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Montabaur '

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Nr. 60/91

ICH MACHE MIT

UMWELTSCHUTZ IM WESTERWALDKREIS

Das »Grüne Telefon«

(02602/124270)

Das grüne Ttelefon der Kreisverwaltung ist die zentrale An­laufstelle für Anregungen und Auskünfte in allen Fragen des Umweltschutzes. Sie können anrufen und Hinweise geben bei:

- Luftverschmutzung

- Gewässerverunreinigungen

- plötzlich auf tretenden Schäden an B äumen und Sträuchem

- wilde Müllablagerungen

- abgestellten Autowracks

- Verunreinigungen von Naturschutzgebieten etc.

Umweltberatung »Haushalt«

(02602/124270)

Jeden ersten Dienstag im Monat (9 bis 12 Uhr) ist Helga Beckmann, Umweltberaterin des Deutschen Hausfrauen­bundes, unter dieser Rufnummer zu erreichen. Die Umwelt- beraterin gibt Hausfrauen- und männern Tips und Ratschlä­ge für umweltschonende Maßnahmen im Haushalt.

Abfallberatung

(02602/680626)

Bei der Westerwaldkreis Abfallbeseitigung erteilt Abfallbe­raterin Irene Kirst-Melcher Auskünfte über die richtige Er­fassung und Entsorgung ihrer Abfälle, sowohl für den priva­ten Haushalt als auch für Industriebetriebe und Gewerbe­treibende

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in einem neuen Erscheinungsbild wird Ihnen in diesen lägen der neue Müllkalender 92 des Westerwaldkreises als Beilage Ihres Mitteilungsblattes zugehen. Ich hoffe, daß dieseneueForm - der Kalender ist aus griffigem Karton und läßt sich gut aufbewah­ren - Ihren Zuspruch findet. Auf der Vorderseite erfahren Sie übersichtlich die Abfuhrtermine in Ihrer Verbandsgemeinde so­wohl von der grauen und grünen Tbnne als auch von Sperrmüll, Grün-, Problemabfällen und Weihnachtsbäumen.

Neu ist die einmal jährlich stattfindende Wertstoff/Schrott- Sammlung. Auf der Rückseite des Kalenders finden Sie wichti­ge Tips, Addressen und Erläuterungen zum Thema Abfall, die Sie bitte beachten wollen. Denn: Wie so vieles im Leben wird auch der Umgang init dem Abfall komplizierter. Die Zeiten, in denen alles in eine Trane kam und in einer Grube abgekippt wur­de, sind längst vorbei »Vermeiden und wiederverwerten«, muß heute unsere Devise lauten, mit der wir versuchen, dem Müll­berg Herr zu werden. Wir müssen also mehr oder weniger zu Sa mml ern und Vorsortierem werden, damit der zur Verfügung stehende Deponieraum möglichst lange ausreicht.

Daß wir mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg sind, bele­gen die neuesten Zahlen: In diesem Jahr wurden 33 Prozent (!) mehr als im vergangenen Jahr an Altglas in Containern gesam­melt und der Wiederverwertung zugeführt. Bei Papier und Pap­pe ist ein Plus von 17 Prozent zu verzeichnen. Beeindruckende Steigerungsraten; sind sie doch Ausdruck eines gestiegenen Problem- und Umweltbewußtseins. Gleichzeitig sind dieZahlen Beleg dafür, daß die Menschen im Westerwald umweltgerechtes Verhalten nicht nur von anderen erwarten, sondern auch selbst beweisen.

Dafür gilt Ihnen, verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, mein Dank. Ich hoffe, Sie machen vom neuen Müllkalender regen Ge­brauch, und ich kann im nächsten Jahr an gleicher Stelle von neuen Steigerungsraten bei der Müllverwertung berichten.

Mit freundlichen Grüßen Peter Paul Weinert, Landrat

Wohat hier der Räuber Hotzen-Plotz?

Diese Frage mußte sieh der sichtlich überraschte Thomas Quirmbach, Umweltschutz-Sachbearbeiter bei der Kreisverwaltung in Montabaur, stellen, als er im tiefen Waid in der Nähe von Nordhofen auf diese wenig einladende Sitzgruppe und andere Einrichtungsgegenstände stieß Wie­viel Mühe mußte der Umwelt-Sünder, sicherlich bei Nacht und Nebel, auf sich genommen haben, um seine halbe Wohnung in den Waid zu ver­bringen. Die Sperrmüll-Abfuhr hatte die Sache leichter und billiger erle­digt. Denn: eswartet zusätzlich zu den Entsorgungsgebühren einesafti- ge Geldbuße auf den Täter. Laut Quirnbach mindestens 1.500,-Mark, da auch Autobatterien abgeladen wurden. Auffällig ist die mit Brettern be­schlagene Vorderfront des Kühlschranks. Die Kreisverwaltung, Abtei­lung Umweltschutz, erbittet Hinweise auf den Täter unter der Rufnum­mer 02602/124270. Foto: Kreisverwaltung

Westerwaldkreis Abfallbeseitigung erweitert ihr Angebot an Wertstoff-Containern

- Jetzt wird auch Aluminium der Wiederverwertung zugef Uhrt Auf Grund der großen N achfrage stehen auf den Hausmülldepo­nien in Rennerod und Meudt und dem Betriebsgelände der Ab­fallbeseitigungin Moschheim jetzt Behälter zum S amm eln von Aluminium-Abfällen bereit. Bürgerinnen und Bürger des Wester­waldkreises können dort derartige Abfälle ab sofort kostenlos deponieren.

»Die Aluminium-Wert Stoffbehälter können für alle Aluproduk­te aus dem Haushalt benutzt werden. Dazu gehören Joghurt-, Sahne- oder Quarkdeckel, Aluf oüe, Einwegbackformen, Tfeelich- ter, Aufreißkonserven und vieles mehr«, erläutert die Abfallbe­raterin des Westerwaldkreises, Irene Kirst-Melcher.

Wichtig sei, daß nur sortenreines Aluminium gesammelt wird. »Leicht kann man das sortenreine mit Verbundmaterialien ver­wechseln. Dazu gehören zum Beispiel Kaffeetüten, Milchver- packungen und Zigarettenpapier. Hierbei handelt es sich um be­schichtetes Aluminium, das nicht für die Wiederverwertung ge­eignet ist«, darauf weist die Abfallberaterin hin.

Bevor Alu-Abfälle in der Küche in die Sammeltüte kommt,.sollte es im Spülwasser gesäubert werden, um unangenehme Geruchs- bildungzu vermeiden. Alle Wertstoffcontainer (Glas, Weißblech und Aluminium) können zu den normalen Betriebszeiten ange­fahren werden. Informationen erteilt die Westerwaldkreis Ab­fallbeseitigung unter der Rufnummer 02602/68060.

VERLAG

WITTICH

Westerwaldkreis

Eine gemeinsame Informationsaktion des Verlages Linus Wittich und der

Kreisverwaltung Westerwald