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|e Bachpaten in der Verbandsgemeinde Montabaur
r ts 20 Bachpatenschaften existieren seit 1988 in der Verbandsgele Montabaur, drei weitere kamen letzte Woche noch hinzu. Vor der Zeichnung der Verträge wurde in einer gemütlichen Vorstellungs- im Beisein des Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Mon- r, Edmund Schaaf und Constanze Wunderlich der Kontakt zu den 'n Bachpaten und auch untereinander geknüpft.
Jeuen Bachpaten kommen aus Niederelbert, Holler und Kadenbach. In irelbert übernimmt Katrin Jaedicke die Patenschaft für einen namen- Zufluß zum Niederelberter Bach. Sie macht zur Zeit ein freiwilliges gisches Jahr (FÖJ) bei der GNOR (Gesellschaft für Ornithologie und [rschutz Rheinland-Pfalz) in Nassau und führt in diesem Zusammenein eigenes Projekt mit der Kartierung und Untersuchung der Gewäs- ite des Stelzenbaches/Niederelberter Bach und seinen Zuflüssen . Da sie aber auch in Niederelbert wohnhaft ist, war es ihr wichtig, dau- für einen der Zuflüsse die Bachpatenschaft zu übernehmen, aturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), Ortsgruppe Montabaur, lieh bereits seit längerem mit dem Gedanken,ebenfalls eine Bachpatenschaft zu übernehmen. Da im August 1999 die Ortsgruppe des nHu ihr 100jähriges Bestehen feiert, wurde zu diesem Anlaß die Idee imo|ibiläumsjahr endgültig umgesetzt. Bernhard Kloft Unterzeichnete als Ansprechpartner und 1. Vorsitzender des NABU den Vertrag, der den Nie- ‘ilberter Bach in der Gemarkung Holler zum Gegenstand hat. In sei- legleitung waren als weitere Vertreter für den NABU Montabaur Claus jening, Leiter des Naturschutzzentrums Westerwald und Herr Metter- 1 Großholbach gekommen.
ritte Bachpatenschaft Unterzeichnete Erich Fries, bereits Bachpate ien Kadenbach, für den Platzer Bachlauf mit seinen Zuflüssen in der isling”. Herr Fries hat sich zum Betriebsbeauftragten für Gewässer- ^itz am Umwelt-Technikum in Koblenz ausbilden lassen und ist außerdem nebenberuflich als Gewässer- und Umweltschutzwart des VDSF tätig. Sojjiit bringen alle drei neuen Bachpaten einen großen Fundus an Umwelt- isfen in ihre neue Aufgabe ein.
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Ausstellung „Trinkwasser sparen - Regenwasser nuten”
ln der Bürgerhalle des Rathauses (Altbau) in Montabaur wird vom 12.04. bis zum 10.05.1999 eine Ausstellung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. zum Thema ‘Trinkwasser sparen Regenwasser nutzen und versickern” gezeigt. Anhand von Exponaten werden Möglichkeiten aufgezeigt, Regenwasser auf den Grundstücken versickern zu lassen oder in Zisternen für die Gartenbewässerung zu nutzen. Darüber hinaus wird in einem funktionsfähigen Anlagenmodell demonstriert, wie man gesammeltes Regenwasser für die Toilettenspülung oder für die Waschmaschine nutzen kann.
An der Eröffnung der Ausstellung am 12.04.1999 nahmen Mitglieder des Werksausschusses, Ortsbürgermeister, Lehrer und Schüler zweier Schulen sowie sonstige interessierte Einwohnerinnen und Einwohner teil. Sie wurden durch den 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Montabaur, Edmund Schaaf, begrüßt, der einen allgemeinen Überblick über die Situation der Wasserversorgung in der Verbandsgemeinde Montabaur gab. Die rund 40.500 Einwohner der Verbandsgemeinde, aber auch die hier angesiedelten Betriebe werden mit Trink- und Brauchwasser versorgt, das aus 38 Quellen und 20 Tiefbrunnen bezogen wird.
Um das Wasser von den Tiefbrunnen und Quellen zu den Abnehmern zu transportieren, sei ein Leitungsnetz von 249 km verlegt worden. Auch wenn die Wasserversorgung gesichert sei, stehe die Verbandsgemeinde Montabaur der Nutzung von Niederschlagswasser als Brauchwasser aufgeschlossen gegenüber.
Es sollte selbstverständlich sein, beim Neubau eines Hauses eine Zisterne zu bauen, um das Niederschlagswasser zu sammeln und es zumindest für die Gartenbewässerung zu nutzen. Die Nutzung des gesammelten Niederschlagswassers für die Toilettenspülung und die Waschmaschine im Haus sei grundsätzlich positiv zu beurteilen, müsse aber fachgerecht erfolgen, um Verkeimungen des Leitungsnetzes zu vermeiden. Hier verwies Schaaf auf das Informationsangebot der Verbandsgemeindewerke. Neben dem Aspekt, Wasserreserven zu schonen, sei das Sammeln von Niederschlagswasser in Zisternen auch unter dem Gesichtspunkt des Hochwasserschutzes sinnvoll. Das Landeswassergesetz schreibe bei der Aufstellung von Bebauungsplänen einen sogenannten Ausgleich der Wasserführung vor, es solle also verhindert werden, daß durch den auf versiegelten Flächen unvermeidbaren beschleunigten Abfluß des Niederschlagswassers Überschwemmungen an Gewässern entstehen. Deshalb sei man dazu übergegangen, in den Bebauungsplänen den Bau von Zisternen vorzuschreiben. Herr Weinreuter, Energiereferent der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V., berichtete vom ökologischen Nutzen der Regenwassernutzung und ging auf die verschiedenen Möglichkeiten im Detail ein. Vertiefende Informationen zum Thema ‘Trinkwasser sparen - Regenwasser nutzen” wurden in einem Vortrag am Dienstag, 20.04.1999,17.00 Uhr, angeboten.
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Redaktionsschluß
An alle Vereine, Veranstalter und Organisatoren von Festen, Feiern und kulturellen Veranstaltungen in der Verbandsgemeinde Montabaur:
Redaktionsschluß für die Ausgabe Juli bis September ist am 03.05.1999,
Weitere Termine können Sie bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur erreichen. Bitte geben Sie den Veranstaltungsort und die Uhrzeit mit an. Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns an. Die Redaktion “AKTUELL“ - Tel. 02602/126323, Fax: 02602/126255 - gibt Ihnen gerne Auskünfte.

