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Montabaur

Seite 26

Nr. 11/91

Noch werden die Schützlinge mit einem vereinseigenen Bus morgens abgeholt und abends zu ihren Familien zurückge­bracht. Es wird Gemüse angebaut, das ebenso wie die in der Gärtnerei gezüchteten Blumen festen Absatz in Udine findet. Eine kleine Werkstatt für Papierverarbeitung und Bedarfsarti­kel für die Gärtnerei ist bereits in Betrieb. Weitere Werkstätten sind geplant.

Im kommenden J ahr soll mit der Errichtung der geplanten klei­nen Dorfgemeinschaft begonnen werden und zwar sind vorerst fünf Wohngebäude vorgesehen. Hier sollen, gern, dem Namen undMotto des Vereins: »Insieme Si Puö - Gemeinsam ist es mög­lich - behinderte Personen zusammen mit Gesunden Heimat und Lebensaufgabe finden. Je eine gesunde Familie soll für 6 - 7 Be­hinderte verantwortlich sein. Die Behinderten werden sich weit­gehend selbständig versorgen können, aber dennoch in ständi­ger Obhut der gesunden Familien sein.

Wir finden die Zielsetzung dieses Vereins so interessant, daß wir mit einigen Freunden beschlossen, das Vorhaben zu unterstüt­zen. Zuspruch und Hilfe für unsere Pläne fanden wir bei den So­zialbehörden unseres Kreises. Wir kamen überein, in unsere Pla­nung eine Partnerschaft der Einrichtungen der Behindertenar­beit im Westerwaldkreis und dem italienischen Verein mit einzu­beziehen. Der Schwerpunkt dieser Partnerschaft soll sich auf die Möglichkeit von gegenseitigem Erfahrungsaustausch und Besuchen der Behinderten erstrecken. Erste Kontakte bestehen bereits.

Zur Verwirklichung unseres Vorhabends war allerdings die Gründung eines eigenen deutschen Vereins notwendig, die am 22. November 1989 vollzogen wurde Wir haben den Leitsatz des italienischen Vereins übernommen und die Übersetzung - Ge­meinsam ist es möglich - für unseren Verein als Namen gewählt. Wir wollen gezielt und direkt helfen, das Behindertendorf bei TKcesimo mit aufzubauen und zu unterhal­ten. Wir haben die Möglichkeit, uns jederzeit an Ort und Stelle über die Entwicklung des Projekts zu informieren.

Wir wollen einer Gruppe Menschen helfen, die aufgrund ih­rer Entwicklung ihr Leben lang »große Kinder« bleiben müssen und somit auf die Hilfe anderer angewiesen sind, ihr Leben lebenswerter zu ge­stalten und ihr Selbstbewußt sein zu wecken und stabilisieren.

Wir wollen die Sorgen ihrer Angehörigen mindern helfen. Wir suchen Gleichgesinnte, die uns bei diesem Vorhaben un­terstützen, sei es durch Mitgliedschaft (Jahres­beitrag 48,00 DM, 4,00 DM monatlich), sei es durch eine Spende auf unser Vereinskonto bei der BFG Koblenz, BLZ 67010111, Nr. 1017862600. Wir sind ein eingetragener Verein und im Sinne des § 10 b Abs. 1 EStG als förderungswürdig an­erkannt.

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Durch unseren fachmännischen Rat wollen wir ihnen helfen, ein geeignetes und Ihren Vorstellungen entsprechendes Grabdenkmal auszuwählen I

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Die Gesundheitskasse.

Selbstgemachte Babykost:

Für kleine Feinschmecker

Gesunde Ernährung im Baby-Alter stellt die Weichen für das Ernährungsverhalten im späteren Leben.

Deshalb gehen immer mehr junge Eltern dazu über, die Nahrung für ihr Baby selbst zuzubereiten. Wichtig dabei ist, nicht nur auf frische und möglichst schadstoffarme Nahrungsmittel zu achten. Letztlich entscheidend für den tatsächlichen Nährwert ist die Art der Zubereitung.

Als eine Grundregel bei der Verarbeitung von frischem Obst und Gemüse gilt: Vorher gründlich waschen und möglichst schälen. Dadurch kann die Schadstoffbela­stung auf ein Minimum reduziert werden. Auf Gegrilltes, Gebratenes und Getoastetes sollte man bei der Babynah­rung ganz verzichten.

Mehr zum Thema Lebensmittelzubereitung und -auswahl enthält die AOK-Broschüre »Für kleine Feinschmecker«. Außerdem findet man darin viele Rezepte und einen Ernährungsplan fürs Baby.

Die Broschüre ist kostenlos bei jeder AOK erhältlich. i

Übrigens: Tips zur Ernährung können Sie während der Monate März und April von der AOK auch über Rundfunk erfahren.

RPR-Studio Rheinland berichtet jeden Sonntag um 10.12 Uhr.

Die Gesundheitskasse.

Für die vielen Beweise herzlicher Anteil­nahme, die uns durch Wort, Schrift, Kranz-, Blumen- und Geldspenden beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen

Anna Gromig

zuteil wurden und allen, die der Verstorbe­nen das letzte Geleit gaben, sagen wir un­seren aufrichtigen Dank.

Besonderen Dank auch der Nachbarschaft.

Im Namen aller Angehörigen:

Hildegard Diefenbach Werner Gromig

Montabaur, im Februar 1991

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Vorderer Rebstock 50 (Nähe Schloß)

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