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t VG Montabaur
Nr. 9/99
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Helfer gesucht!
Jährlich neu: Amphibienauf der Frühjahrswanderung brauchen Hilfe
Erdkröte (Brno bufo
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|IJe ERDKRÖTE i$t vor allem an Wald- kWe gebunden, findet sich aber «cli in Städten, in der offenen Land*
^elt und oberhalb der Baumgrenze.
5 bis zu ca. llömm |(ji(opf-Rumpflänge bis zu ca. 85 mm I Die Schnauze ist kurz und breit.
1 2 Die Iris glänzt kupferfarben bis i, die Pupille ist waagerecht [tüplisch.
| J Die Erdkröte hat große, halbmondför- jjijnach hinten auseinänderweichende KÖhrdrüsen; das Trommelfell (unter dem prileransatz der Ohrdrüse) ist meist
deutlich sichtbar, manchmal klein oder fehlt (wie beim abgebildeten Tier).
4 Die Haut weist viele große Warzen auf.
J Die kurzen
Beine des Weibchens lassen sich mit der Ferse bis zur Achsel strecken, die längeren des Männchens bis zum Ansatz der Ohrdrüse.
6 Schwimmhäute reichen bis zur Hälfte der längsten der fünf Zehen; auf den Zehenunterseiten finden sich paarförmig angelegte Gelenkhöckerchen.
7 Die Arme des Männchens sind dicker als die des Weibchens; die Männchen haben an ihren ersten drei Fingern (Brunst-) Schwielen, die dunkel pigmentiert sein können; eine Schallblase fehlt.
Me ehrenamtlich tätigen Naturschutzverbände Pnötigen deshalb jährlich in dieser Zeit Helfer, ■die sich an den Sammelaktionen zur Rettung Jer Amphibien beteiligen. Deshalb an dieser fctelle der dringende Aufruf an alle ^urkundlich interessierten Bürger: Nehmen ||e baldmöglichst Kontakt auf mit der unten ^gegebenen Adresse, damit Arbeitsdienste md Zeitpläne für die Massnahmen erstellt werden können.
psta hadresse: Michael Musil,
|°pernikusstrasse 8, 56410 Montabaur,
Pefon: 180150
Jetzt Wandern sie wieder! Deshalb an dieser Stelle erneut der Aufruf an alle Verkehrsteilnehmer: Nehmen Sie Rücksicht auf die in der Dunkelheit auf der Wanderung befindlichen Amphibien, vorwiegend Grasfrösche und Kröten, die jetzt den Weg aus dem Winterquartier an ihre Laichplätze suchen. Jedoch wollen wir nicht nur zur Rücksichtnahme auffordern. Viele Hände werden benötigt, um den durch den Verkehr gefährdeten Grasfröschen und Erdkröten bei der Überquerung von stark frequentierten Strassen zu helfen.
Grälfros^j/ (Ranaftte
Der GRASFROSCH besiedelt eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume, bevorzugt aber schattige und kühle Standorte. 9 Kopf-Rumpflänge bis knapp über 110 mm
Cf Kopf-Rumpflänge bis ca. 110 mm 7 Die Schnauze ist stumpf und gerundet der Kopf breit
2 Die Pupille steht waagerecht elliptisch.
3 Das in einen dunklen Schläfenfleck eingebettete deutlich sichtbare
Trommelfell hat einen kleineren Durchmesser als das Auge.
4 Eine schmale, nicht stark hervortretende, bogenförmig geschwungene
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Drüsenleiste verläuft - über der Ohrgegend beginrfcnd - auf jeder Rückenseite der glatten Haut.
5 Das Bein läßt sich mit der Ferse bis zum Auge, aber nie bis zur Schnauze strecken.
6 Ein vor der 1., der kürzesten, Zehe befindlicher Fersenhöcker ist klein und weich.-
Schwimmhäute reichen zur Hälfte der längsten der 5 Zehen.
7 Die Männchen haben verdickte Arme. Zur Fortpflanzungszeit sind ihre Daumenschwielen dunkel pigmentiert Die paarigen Schallblasen des Grasfroschmännchens befinden sich in der Kehle um lassen sich nicht herausstülpen.
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