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ochenblatt

r Verbandsgemeinde Montabaur

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mg 27 - Freitag, den 24. Dezember 1999 - Nr. 51

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um Jaßresa usßlang 1999

kuten Tag, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

selten wurde ein Jahreswechsel so spektakulär vor­bereitet wie der bevorstehende. In den Medien wer­den seit Monaten schon die Stunden bis zum neuen Millennium gezählt. Der aktuelle Vermarktungsren- lersind derzeit Millennium-Artikel und -Präsente jed­weder Art. Außerdem beschränken sich die zum Jah­reswechsel regelmäßig anstehenden Rückblicke in iesem Jahr nicht nur auf 1999, sondern umfassen such das letzte Jahrzehnt und beleuchten das ver­fangene Jahrhundert.

[Das Medienspektakel zeigt klar:

Ile zahlenmäßige Umstellung berührt uns zumindest janz stark von unserem Gefühl her. Wir haben ein­lach das Gefühl, hier ist ein Einschnitt. Und dieses iefühl ist es nämlich auch, das uns beim Rückblick leeinflusst und einen wichtigen Ausschlag gibt bei [der Feststellung: Es war ein gutes Jahr oder ein weni- |ger gutes.

[Die Bilanz der Verbandsgemeinde Montabaur wird Sei ihren vielen erfolgreichen Einzelergebnissen, laten und Fakten emotional geprägt.

a sind einerseits zum Beispiel die ICE-Baustellen, |e unserer Landschaft, unserer Heimat ein neues jesicht geben, in der Form, wie kein anderes Bau- jebiet dies bisher getan hat. Viele Mitbürgerinnen jnd Mitbürger sind auch unmittelbar durch die Bau- jiaßnahmen und den dadurch veranlassten Bau- ilellenverkehr und die Straßenverschmutzungen betroffen.

las berührt uns nicht nur von den Fakten her, son- m auch ganz starkaus dem Bauch heraus, as andererseits unser Heimatgefühl, unsere Wur- lelnvorOrt besonders betraf, das waren in 1999 die ommunalwahlen. Die Frage am Wahltag hieß, wem |rtrauen wir die Geschicke unserer Gemeinden an pchermaßen in den Ortsgemeinden, in der Stadt fontabaur oder auf der Ebene der Verbandsge- einde. Rund 550 Mitbürgerinnen und Mitbürger Jr den. hier gewählt oder wieder gewählt und über- iimen Verantwortung als Ratsmitglieder, als Bei- leordnete oder Bürgermeister - und das jeweils im -iirenamt.

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In mindestens der gleichen Zahlenstärke arbeiten außerdem ehrenamtliche Aus­schussmitglieder und deren Stellvertreter in den verschiedensten Gemeindegremien mit; Sie wurden von den Räten jeweils zu Beginn der neuen Wahlperiode gewählt.

Wegen dieser großen Zahl an ehrenamtlich engagierten Bürgerin­nen und Bürgern möchte ich jm Jahresrückblick 1999 noch mal die Gelegenheit nutzen, allen, die über vie­le Jahre hinweg in den Gemeinden mitgearbeitet haben, herzlich zu danken. Allen neuen und blei­benden Amtsinhabern wünsche ich außerdem viel Erfolg in der neuen Wahlperiode. Die Verbandsge­meindeverwaltung stdh't ihnen auch künftig mit Rat und Tat zur Seite. Ausdrücklich einschließen möch­te ich in diesen Kreis auch die ehrenamtlich Enga­gierten aus den vielen Vereinen und Verbänden, die ebenfalls große Teile ihrer persönlichen Freizeit für das Allgemeinwohl investieren. Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit aller Beteiligten zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürgen Ihnen allen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wünsche ich in diesem Sinne ein frohes Weih­nachtsfest und alles Gute im neuen Jahr 2000.

Herzlich

Ihr

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Dr. Paul Possel-Dölkert, Bürgermeister

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