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Montabaur

Seite 34

Nr. 1/2/91

Gedanken tragen, eine Immobilie zu kaufen oder gar neu zu bäu­mt, zu einem wertfreien, kostenlosen und unverbindlichen Infor­mationsabend ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 16. J anuar 1991, um 19.30 Uhr, in der Aula der Akademie Deutscher Genossenschaften auf Schloß Montabaur statt.

Als Referenten werden Bernd Kunst, Dipl.-Betriebswirt ADG und Prokurist der Volksbank sowie Klaus Schenkelberg, Ver­triebsleiter der Bausparkasse Schwäbisch Hall zu den Themen:

1. Finanzierungstechniken

2. Finanzierungsmöglichkeiten

3. öffentliche Baudarlehen (1., 2., 3. Förderungsweg) Stellung nehmen.

Der angespannte Wohnungsmarkt, in dem häufig Wohnungen zu überhöhten Mietpreisen angeboten werden, ist oft Anlaß für Bürger, sich eine eigene Immobilie zu kaufen oder gar neu zu bauen.

Dabei werden häufig Fehler gemacht, insbesondere in bezug auf die Finanzierung. In einem anschaulichen Vortrag wird den In­teressenten dieBaufinanzierungvon A bis Z nähergebracht. Da­bei werden alle erdenklichen Kosten und insbesondere günstige Finanzierungsmittel angesprochen.

»Ruandas Menschen brauchen unsere Hilfe»

Landrat Weinert bittet um Solidarität mit den Notleidenden

In der Hilfe für die Menschen in Ruanda nicht nachzulassen, da­zu ruft Landrat Peter Paul Weinert die Bevölkerung des Wester­waldkreises auf. Hier gelte es - ebenso wie bei den Hilfsaktionen für Rußland - Zeichen zu setzen für ein Mehr an Miteinander.

Seit 1982 pflegt das Land Rheinland-Pfalz partnerschaftliche Beziehungen zu dem afrikanischen Land Ruanda. Ziel der Part­nerschaft war und ist es, die Bevölkerung des Partnerlandes den dortigen Verhältnissen entsprechend zu unterstützen und zu be­fähigen, aus eigener Kraft die Lebensbedingungen zu verbes- sedm. Gemeinsam mit Schulen, Kirchen, Gemeinden und gesell­schaftlichen Gruppen ist der Westerwaldkreis an diesem Vorha­ben beteiligt; seit nunmehr sieben Jahren bestehen partner­schaftliche Beziehungen zu der Gemeinde Mugesera.

Ruanda wird zur Zeit von schweren politischen, wirtschaftli­chen und sozialen Krisen heimgesucht. Die Armen Ruandas - neunzig Prozent seiner Bevölkerung - leiden unter Hunger, Krankheit und Arbeitslosigkeit. Sie sind die Leidtragenden von gewaltsamen Machtkämpfen, wie der Einfall von Rebellen aus Uganda. Die Situation wird durch eine schwere Wirtschaftskri­se, die denStaat zu rigorosen Einsparungen zwingt, verschärft. Ruandas Deviseneinnahmen stammen zu 80 Prozent aus dem Export von Kaffee. Seit nunmehr zwei Jahren leidet das Land unter dem drastischen Verfall der Kaffeepreise. Modemisierungs- und Entwicklungsvorhaben werden einge­schränkt oder gestoppt. Der Bau von Sozial- und Gesundheits­diensten, wie auch der Ausbau des Erziehungs wesen müssen an­gehalten werden. Doch der Verfall der Kaffeepreise trifft die Be­völkerung auch immittelbar, denn mehr als die Hälfte aller ruan- desischen Familien bauen neben den Nahrungsmitteln Kaffee an, mit dessen Erlös sie die Ausbildung ihrer Kinder, Arznei für Krankheitsfälle, Kleider und die Anschaffung von Haushalts­waren bezahlen. So verlieren die Einwohner Ruandas einen wich­tigen Tbil des für sie lebenswichtigen Einkommens.

»Ruanda braucht daher auch weiterhin unsere Hilfe«, betont Landrat Weinert. Die partnerschaftliche Hilfe aus Rheinland- Pfalz und nicht zuletzt die finanziellen Hilfen des Westerwald­kreises würden unmittelbar der armen Bevölkerung zugute kommen. Damit habe man in den letzten Jahren die Gesund­heitsversorgung, die Wasserversorgung und die Schulbildung auf dem Lande zu verbessern, damit habe man Hungernden und Flüchtlingen wirksam helfen können. »Deshalb helfen Sie wei­ter!«

Spenden können auf das dafür eingerichtete Konto des Wester­waldkreises (Konto-Nr., 602 310 bei der Kreissparkasse Wester­wald, Bankleitzahl 570 510 01) oder auch auf das Konto des Ver­eins Partnerschaft Rheinland-Pfalz-Ruanda &V. (Konto-Nr. 110 049111 bei der Landesbank Rheinland-Pfalz, Mainz, Bankleit­zahl 605 500 00) eingezahlt werden.

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»Älter werden - jung bleiben»

Unter diesem Motto startet das Löhr-Center in Koblenz am 10. Januar seine erste Aktion für das Jahr 1991i Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Willi Hör- ter beteiligen sich eine große Anzahl von Vereinen, Wohlfahrts­verbänden, Krankenkassen und Versicherungen an dieser Ak­tion.

Es besteht die Möglichkeit, sich über sinnvolle Beschäftigung und gesunde Lebensweisen im Alter zu informieren.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgt für Unter­haltung und zeigt Beispiele auf, wie man im Alter jung bleiben k ann .

DieFirmaHÖR-SYSTEME H. GLOGERbietet Ihnen dieMög- lichkeit zu KOSTENLOSEN HÖRTESTS am Stand der AOK, Nähe Deichmann im Obergeschoß des Löhr-Centers.

Nutzen Sie die Chancen, die Ihnen das Alter bietet. Das Löhr- Center Koblenz hilft Ihnen dabei. Besuchen Sie die Aktion »ÄL­TER WERDEN - JUNG BLEIBEN« vom 10. bis 20. Januar 1991 im Löhr-Center.

Deutscher Alpenverein

13. Januar: Wanderung von Osterspay über Braubach nach Lahn stein, ca 20 km, Einkehr im Hotel Jung, Niederlahnstein. Treffpunkt Ka-Hauptbahnhof, Abfahrt 9.17 Uhr. Wanderführer K&EMoog.TbL 02621/61771.

15. Januar:um 19.30UhrimHdB, Koblenz Casinostraße. INFO­ABEND der Sektion für Neugierige und Interessierte Vertreter des Vorstandes und der einzelnen Gruppen stellen die Sektion Koblenz des Deutschen Alpenvereins und ihre Aktivitäten vor. 27. Januar: um 14.30 Uhr auf der Hütte Ehrenbreitstein, Kolon­nenweg 7, DIANACHMITTAG von Mitgliedern für Mitglieder bei Kaffee und Kuchen.

Anmeldung bei M. Patzak, Tbl. 0261/46667.

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Ela Wintermantel für die Haut

Haut braucht im Winter besondere Pflege, denn die trockene Heizungsiuft macht ihr zu schaffen und läßt die Feuchtigkeitsreserven schwinden.

Cremen lautet daher die Devise, so die AOK. Und das gilt für den ganzen Körper. Auch ein Peeling ist jetzt häufiger angesagt, denn die Haut verhornt zum Schutz gegen die Kälte schneller als in der warmen Jahreszeit.

Sauna und Dampfbad entspannen nicht nur, sondern durch die feuchte Hitze öffnen sich die Poren. Alles, was man danach ölt und salbt, geht im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut. Dabei ist die Einstellung zum ei­genen Körper wichtig. Wer nur in aller Eile schmiert, ^ wird lange nicht denselben Erfolg haben wie der, der seine Haut ganz bewußt cremt und massiert. Ä Und wie immer gilt: eine ausgewogene Ernährung mit Vitaminen, Mineral­stoffen und Spurenelementen ist eine wichtige Grundlage, auch für die Haut, denn das be­deutet Schönheitspflege von innen.

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