eine im Reich der Phantasie angesiedelten und bereits| erfolgreich verfilmten Geschichte, eröffnet die Stadt Montabaur das 92er Kulturpro-, gramm. Dem Theater für Kinder am 10. März folgen »Con Carlos«, eine Inszenierung des Marburger Schauspiels, Konzerte im Haus Mons Tabor und im Schloßhof und die beliebten Sommermatinees an den Sonntagvormittagen in der Fußgängerzone. Ebenso wie »Momo« ist »Don Carlos« von Friedrich Schiller eine Inszenierung des Marburger Schauspiels. Gespielt wird dieser deutsche Klassiker am 20. März im Haus Mons Tabor. Liedermacher Hans Wader, einer der wenigen, die von der legendä­ren Barde-Generation Mitte der 60er und 70er »übriggeblieben« sind, gastiert am 21. März ebenfalls im Haus Mons Tabor. An die 20 Platten sind von ihm, der als unbeirr­bar, aber nicht unbelehrbar, unbestechlich aber nicht stur gilt, erschienen. D as zeigt schon die große Bandbreite seiner eigenen Lieder und die Interpretation traditionel­ler Lieder, plattdeutscher Lieder, Arbeiterlieder, deutscher Volkslieder, die durch Wa­der mitunter erst wieder populär winden.

Am 27. März steht ein Schloßkonzert mit dem »Duo Sonare«, ein klassisches Gitar­renduo, auf dem Programm. Die beiden Gitarristen rufen immer wieder Begeisterung durch ihre nuancenreiche Interpretation und ihr brillantes Zusammenspiel hervor. Auch am 19.06., 26.06., 03.07., 10.07., und 18.09. bildet das Schloß die Kulturbühna Eröffnet werden die Veranstaltungen im Sommer mit »Sequentia« - Musik des Mittel­alters von der Stiftung Villa Musica, gefolgt vom Schloßkonzert mit Stipendianten der Stiftung Vila Musica und wiederum Musik des Mittelalters mit dem »Kondevira- mur« Duo. Das »Clara Wieck Trio« beendet die Reihe der Schloßkonzerte. Bemerkens­werte Erfolge haben den Ruf des 1987 in Heidelberg gegründete und hochqualifizier­ten Ensembles mit Pianistin Rumiko Matsuda, der Geigerin Claudia Noltensmqyer und der Cellistin Gisela Reith, begründet.

Zum Sondergastspiel »Oh, diese Eltern«, am 24. April mit der bekannten Hamburger Volksschauspielerin Heidi Kabel lädt das Haus Mons Tabor ein. Heidi Kabel vom Hamburger Ohnsorg-Theater steht in diesem Stück zusammen mit ihrer Tbchter Hei­di Mahler auf der Bühne. Das Lustspiel »Oh, diese Eltern«, spielt in Hamburg und bietet für Heidi Kabel eine Glanzrolle, in der sie alle Facetten ihrer Schauspielkunst zeigen kann.

Am 16. Mai spielen die Preisträger des 3. Orchesterwettbewerbes des Landesmusikrates Rheinland-Pfalz ebenfall auf der Bühne der Stadthalle. 20 junge Musiker unter der musikalischen Leitung des Kölner Pianisten Georg Ruby bilden das Landesjugend-J azz- orchester Rheinland-Pfalz, eines der interessantesten Großensembles seiner Art. Am 27. April spielt das Orchester im Haus Mons Tabor. Im Juli, August und September wird die Fußgängerzone im 14tägigen Rhythmus zur städtischen Kulturbühna Heimische Musik- und Gesanggruppen präsentieren an den Sonntagvormittagen am alten Rathaus ihr Repertoire. »Rache ist süß«, so lautet der Titel des Lustspiels von D. Churchill mit Hauptdarsteller Wolfgang Spier am 11. September im Haus Mons Thbor. Im Mittel­punkt des Amüsements steht der Anstreicher, Tapezierer und verhinderte Schauspieler, den Spier in seiner Mischung aus Resigna­tion, Unverdrossenheit und plötzlich aufflammendem Komödiantenetos routiniert, lässig und mit trockenem Witz spielt. Der zwei­stündige Bühnenspaß hat Witz, Tbmpo und einige besondere Pointen. Die Kath. Kirche St. Peter in Ketten wird am 24. Sept. Kon­zertschauplatz mit dem russisch-orthodoxen Kirchenchor »Spaso Preobragensky Dom«. Es besteht allgemein die Meinung, daß der Preobragensky-Chor von allen Leningrader Chören der herausragendste ist. Balladen von Reinhard Mey stehen am 8. Oktober im Haus Mons Tabor auf dem Programm, das Theaterstück »In der Sache J. Robert Oppenheimer« am 30. Oktober. Für den 12. November sind die Kinder wieder die Gäste in der Stadthalle. Das »Schwarze Theater Zürich«, spielt »Pinocchio«, gefolgt von »- nigDrosselbart« am 12. N ovember ebenfalls im Haus Mons Thbor. Vor den Weihnachtsfeiertagenlädt Kammersänger Günter Wewel sein Publikum ins Haus Mons Thbor ein. Wewel ist ein Künstler, den sehr viele Menschen vom Bildschirm her kennen und zwar von einer Serie, die man gerne sieht, die den Titel trägt »Kein schöner Land«. Darin singt er nicht nur, sondern er moderiert auch. An dem Konzert mit Günter Wewel wirkt ein B läser-Ensemble des Musikgymnasiums Montabaur, ein Schülerchor des Musikgymnasi­ums, der Männergesangverein Mendelssohn-Bartholdy Montabaur, die Westerwälder-Singgemeinschaft und der Folklorechor Montabaur mit.

Weitere Informationen zum Kulturprogramm erhalten Sie bei der Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 207, Tbl 02602/126.107.

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»Oh , diese Eltern«, mit diesem Erfolgslustspiel von Alfonso Paso gastiert die bekannte Volks­schauspielerin Heidi Kabel am24. April1992im Haus Mona Thbor

Szenenbild: OH DIESE ELTERN Heidi Kabel/Heidi Mahler/Harald Eggers