Einzelbild herunterladen

Montabaur

Nr. 43/91

E

Im Stadtat sprach man sich mehrheitlich dafür aus, nicht nur für Reckenthal sondern auch für dierestlichen vier Stadtteile im Gelbachtal ein Dorfemeuerungskonzept in Auftrag zu geben. Entsprechende Haushaltsmittel sollen im Haushaltsjahr 1992 bereitgestellt werden.

Bestimmung der künftigen Betriebsart ftkr die Parkgaragen Konrad-Adenauer-Platz (Parkhaus 1) und Wallstraße/Wil- helm-Mangels-Straße (Parkhaus 2)

Um dem Stadtrat die Entscheidungsfindung zu erleichtern, wurden von der Verwaltung verschiedene Lösungsmodelle erar­beitet und untereinander abgewogen.

Der Stadtrat beschloß, die Parkhäuser mit Schrankenanlage zu versehen und in städtischer Regie zu betreiben.

Verbesserung des Freizeitangebotes für Jugendliche in der Stadt Montabaur, Errichtung einer Skateboard-Bahn Da sich das Skateboardfahren zunehmend von einer lockeren Freizeitbeschäftigung zu einer Sportart entwickele, die den Ju­gendlichen Mut, Geschick und Können abverlange, und fehlen­de Sporteinrichtungen dazu führten, daß öffentliche Straßen und Plätze in Anspruch genommen und evtl. Passanten gefähr­det werden, beantragte die CDU-Stadtratsfraktion die Errich­tung einer Skateboard-Bahn in der Freizeitanlage »Am Quen­delberg«.

Dieser Antrag der CDU-Fraktion wurde im Stadtrat mit Stim­mengleichheit abgelehnt.

Stadtratsmitglied Bacher, Karl-Heinz (SPD) erklärte hierzu, daß bei Errichtung einer solchen Skateboard-Bahn nicht davon ausgegangen werden könne, daß das Skateboardfahren dann auf öffentlichen Straßen und Plätzen unterlassen werde. Denn gerade dort, wo Skateboard-Bahnen vorhanden seien, ziehe man vermehrt Jugendliche hin. Wenn sich, wie im Antrag der CDU- Fraktion auch dargestellt, das Skateboardfahren zunehmend von einer lockeren Freizeitbeschäftigung zu einer Sportart ent­wickele, so Stadtratsmitglied Bächer, sollten sich die Sportver­eine dieser Problematik annehmen und eine eigene Skateboard- Abteilungeinrichten. Hier bestehe dann auch für die Sportverei­ne die Möglichkeit, an die Stadt heranzutreten, um für die Er­richtung einer Skateboard-Bahn einen Zuschußantrag zu stel­len.

Auch die FWG-Fraktion lehne diesen Antrag ab. Dies aus fol­genden Gründen:

1. Die Errichtungeiner Skateboard-Bahn sei eine zusätzliche Lärmbelästigung für die Bürger im Bereich der Albert- höhe.

2. Die geringe Anzahl der Jugendlichen, die das Skateboard­fahren in der Stadt betreiben, rechtfertige nicht die Errich­tung einer solchen Skateboard-B ahn.

Kennzeichnung von Radfahrwegen zwischen den Stadtteilen und der Stadt Montabaur

Im Zuge des Straßenneubaues wurden zwischen den Stadtteilen Eigendorf und Horressen Radfahrwege angelegt. Die CDU- Fraktion beantragte, diese Wege auszuschildem, da fehlende Hinweisschilder dazu führen, daß ortsunkundige Radfahrer und -fahrerinnen sowie Kinder und Jugendliche die Landstraße be­nutzen.

Dem Antrag der CDU-Fraktion wurde vom Stadtrat einstim­mig zugestimmt.

Genehmigung und Kenntnis von Uber- und außerplanmäßigen Ausgaben f ttr das Haushaltsjahr 1990der Stadt Montabaur und des Hospitalfonds

Im Haushaltsjahr 1990 müssen bei verschiedenen Maßnahmen der Stadt Montabaur und des Hospitalfonds, welche nicht bis zum nächsten Haushaltsjahr hinausgeschoben werden können, über- bzw. außerplanmäßige Ausgaben geleistet werden.

Der Stadtrat stimmte einstimmig der Leistung dieser über- bzw. außerplanmäßigen Ausgaben zu.

Änderung des Bebauungsplanes »Koblenzer Straße«

Inhalt der Änderungdes Bebauungsplanes »Koblenzer Straße« soll sein, den in den Jahren 1981 bis 1986 aufgestellten Bebau­ungsplan den heutigen Gegebenheiten hinsichtlich der Wohnbe­bauung und Erschließung anzupassen.

Bevor über diesen Tagesordnungspunkt abgestimmt wurde, er­läuterte Garten- und Landschaftsarchitekt Brüll seine überar­beitete Stellungnahme zur Umweltverträglichkeit. Anlaß zur Überarbeitung entstand durch die Anregung der Kreisverwal­tung, in dieser Stellungnahme u.a. auf landespflegerische Maß­nahmen auf den Tiefgaragendecken einzugehen. Ergebnis die­ser Überarbeitung war es u.a., weitere Maßnahmen zur Land­schaftspflege als Ausgleich und zur Verminderung des landes­pflegerischen Eingriffs festzuschreiben, so u.a.

- daß die Tiefgaragendecken mit Sträuchem bepflanzt und Landschaftsrasen eingesät werden sollen,

- daß als Ersatzmaßnahme für die an der Grundstücksgrenze zum Gelände der Kreisverwaltung entfallenden Bäume neue Baumpflanzungen in einem noch festzulegenden Ge­biet vorzunehmen sind.

Die überarbeitete Fassung der Stellungnahme zur Umweltver­träglichkeit wurde mit der Kreisverwaltung - Untere Landes­pflegebehörde - abgestimmt und fand deren Zustimmung.

Der Stadtrat stimmte mehrheitlich der Änderung des Bebau­ungsplanes »Koblenzer Straße« und der überarbeiteten Stel­lungnahme zur Ümweltverträglichkeit zu, die integrierter Be­standteil des Bebauungsplanes wirdL^

Änderung des Bebauungsplanes »Bornrainsfeld« im Stadtteil Ettersdorf

Der Bebauungsplan »Bornrainsfeld« im Stadtteil Ettersdorf soll dahingehend geändert werden, daß zukünftig die Farbe der Dacheindeckung von den Bauherrn frei gewählt werden kann.

Diese Änderung fand die einstimmige Zustimmung des Stadt­rates.

Vereinfachte Änderung des Bebauungsplanes »Im Baumberg« im Stadtteil Eschelbach

Um einem künftigen Grundstückseigentümer die Möglichkeit einzuräumen, sein Grundstück zu teilen und jeweils mit Einfa- milien-Wohnhäusem zu bebauen, soll der Bebauungsplan »Im Baumberg« für dieses Grundstück so geändert werden, daß die überbaubare Fläche im westlichen und östlichen Grundstücks­bereich erweitert wird.

Diese Änderung wurde einstimmig vom Stadtrat zugestimmt.

Luftbild-Poster von der Stadt Montabaur und den Stadtteilen

Ab Montag, dem 28. Oktober 1991 gibt es in der Volksbank-Fi­liale Luftbild-Poster unserer Stadt in der Größe 50 x 60 cm. Die Volksbank Montabaur-Wallmerod hat im Juli diesen Jahres Luftbildaufnahmen anfertigen lassen und gibt diese jetzt in Form von Luftbild-Postern zum Selbstkostenpreis von 15,00 DM ab.

Die A ufnahm e zeigt sehr detailliert unsere Gemeinde und gibt einen schönen Überblick, wie sich unser Ort in den letzten Jah­ren verändert hat. Insbesondere die Neubaugebiete sind sehr schön zu erkennen.

Interessenten wenden sich bitte direkt an die Filiale der Volks­bank Montabaur-Wallmerod.

700 Jahre Stadtrechte Montabaur

Während des offiziellen Festaktes anläßlich der 700-Jahr-Feier der Stadt Monabaur am 17. Sept. 1991 hielt Ruedi Imbach, Pro­fessor an der Universität Freiburg, die Festansprache.

Auf vielfachen Wunsch wurde die Festrede mm schriftlich abge­faßt. Falls Sie an einer Ausfertigung interessiert sind, wenden Sie sich bitte an die VHS-Geschäftsstelle, Rathaus Montabaur, Tbl. 02602/126.105.

Video-Film

Uber den HISTORISCHEN FESTZUG zum Jubiläum »700 Jahre Stadtrechte«

Im Auftrag der Stadt Montabaur hat der Amateur-Filmclub Mons Tabor eine Filmdokumentation des HISTORISCHEN FESTZUGES zum Jubiläum, »700 Jahre Stadtrechte« vom 22. Sept. 1991 erstellt. Für Interessenten besteht die Möglich­keit,das Video-Band auf Vorbestellung käuflich zu erwerben.

Der Preis beträgt pro Film für Selbstabholer 65,00 DM. Bei Lie­ferung an die auf dem Bestellvordruck angegebene Adresse be­trägt der Preis 69,00 DM.

Bitte benutzen Sie das auf Seite 10 abgedruckte Bestellformu­lar !

Mit der Lieferung der Filme ist im Monat Dezember 1991 zu rechnen. Die Auslieferung bzw. Ausgabe der Filme erfolgt nach vorheriger Ankündigung im Wochenblatt. Voraussetzung für die Auslieferung bzw. Ausgabe ist die Überweisung des Kauf­preises auf das Konto der Verbandsgemeinde Montabaur bei der Kreissparkasse Westerwald (BLZ 670 510 01) Kto.-Nr. 500 017 mit dem Vermerk: »Video-Film« HhSt.: 3601.1300.