hPlattVG Montabaur
Nr. 51/99
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LHübingen und Boden handelt es sich um Regenüberlaufbecken, die neben dem Kanalnetz legen und bfei Niederschlägen vollaufen. In Horbach und Stahlhofen sind in die bestehenden Wasserleitungen sogenannte Kanalstauräume integriert worden. Durch die läuft auch das Wasser dauernd hindurch, doch bei starkem Regen nehmen sie den ersten Wasserschwall y und geben ihn dann dosiert an die Kläranlage ab.
|e Investitionen betrugen insgesamt rund 2,4 Mio. DM. Da die Baumaßnahmen noch in die- ImJahr realisiert werden konnten, waren die Verbandsgemeindewerke in der Lage, die Kosten Lrch einen Landeszuschuss von rd. 20 % zu reduzieren.
Kläranlage Simmern saniert und erweitert
lie Kläranlage Simmern wurde 1999 saniert und erweitert. Die ersten beiden Teiche der belüften Teichkläranlage wurden hierzu vergrößert und mit einer neuen Abdichtung versehen. Die Belichtung besteht aus einer Kombination von Folienabdichtung und Betonschutzschicht. In |er Anlage, die vorher für die Reinigung der Abwässer von maximal 2.000 Einwohnern aus- blegt war, können nun die Abwässer von ca. 2.700 Einwohnern gereinigt werden. So konn- |im Zuge der Sanierungsmaßnahme ein weiterer Puffer für die sich vergrößernde Ortsge- leinde Simmern geschaffen werden. Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme betrugen rund lo.OOO DM.
lufbereitungsanlagen Tiefbrunnen Rupberg Ind Goldhausen erneuert
lie Aufbereitungsanlagen für den Tiefbrunnen Rupberg und den Tiefbrunnen Goldhausen wur- |enim Jahr 1999 komplett erneuert. Die Maßnahme wurde notwendig, da die Wässer beider lefbrunnen überschüssige freie Kohlensäure enthalten: außerdem ist das Wasser des Brunnens Goldhausen mit Eisen und Mangan behaftet. Lt. Trinkwasserverordnung sind diese Stof- leim abgegebenen Wasser nicht zulässig.
lurEntfernung von Eisen und Mangan wurden 2 Filterkessel eingebaut, in denen diese Stof- |zurückgehalten und ausgespült werden können. Anschließend wird das Wasser durch einen ■echanischen Behälter gepumpt, in dem mit Hilfe von Luft die Kohlensäure entfernt wird, h Kosten einzusparen, ist die Anlage so geplant, dass Filterkessel und Belüftungsanlage in len vorhandenen Gebäuden eingebaut wurden. Die Anlage hat eine Durchsatzleistung von io cbm/Tag; die Baukosten beliefen sich auf ca. 423.000,— DM.
tenzerheide an öffentliche Wasserversorgung ingeschlossen
ler Ortsteil „Denzerheide” in der Gemarkung Eitelborn wurde bisher über eine Eigenversoringsanlage des Golfclubs Bad Ems mit Trink- und Brauchwasser versorgt, le gesamte Wasserversorgungsanlage mit Aufbereitung, Hochbehälter und Rohrnetz befand ich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand; außerdem war eine wasserrechtliche ienehmigung für den neu gebohrten Brunnen des Golfclubs mit größeren Schwierigkeiten Irbunden.
Is diesen Gründen wurde geplant, den Ortsteil Denzerheide an die zentrale Wasserversor- ■ng von Eitelborn anzuschließen.
■Sommer und Herbst diesen Jahres wurde eine 2.400 m lange Wasserleitung vom Friedhof lelbom entlang am Erlenweg zum Golfclub verlegt. Außerdem wurde auf dem Gelände des Jemeindebauhofes eine Druckerhöhungsstation errichtet.
|e Kosten für die Gesamtmaßnahme beliefen sich auf ca. 265.000,— DM.
■t dieser Maßnahme sind bis auf einen Aussiedlerhof alle Einwohner der Verbandsgemein- iMontabaur an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen.

