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Montabaur

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Nr. 36/91

Landesblindenverband auf Radtour

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15 Thndems blinder und sehbehinderter Radsportfreunde aus ganz Deutschland besuchten auf ihrer 350 km langen Etap­penfahrt durch Rheinland-Pfalz auch die Stadt Montabaur.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken begrüß­te die sportliche Aktion und wünschte den Tändempiloten und ihren blinden Mitfah­rern viel Spaß auf ihrer weiteren Fahrt von Montabaur nach St. Goarshausen. Die Schirmherrschaft zur Tandemtour des Landesblindenverbandes hat Staatsse­kretär Udo Reichenbecher vom Sozialmi­nisterium übernommen.

Der Vorsitzende des Landesblindenver­bandes, Reiner Seibert, aus Betzdorf hob hervor, daß Blinde bei entsprechender Hil­fe auch zu solchen Leistungen in der Lage sind. Sportliche Höchstleistungen, so Sei­bert, erwarte man von keinem der Tfeilneh- mer. Vielmehr sei das Tandem für Blinde und Sehbehinderte ein ideales Sportgerät, es schaffe Kontakte und die damit so be­gehrte Integration. Mit auf der Strecke sind auch drei Tandems aus demrheinland- pfälzischen Partnerland Thüringen.

1972 in München und jetzt in Montabaur

Foto: Görg

Neunzehn Jahre nach den XX. Olympi­schen Spielen 1972 in München trafen sich diesmal vom 30. August bis 01. September 1991 im »Forellenhof« in Oberelbert etwa 40 Bedienstete und »Ehemalige« der Deut­schen Bundespost. Die Postler aus dem ge­samten Bundesgebiet waren 1972 für sechs Monate in München bei der Sonder­stempelstelle der Deutschen Bundespost aus Anlaß der Olympischen Spiele einge­setzt.

Seit dieser Zeit trifft man sich alljährlich in einer anderen Stadt. Neben einer Rund­fahrt durch den Westerwald, dem Besuch der Städte Koblenz und Limburg, zählte auch eine Besichtigung der Stadt Monta­baur zum Programm.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken begrüß­te die Olympia-Postler im Beisein des Amtsvprstehers des Postamtes Monta­baur, HerrnBendel, in der Jubiläumsstadt Montabaur.

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