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Montabaur

Seite 12

Ortsgemeinde Heiligenroth

Straße verlaufend von bis Beitragssatz

pro qm beitrags­pflichtiger Grundstücksfl.

K103 Kirchstr. Rheinstr.-Weg 11,341918 DM

u. Limburger Str. Parz.4307

Bemerkungen: endgültige Abrechnung.

Heiligenroth, 28. Febr. 1991 Zerfas

Ortsbürgermeister

Gratulation der Ortsgemeinde

aus Anlaß der goldenen Hochzeit der Eheleute Herbst Zur Gratulation aus o.a. Anlaß treffen sich die betroffenen Ver­eine (Frauenchor, Musikverein und Feuerwehr) am Samstag, 9. März 1991, um 19.30 Uhr in der Gaststätte Theo Neuroth.

Zerfas

Bürgermeister

Goldene Hochzeit der Eheleute Herbst

Am Samstag, 9. März 91 feiern dieEheleuteKatharinaundLud- wig Herbst das Fest ihrer goldenen Hochzeit.

Zu diesem außerordentlichen Festtag einer Familie gratulieren vier Kinder und sechs Enkelkinder.

Auch die Gemeindeverwaltung, der Ortsgemeinderat und die Bürger Heiligenroths übermitteln herzliche Glückwünsche zu diesem Feiertag.

Wir wünschen den Jubilaren noch viele Jahre der Gemeinsam­keit bei guter Gesundheit im Kreise der Familie.

Zerfas

Bürgermeister

Bericht über die Sitzung

des Ortsgemeinderates Heiligenroth vom 19. Febr. 1991 Änderung des Bebauungsplanes »Ortsmitte« im Gemarkungs­bereich »Hinter der Kirch« beschlossen Der Gemeinderat hat bereits in seiner Sitzung am 14. August 1990 beschlossen, den Bebauungsplan »Ortsmitte« im Gemar­kungsteil »Hinter der Kirch«, in der Weise zu ändern, daß entge­gen der bisherigen Planung eine Wendemöglichkeit, Parkflä­chen sowie eine wegemäßige Verbindung zu einem Fußweg aus­gewiesen wird. Die überbaubaren Flächen der betroffenen Grundstücke sollen dieser Planänderung angepaßt werden, gleich wie der Grünordnungsplan.

Als nächste Verfahrensstufe stand nun der Satzungsbeschluß nach §§ 10 BauGB, 24 Gem0 an. Der Rat befürwortete mehr­heitlich bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung die Be­bauungsplanänderung als Satzung.

Änderung zum Bebauungsplan »Goldhäuser Pfad« zuge­stimmt

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 9. Okt. 1990 den Be­schluß gefaßt, das Grundstück Lahnstraße 39 als Kinderspiel­platz auszu weisen und die bisherige Fest Setzung einer Wohnbe­bauung aufzuheben. Nach den PlanungsVorstellungen des Ra­tes soll auf diesem Grundstück ein Kinderspielplatz errichtet werden. Der Standort wurde so gewählt, daß der Kinderspiel­platz sowohl von den Kindern des Neubaugebietes »Goldhäuser Pfad« als auch aus dem Bereich Rheinstraße/Bodener Weg ab­seits einer Hauptverkehrsstraße erreichbar ist. Der Rat hat in- seiner Sitzung am 9. Okt. 1990 gleichzeitig auf die vorgezogene Bürgerbeteiligung gern. § 3 Abs. 1 Nr. BauGB verzichtet. Die Bürgerbeteiligung in Form der öffentlichen Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB wurde durchgeführt; Bedenken bzw. Anregun­gen sind nicht eingegangen. Als nächste Verfahrensstufe wurde mm vom Gemeinderat die Änderung des Bebauungsplanes als Satzung gern. §§10 BauGB und 24 GemO einstimmig beschlos­sen.

Änderung zum Bebauungsplan »Ortsmitte« für den Fußweg zwischen Kirch- und Neuwiesenstraße beschlossen In seiner Sitzung am 11. Sept. 1990 faßte der Gemeinderat den Beschluß, die Verkehrsflächenbreite des Fußweges zwischen Kirch- und Neuwiesenstraße auf 3,50 m bzw. 2,50 m festzuset­zen. Der Fußweg soll mit der Ausbaubreite von 3,50 m im oberen Tteil und 2,50 m im südlichen Bereich wegen der besonderen Hö­hensituation so ausreichend bemessen sein, daß er gefahrlos be­nutzt werden kann.

Nr. 10/91

Der Fußweg stellt die kürzeste fußläufige Verbindung zwischen dem Bereich der Ortsmitte mit der Kirche und dem Neubauge- \ biet Neuwiesen-ZSchulstraße usw. dar. Das Bebauungsplanän- yy derungsverfahren wurde einschließlich der öffentlichen Ausle- {<: gungnach § 3 Abs. 2B auGB durchgeführt (Bedenken bzw. Anre- { gungen sind nicht eingegangen.) Als nächste Verfahrensstufe <{ beschloß der Gemeinderat in seiner Sitzung am 19. Febr. 1991 y die Bebauungsplanänderung mehrheitlich als Satzung gern. §§>

10 BauGB und 24 GemO. | ,

Modifizierung einer Resolution Uber die Neubautrasse der Bun- i desbahn zugestimmt

Der Ortsgemeinderat entsprach mehrheitlich einem gemeinsa- l| men Antrag der CD U-Fraktion und F WG-Herbst zum geplan- ly tqn Bau der Schnellbahntrasse Köln-Rhein/Main. Diese Resolu- | tion wird der Deutschen Bundesbahn sowie der Staatskanzlei fc Rheinland-Pfalz inMainz übergeben. Die Resolution hat folgen- ' den Wortlaut:

1. Der Ortsgemeinderat nimmt die neueste Planung der Neu­bautrasse der Schnellbahn Köln - Rhein/Main zur Kennt­nis.

2. Nach den vorliegenden Planungen der Bundesbahndirek­tion in Köln gibt es zwei Varianten im Bereich der Ortsge­meinde Heiligenroth:

a) Die Nordvariante, nördlich der A 3, die teilweise auch

nördlich der Bahnlinie verläuft, über die Birke, am < Pfarrwald (Hammelrod) vorbei, mit einem geplanten Haltepunkt im Bereich der B 255 - »Birke«, Girod, t

Niedererbach '

b) Die Südvariante sieht eine Untertunnelungder B 255 im

Bereich des Autobahnzubringers Frankfurt vor. Der \ Tinnel führt durch das Himmelfeld (300 m), Apfel- ,

bäum, Judenbora und Hermolder. Durch ein kurzes Brückenbauwerk südlich de Hermolderbrücke wird das >' Ahrbachtal überquert. f

3. Im Rahmen des Raumordnungsverfahrens, durchgeführt \

durch die obere Landesplanungsbehörde (Staatskanzlei in Mainz), sollte nunmehr die Ortsgemeinde versuchen im Sinne eines kritischen Verantwortungsbewußt seins zu ko­operieren, damit die verträglichste Lösung für die Bürger ; und die Ökologie von Heiligenroth erreicht wird. Dabei ist 1

vor allem darauf Wert zu legen, daß der Turnei in möglichst -

weiter Entfernung am Ortsrand vorbei verläuft. Die Ein­wohner, die im südlichen Ortsbereich wohnen, dürfen inkei- ner Weise durch Erschütterungen oder Lärmgeräusche be- t lästigt werden.

Die auf der Planskizze der DB vorgesehene Trassierung (Variante O), die südlich an Heiligenroth vorbeiführt, wird f

im dargestellten Abstand zum Ortsrand von uns entschie- I?

den abjgelehnt. (Führung über »Rotes Horn« (L 318).

Die Höhenführung der Trasse sollte zum Schutz von Bür- ' gern und Ökologie (Naturpark Nassau) so bemessen sein, daß die Bahn weder im Ahrbachtal noch im Eisbachtal zu i"

läge tritt.

Eine offene B auweise der Variante O wird mit allen rechtli- chen Mitteln bekämpft. f/

Teilnahme am Wettbewerb: »Unser Dorf soll schöner werden« |"y Der Ortsgemeinderat beschloß, daß die Gemeinde Heiligenroth M am diesjährigen Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« f£ nicht teilnehmen wird. I; ,

SV Heiligenroth e.V.

Seniorenfußball |

Sonntag, 10. März 1991 jr

13.00 Uhr Elbert II - Heiligenroth II ti

15.00 Uhr Heiligenroth I - Görgeshausen iy

Zuschauer sind zu den ersten Meisterschaftsspielen in diesem ||

J ahr recht herzlich willkommen. |y

AH Fußball ff

Samstag, 9. März 91 fc j

16.30 Uhr Heiligenroth - Nentershausen, p

Auch zu diesem Spiel sind Zuschauer herzlich eingeladen. |

Frauentreff Heiligenroth 1

Der Frauentreff Heiligenroth lädt alle FrauenzueinemEinkehr- fe J

tagamMittwoch,dem20.März,uml4.00UhrimPfarrheimein. p 1

Er wird von dem Pallottinerpater Otmar Steinebach durchge- führt und steht unter dem Thema: Ja-Sagen zu sich selber und $ ]

zum Mitmenschen - wie und warum ? Der Einkehrtag endet ge- f:.

gen 18.00 Uhr nach dem Gottesdienst. fy <