Einzelbild herunterladen

Montabaur

Vereinsmeisterschaft um die Pokale der Nass. Sparkasse

Mit einer großen Beteiligung, fairen Spielen und zahlreichen Zu­schauern bedankten sich die Mitglieder des Ifennisclubs Monta­baur bei den beiden Sponsoren der Vereinsmeisterschaft, der Nassauischen Sparkasse (Pokale) und der Fa. Reifen-Piwo Dun- lop (Bälle). Bei sonnigem Herbstwetter verliefen die Spiele an zwei Wochenenden dank der guten und umsichtigen Organisa­tion durch die Herren Erich Bender und Klaus Wischnewski rei­bungslos und harmonisch.

Im Rahmen der Siegerehrung, bei der die beiden Sponsoren durch Klaus Mies (Naspa) und Peter Schmitt (Reifen-Piwo) ver­treten waren, wurde durch den 1. vors, des TC Montabaur, Horst- Jürgen Geffroy, nochmals der Dank des Vereins für die mm schon mehrjährige Unterstützung durch beide Sponsoren aus­gesprochen. Jede vom Verein eingesparte Mark wird der Ju­gendförderung zugeführt. Die Jugend wiederum bedankt sich für die finanzielle Unterstützung durch eine starke Beteiligung an den Clubmeisterschaften. Den nicht nur die Förderung durch den Verein, sondern auch das Engagement für den Verein ist in- teraler Bestandteil der Jugendarbeit im TC Montabaur.

Nach der Übergabe der Pokale der Nass. Sparkasse sowie der Sachgeschenke an die Plazierten klang der Sonntag mit einer Lokalrunde, gestiftet von der Naspa, gemütlich aus.

Die Vereinsmeister im einzelnen:

Herren Einzel Christoph Hilpisch; Jungsenioren Einzel: Roland v. Bergh, Senioren Einzeh Jürgen Schardt, Herren Doppel: K.M. Köhne/ S.O. Jung, MixedNicolRoos / J. Schardt, männl Jugend: Peter Knips, weibL Jugend Sabine Wildfeuer, Bambino Chri­stian Menges.

Anzeige

IHK Koblenz: Abmahnvereine wieder aktiv

Eine erneute Zun ahm e sogenannter Abmahnvereine aus ande­ren Bundesländern, die ihre Aktivitäten im nördlichen Rhein­land-Pfalz verstärkten, stellte die Industrie- und Handelskam­mer (IHK) Koblenz fest. Dabei handelt es sich um reihenweise geringfügige Wettbewerbsverstöße meist kleinerer Unterneh­men aus dem Bereich des Kraftfahrzeuggewerbes sowie der Im­mobilienmakler, um in den Genuß der ihnen von den Gerichten zugebilligten »Unkostenpauschale« zu gelangen. Dabei berufen sich die betreffenden Unternehmen auf das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Ausgehend davon ist die IHK Koblenz der Ansicht, daß sich auch die Änderung von § 13 UWG aus dem Jahre 1986 als weitgehend wirkungslos er­wiesen habe.

Bemerkenswert nennt die Kammer Koblenz ferner die ebenfalls verstärkt festgestellte Tätigkeit von bundesweit tätigen »Ab- mahnuntemehmen«, die unter Inanspruchnahme bestimmter Anwaltssozietäten Unterlassungserklärungen von Kleinbetrie­ben fordern und dafür erhebliche Kosten in Rechnung stellen. Die Kammer empfiehlt abgemahnten Unternehmen, sich mit der IHK-Rechtsabteilung in Verbindung zu setzen, um im Ein­zelfall überprüfen zu können, ob der Unterlassungsanspruch mißbräuchlich geltend gemacht wird.

Familienentlastende Dienste für Behinderte und Angehörige im Westerwaldkreis

Menschen mit Behinderungen brauchen in der Regel ihr Leben lang viel Aufmerksamkeit, Betreuung, Pflege und Förderung. Familien mit behinderten Angehörigen sind angesichts dieser Anforderungen großen Belastungen ausgesetzt. Diese treffen besonders Frauen undMütter, die bis zur körperlichen und seeli­schen Erschöpfung, Betreuungund Pflege von behinderten An­gehörigen leisten. Der ständige Verzicht auf Freizeit und Erho­lungführt oft zu Spannungen in der Familie oder in der Partner­schaft.

Mit einem familienentlastenden Dienst (fed) wird nun ein Ange­bot geschaffen, das die innerfamiliäre Betreuungsarbeit stüt­zen, Hauptpflegepersonen entlasten und die Lebensqualität von behinderten Menschen verbessern möchte.

So sieht das Angebot des fed z. B. einen mobilen Betreuungs­dienst vor: Eine Mitarbeiter(in) des fedkommt in die Familie und übernimmt stunden- oder tageweise die Betreuung eines behin­derten Angehörigen. Dies kann erforderlich sein, wenn die Hauptpflegeperson einen Tfermin wahrnehmen muß, selbst krank ist oder auch ganz einfach etwas für sich unternehmen möchte

_ Nr. 46/91

Vorteil einer solchen Betreuung ist, daß sie im gewohnten Um­feld des Behinderten stattfinden kann und ohne großen organi­satorischen Aufwand zu leisten ist.

Neben der Betreuung im eigenen Haushalt, sind auch Betreu­ungsangebote außer Haus möglich.

Der fed ist im besonderen bemüht, neue Freizeitmöglichkeiten für behinderte Menschen zu schaffen, z. B. durch den Aufbau von Freizeitgruppen. Daneben sollen Kurse an geboten werden, die speziell behinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachse­nen Weiterbildungsmöglichkeiten bieten (z. B. Kochkurse, Lese- und Schreibkurse). Ferienfreizeiten sind ebenfalls in Planung. Außerdem können sich Familien mit behinderten Angehörigen und behinderte Menschen selbst bei seelischen Problemen und bei Fragen zur Sozialhilfe an den fed wenden. Der fed berät und gemüht sich, die nötigen Hilfen und Kontakte zu vermitteln. Beratungsangebote und Erstbesuche sind kostenlos. Bei Betreuungs- und Freizeit angeboten ist eine angemessene Betei­ligung der Betroffenen an den entstehenden Kosten erforder­lich. Im Einzelfall werden die Leistungen des fed durch die Trä­ger der Sozialhilfe oder die Krankenkassen auf Antragerstattet. Wer weitere Informationen wünscht oder Angebote des fed wahmehmen möchte, kann sich direkt an den fed wenden.

Seit Oktober befinden sich die Geschäftsstelle und die Gruppen­räume des fed in Westerburg, Bahnhofstraße 31, TM. 02663/2429.

Montags, dienstags und donnerstags von 8.30 bis 12.30 Uhr ist dort eine Mitarbeiterin des fed zu erreichen.

Anzeige

Frauen und Musik *

»Wild Women dont get the Blues«

Am Dienstag, 12. November 1991, um 20.00 Uhr, startet das Duo Webs/Brendler seine Musik- und Kabarettshow im Kreis­haus Bad Ems. Ort der Handlung ist der große Sitzungssaal. Angesagt ist die hohe Kunst des Entertainments, die Connie Webs und Claudia Brendler durch Fernsehauftritte, Plattenauf­nahmen und viele Live-Konzerte in sich auf genommen haben. Mal mit Witz und Ironie, mal mit Seriosität und »konzertant« zeigen die beiden ein vielfältiges Programm auf ihre ganz spe­zielle Art und Weise.

Eintritt: 6,00 DM für jeden.

Anzeige

Begrüßungskonzert im Kurtheater Bad Ems Heeresmusikkorps spielt auf

Eine bunte Musikpalette erwartet die Besucher, wenn am 13. November 1991 um 19.30 Uhr das Heeresmusikkorps 300 im Staatlichen Kurtheater Bad Ems gastiert.

Beliebte Märsche, Ouvertüren, Volkslieder und bekannte Melo­dien stehen auf dem Progr amm des Orchesters, das an diesem Abend erstmals in Bad Ems von seinem neuen Leiter Oberst­leutnant Schiffer dirigiert wird.

Der 1938 geborene Schiffer war zuvor unter anderem erster Tftnnpeter und Pianist im Apollo-Theater in Düsseldorf, erster Drompeter bei den städtischen Bühnen Mönchengladbach/Kre­feld und Solotrompeter bei den Städtischen Bühnen Wuppertal, ehe er nach einem Kapellmeisterstudium unter anderem das Heeresmusikkorps 7 in Düsseldorf leitete. Danach ging es wei­ter mit der Leitung des Heeresmusikkorps) 2 in Kassel und der Leitung der BigBand der Bundeswehr. Seitdem 1. Oktober hat Heinz Schiffer die Nachfolge von Georg Ozerner übernommen, der mit dem Orchester ein häufiger Gast in.Bad Ems war. Karten sindim Vorverkauf erhältlich: Veranstaltungskasse Bad Ems, Römerstraße 1, 6427 Bad Ems, Tbl. 02603/73281, von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 16.00 bis 18.00 Uhr (ab 4. November 1991).

mmmm

t.

30