Wochenblatt VG Montabaur
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IUS ARCHlVI
Archiv der Stadt Montabaur
Informationen zu Akten und Urkunden
Einladung zu einer “Kunslreße”
Ein Diavortrag mit dem Thema “Die Hadamarer Schule im kurtrii sehen Amte Montabaur” eröffnet die diesjährige Vortragsreihe; Stadtarchivs.
Baron Dr. Ludwig Döry, Frankfurt, konnte als Referent für dieses außen reizvolle und bisher wenig erforschte Thema gewonnen werden. Die Veranstaltung findet statt am 04.03.1999, 19.30 Uhr in den f men der Stadtbücherei, Konrad-Adenauer-Platz 9, 3. Stock. Wir lade Sie hierzu herzlich ein.
Baron Dr. Ludwig Döry hat zum Wissen um die “Hadamarer Bildhat erschule” maßgeblich beigetragen. Sowohl der Typus der Kunstweil wie auch deren Verbreitung Ende des 17. bis Mitte des 18. Jahrhunderts sind Gegenstand seiner Forschung. Verbreitungsgebiet waren besonders der Taunus, das Limburger Becken und der Westerwald. - Künstler wie Johann Neudi Johann Theodor Thüringer und Martin Volck haben Profanbauten und besonders die Kirchen dieser Regionen ausgestattet;j| Auch Montabaur besaß Werke dieser Kunstschule. Der letzte Hochaltar in der Kirche des Franziskanerklosters unserer Sl wurde 1735 von Martin Volck gearbeitet. Das Thema “Hadamarer Bildhauerschule” ist somit auch Rückblick auf einen Absd der Stadtgeschichte, der allein im Namen “Klostergasse” eine Spur hinterlassen hat.
Von einer weiteren Hinterlassenschaft der Bildhauer aus Hadamar sind noch 4 von 15 Tafeln erhalten. Die 15 Bildstöcke, dl 1726 Johann Eberhard von Neurod ausgangs der Stadt über den Berg nach Wirzenborn errichten ließ, sind Werke der Had; marer Schule. 1939 wurden sie durch Männer des nationalsozialistischen Reichsarbeitsdienstes zum großen Teil zerstört. Vie! Tafeln sind im Seitenchor der katholischen Stadtkirche zu sehen.
Die “Kunstreise” unter der Leitung Dr. Dörys führt uns nicht in ferne Kunstzentren, sondern in die heimische Region.
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