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Montabaur

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Nr. 42/91

Diese - mit v.g. Einschränkung - in die Bund/Länder- Vereinbarungvom 21. März 1990 eingebrachte Bewertung von Haltepunktstandorten ist zwischenzeitlich als überholt und in­haltlich widerlegt anzusehen; denn

die potentiellen Fahrgäste für die ICE-Züge auf der NBS Köln-Frankfurt werden einen Haltepunkt im Raum Mon­tabaur/Limburg zu mehr als 90 % mit Pkw anfahren, und hier ist der Haltepunkt Montabaur bei der Variante »Süd« direkt an die Bundesautobahn A3 IA 48/B 256/B 49 anbind- bar,

die Fahrzeit mit einem Pkw aus dem Großraum Ko­blenz/Neuwied/Lahn stein zu einem Haltepunkt Monta­baur ist deutlich kürzer als mit der Bahn über die Lahntal- strecke.

die Fahrzeit mit einem Pkw zum Hauptbahnhof Koblenz oder einem anderen Bahnhof ist allein schon für den weit überwiegenden Tteil der potentiellen Fahrgäste länger als die Fahrt zum Haltepunkt Montabaur

allein die Schienenfahrzeit zwischen dem Hauptbahnhof Koblenz und einem evtl. Haltepunkt Limburg-Eschhofen ist mit 45 Minuten deutlich länger als der Zufahrtsbereich für ca. 500.000 Einwohner aus dem Raum Koblenz/Neu- wied/Lahnstein/Westerwald laut Gutachten des Büros Steierwald (30. Min.-Radius) zum Haltepunkt/Bahnhof Montabaur

ein Haltepunkt Limburg-Eschhofen und auch Limburg- Diez - abgesehen von schwerwiegenden öffentlichen und wirtschaftlichen Belangen, die gegen diese Haltepunkte anzuführen sind, - für den Großraum und den wichtigen Wirtschaftsraum Koblen/Mittelrhein/Westerwald keine - oder nur eine sehr eingeschränkte - Erschließungs- und An­bindungsfunktion hat, mithin also völlig außerhalb des landes- und raumordnungsplanerischen Schwerpunktes des nördlichen Landesteiles Rheinland-Pfalz mit dem Oberzentrum Koblenz liegt.

Bei einer evtl. Entscheidung im Planungsabschnitt Mit­telhessen für einen Haltepunkt Limburg-Diez oder Limburg-Eschhofen wäre also ein Haltepunkt in Monta­baur noch wichtiger und lebensnotwendig für den Groß­raum Koblenz als bei einer Entscheidung für einen Halte­punkt Limburg-Staffel.

Die Stadt Montabaur unterstützt daher die Forderungen der Planungsgemeinschaft Mittelrhein/Westerwald und des We­sterwaldkreises nach einer positiven Entscheidung des Landes Rheinland-Pfalz für einen Haltepunkt Montabaur.

7.4 Die Stadt Montabaur unterstützt auch die Planungsabsich­ten der Verbandsgemeinde, im Rahmen der vorbereitenden B au- leitplanung (Flächennutzungsplan/ und deren Fortschreibung) parallel zum Planfeststellungsverfahren unter Einbeziehung al­ler öffentlichen Belange, die Planung für eine umweltverträgli­che, wirtschaftsverträgliche und wohnverträgliche Neubau­trasse »Montabaur-Süd« mit einem Haltepunkt Montabaur und dessen Verkehrs- und städteplanerische Einbindung zu schaffen.

7.6 Eine direkte Verknüpfung des Haltepunktes Montabaur mit der A 3/A. 48, der B 256, der B 49 und den überörtlichen Landes­straßen sowie eine Einbindung in das ÖPNV-Konzept des Rau­mes Koblenz/Westerwald wird eine erstrebenswerte Umsteige­möglichkeit im Fern- und Regional verkehr von der Straße auf die Schiene beispielhalt begünstigen.

Um dieses Ziel zu erreichen und wichtige entgegenstehende öf­fentliche Belange gegen die Planfeststellung einer NBS Köln - Frankfurt schnell auszuräumen, sollte alsbald von der obersten Landesplanungsbehörde entschieden werden:

a) Im Raum Montabaur ist für das weitere Planverfahren die Variante »Montabaur-Süd« zugrundezulegen.

b) im Bereich der BAB A 3 und des Bahnhofs Montabaur ist ein Haltepunkt an der NBS verbindlich einzuplanen.

c) dieser H altepunkt ist an das überörtliche Verkehrsnetz an­zubinden und

d) für die Fortführung der Planung der NBS ist in Abstim­mung mit den Trägem öffentlicher Belange eine umwelt­schonende und wohnverträgliche Planungsgrundlage für das Planfeststellungsverfahren zu entwickeln

7.6 Die den - auch von der Deutschen Bundesbahn bestätigten

vorteilhaften regionalen Aspekten eines NBS-Bahnhofs bei Montabaur angeblich (so Bundesbahn) gegenüberstehenden be­triebswirtschaftlichen Nachteile sind nicht begründet und be­ruhen zum Tteil auf unrichtigen Annahmen.

Darüber hinaus ist der Vorgabe zu wiedersprechen, daß die Reali­sierung eines NBS-Bahnhofs Montabaur noch der Bestätigung der dringenden Notwendigkeit im Rahmen der raumordnerischen Abstimmung bedarf bzw. die »vereinbarte Korrespondenz zu Lim­burg/Staffel voraussetze« Denn diese Notwendigkeit ist inzwi­schen - unabhängig von Standortentscheidungen im Raum Lim- burg/Diez - als hinreichend nachgewiesen anzusehen (s. Gutachten Steierwald, Stellungnahme der Planungsgemeinschaft Mittelr­hein/Westerwald sowie oben Ziffer 7.3).

Der Bericht über die weiteren vom Verbandsgemeinderat behan­delten Punkte folgt in der nächsten Ausgabe des Wochenblattes.

Verein für Briefmarkenkunde und Postgeschichte Montabaur/Wirges e.V. MONTABAUR91

- ein großes philatelistisches Wochenende

Der Verein für Briefmarkenkunde und Postgeschichte Monta­baur/Würges aV. lädt am 26. und 27. Oktober 1991 zu seiner er­sten großen Briefmarken-Wettbewerbsausstellung ein. Die »MONTABRIA91« ist verbunden mit dem »Tag der Briefmar­ke« des Landesverbandes Mittelrhein im Bund Deutscher Phil­atelisten. Auf der Briefmarkenausstellung MONTABRIA91 im Haus Mons-Tabor Montabaur, zeigen 53 Sammler ihre mit viel Liebe und Mühe zusammengetragenen und aufgebauten Sammlungen in über 200 Ausstellungsrahmen. Erfreulich ist, daß sich auch 18 Jugendliche im Alter von 11 bis 21 Jahren an der MONTABRIA91 beteiligen.

Sonderstempel

Im Sonderpostamt der MONTABRIA91 im Haus Mons Tabor in Montabaur führt die Deutsche Bundespost 3 Sonderstempel: MONTABRIA91 der Sonderstempel der Ausstellungzeigt das Schloß Montabaur, FREIWILLIGE HILFSDIENSTE, der Sonderstempel des Philatelistenverbandes Mittelrhein zeigt in Monabaur das THW-Emblem. TAG DER BRIEFMARKE der Sonderstempel vom 10. Oktober 1991 des Aktionspostamtes Montabaur zur Ausgabe der Briefmarke »Tag der Briefmarke« (Ersttagsstempel!) kann im Sonderpostamt der MONTABRIA 91 noch als Gefälligkeitsstempel erworben werden.

Zu allen drei Sonderstempeln liegen entsprechende Drucksa­chen oder Ganzsachen vor. Erkundigen Sie sich am Informa­tionsstand oder im Sonderpostamt der MONTABRIA91.

Ausstellungskatalog

Der umfangreiche Ausstellungskatalog der MONTABRIA91 enthält unter anderem zwei nicht nur philatelistisch sondern auch heimatkundlich interessante Beiträge:

- Post und Philatelie in der Verbandsgemeinde Wirges.

- Die Poststempel von Montabaur zeigen und erläutern alle seit Reichspoststationszeiten in Montabaur verwendeten Post­stempel. Von Rayon und Thum und Thxis bis zu modernen Ma­schinenstempeln kommen immerhin stolze 90 MONTABAUR- Stempel zusammen.

Westerwälder wandern

Am Sonnag, 20. Oktober 1991, lädt der Zweigverein Montabaur des Westerwald-Vereins zu einer Wanderung über 17 km ein. Ab­fahrt ist um 10 Uhr am Bahnhof in Montabaur. Wanderstrecke: Malberg-Frücht-Schweizertal-Bad Ems. Gäste sind willkom­men. Rucksackverpflegung wird empfohlen. Anmeldung bei In­ge Nagel, Ttel. 02602/17171 nach 18 Uhr.

Arbeiterwohlfahrt Montabaur

Am Donnerstag, dem 24. Oktober 1991 Halbtagsfahrt der Ar­beiterwohlfahrt Montabaur durch das romantische Wispertal an den Rhein. Unterwegs Einkehr in der beliebten Laukemühle. Unkostenbeitrag 10,00 DM.

Abfahrt: Montabaur, Busbahnhof Hisgen, 13.30 Uhr Bushaltestelle Eigendorf, 13.35 Uhr Kindergarten Horressen, 13.40 Uhr.

Anmeldung bei:

Paul Thimm, Tbl. 02602/16207 Krete Roland, Ttel. 02602/17355 Lothar Elsner, Tbl. 02602/16112

Radsportgemeinschaft Montabaur Zur Auswertung dieser Saison und zurVorschau auf das Winter- training und die Planung der neuen Saison treffen sich die Mit­glieder der einzelnen Abteilungen an folgenden Tbrminen: Radrennsport: Mittwoch, 30. Oktober 1991,18.00 Uhr in Mon­tabaur, Gaststätte »II Castello«, Konrad-Adenauer-Platz,