Montabaur
Seite T
Nr. 11/91
Notizen aus der Sitzung des Haupt* und Finanzausschusses
und des Ausschusses für Wirtschaft und Struktur der Verbandsgemeinde Montabaur vom 28. Februar 1991 In seiner jüngsten Sitzung hatte der Haupt- und Finanzausschuß u.a. über folgende Auftragsvergaben zu entscheiden:
a) TVagkraftspritzenf ahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Großholbach
Der Haupt- und Finanzausschuß erteilte den Auftrag zur Beschaffung eines neuen 'Dragkraftsprttzenfahrzeuges für rd. 43.300 DM sowie zum Einbau der Innenausstattung für rd. 17.600 DM. Ein entsprechender Landeszuschuß wurde bereits bewilligt.
Das deyseit vorhandene IVagkraftspritzenf ahrzeug der Freiwillige Feuerwehr Großholbach ist bereits 18 Jahre alt, entspricht nicht mehr dem neuesten Stand der Ttechnik und ist nur noch bedingt einsatzfähig.
b) Lieferung und Einbau der Beladung für das Feuerwehrfahrzeug • LF 16/12 für die Stutzpunktfeuerwehr Montabaur
Nachdem der Haupt- und Finanz ausschuß in seiner Sitzung am 6. Dezember 1990 den Auftrag zur Beschaffung eines Löschfahrzeuges - LF 16/12 - für die Stützpunktfeuerwehr Montabaur vergeben hatte, wurdenun der Auftragfür die Liefeningund den Einbau der Beladung für das Löschfahrzeug für 73.500 DM erteilt.
Weiterhin wurde beschlossen, eine Hoch-Niederdruckpumpe in- cl. TVaversekästen für das neue Feuerwehrfahrzeug zu beschaffen. Diese Hochdruckpumpe hat den Vorteil, daß sie das Löschwasser mit einem erheblich höheren Druck aus den Schläuchen austreten läßt und damit eine intensive Zerstäubung bei gleichem Löscheffekt gewährleistet. Dadurch wird der Wasserverbrauch wesentlich verringert und die bei einem Löscheinsatz entstehenden Wasserschäden auf ein Mindestmaß beschränkt.
c) Beschaffung von mobilen Datenerfassungsgeräten
Die Beschaffung mobiler Datenerfassungsgeräte für die gemeindlichen Vollzugsbeamten und Politessen erfordert einen Kostenaufwand von rd. 28.500 DM. Die Geräte ermöglichen es, während des Außendienstes die Daten (Kennzeichen) der Falschparker einzugeben.
Durch den Einsatz dieser Geräte für die Überwachung des ruhenden Verkehrs wird eine Vereinfachung, Fehlerminimierung und Arbeitszeiteinsparung im Innen- und Außendienst erreicht.
Von seiten der Verwaltung wurde ausdrücklich erklärt, daß die Geräte nicht dem Zweck der Verstärkung der Überwachungsintensität dienen, sondern daß nach wie vor die wesentlichen sicherheitsrelevanten Verkehrsverstöße geahndet werden sollen.
d) Erweiterung der Grundschule in Ruppach-Goldhausen • Vergabe der Blitzschutzarbeiten
Die im Rahmen der Erweiterung der Grundschule Ruppach- Goldhausen notwendigen Blitzschutzarbeiten wurde vom Haupt- und Finanzausschuß für rd. 8.500 DM vergeben.
e) Einbau einer raumlufttechnischen Anlage in der Schwimmhalle des Hallenbades Montabaur
Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß den Auftrag zum Einbau einer raumlufttechnischen Anlage für die Schwimmhalle des Hallenbades Montabaur für rd. 85.300 DM zu erteilen. Die Anschaffung einer neuen Entfeuchtungsanlage für die Schwimmhalle ist erforderlich, da die jetzige Anlage defekt und eine Reparatur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht zu vertreten ist. Das neu zu beschaffende Lüftungsgerät einschließlich der Regelung und Armaturen soll nach Sanierung und Erweiterung des Hallenbades Verwendung finden für die Entfeuchtung des neu zu errichtenden Erwachsenen-Beckenbe- reiches.
Gewährung von Zuschüssen nach den Dorferneuerungsrichtli- nien der Verbandsgemeinde Montabaur Zugestimmt wurden drei Anträge auf Bezuschussungzur Renovierung von denkmalgeschützten Gebäuden. Für zwei der vorliegenden Anträge wurde der Zuschuß nur unter der Voraussetzung erteilt, daß die betroffenen Ortsgemeinden sich an den Renovierungskosten beteiligen.
Betreuende Grundschule
Die Verbandsgemeindeverwaltung wurde vom Verbandsgemeinderat am 18. Dezember 1990 beauftragt, an den Grundschulen der Verbandsgemeinde ein Betreuungsangebot einzurichten. Aufgrund einer Umfrage zeigte zunächst an insgesamt 8 Grundschulen eine für die Einrichtung erforderliche Mindestanzahl von Eltern Interesse an der Einrichtung eines Betreuungsangebotes.
Bei den an den Schulen durchgeführten Elternabenden stellte sich all er dings heraus, daß zur Zeit nicht die für die Einrichtung der »Betreuenden Grundschule« erforderliche Anzahl von Interessenten vorhanden ist. In der Joseph-Kehrein-Schule Montabaur und in der Augstschule wird in Kürze für jeweils eine Gruppe eine Betreuung durchgeführt. Auch an der Grundschule Heilberscheid scheint dies möglich. Es ist beabsichtigt, zum Beginn des Schuljahres 1991/92 mittels einer Umfrage erneut den Bedarf an Betreuungsangeboten festzustellen.
Stellenausschreibung
Die Verbandsgemeinde Montabaur stellt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n)
Sachbearbeiter / in (BesGr A 9)
im Bereich der Sozialverwaltung ein.
Gesucht wirdein(e)Beamter/Beamtin mit der Befähigungfür den gehobenen nichttechnischen Dienst in der Kommunalverwaltung und der staatlichen allgemeinen und inneren Verwaltung oder ein(e) Angestellte^) mit vergleichbarer Ausbildung.
Zum Aufgabenbereich gehören die Sozialhilfesachbearbei- tungu.a. für Asylbewerber. Behinderte erhalten bei gleicher Eignung den Vorzug. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, handgeschriebener Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Lichtbild) werden bis zum 5. April 1991 erbeten an die
Verbands gemeindeverwaltung Montabaur Konrad-Adenauer-Platz 8 5430 Montabaur.
Weitere Auskünfte können beim Personalamt der Verbandsgemeinde Montabaur unter der Rufnummer 02602/126.131 erfragt werden.
“Die Verwaltung informiert”
Änderung der Öffnungszeiten der Hausmülldeponien
des Westerwaldkreises mit Beginn der Sommerzeit Mit Beginn der Sommerzeit zum 31. März 1991 werden, wie auch in den Vorjahren, die Öffnungszeiten der Hausmülldeponien des Westerwaldkreises in Meudt und Rennerod wieder verlängert, um den Bürgern, neben dem Samstagvormittag, auch noch am Abend die Möglichkeit zur Anlieferung von Abfällen auf den Deponien einzuräumen. Entgegen der Handhabung der letzten Jahre sind, weil sich dieser 1hg weniger bewährt hat, ab 1991 nunmehr nicht mehr freitags, sondern donnerstags, die beiden Hausmülldeponien des Kreises bis um 19.00 Uhr geöffnet. Der Eigenbetrieb trägt damit den allgemeinen Bestrebungen zur Festlegung auf einen Dienstleistungsabend, nämlich den Donnerstag, Rechnung.
Ab 31. März bis zum 28. September 1991 sind die Hausmülldeponien in Meudt und Rennerod wie folgt geöffnet:
Montag bis Mittwoch. 8.00 bis 16.00 Uhr
Donnerstag. 8.00 bis 19.00 Uhr
Freitag. 8.00 bis 16.00 Uhr
Samstag ... .. 8.00 bis 12.00 Uhr.
Außerhalb dieser Zeiten ist aus technischen Gründen eine Anlieferung nicht möglich.
In diesem Zusammenhang wird nochmals darauf hingewiesen, daß sich aufgrund der enormen finanziellen Investitionen auf den Hausmülldeponien ab 1. Januar 1991 die Deponiegebühren erhöht haben. So mußte die übliche Deponiegebühr ab diesem Zeitpunkt von 58,- DM/lbnne auf 68,- DM/Tbnne erhöht werden. Für verschiedene Abfallarten konnten allerdings auch Gebührenreduzierungen vorgenommen werden. So werden Grün- und Gartenabfälle, welche zur Kompostierunggeeignet sind undaus Gewerbebetrieben stammen, für 27,- DM/Tbnne angenommen, aus Haushalten sogar kostenlos.
Unbelasteter Erdaushub und Bauschutt können im Rahmen des betriebsbedingten Einsatzes für 10,- DM/Tbnne angeliefert werden; Papier-und Pappeabfälle aus dem gewerblichen Bereich für 32,- DM/Tbnne.

