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I nn DM/70-000,00 DM ab 1. Januar 1999 erhalten zusätz- Millionen Arbeitnehmer Anspruch auf Arbeitnehmerspar­er Hen Anspruch auf Wohnungsbauprämie gelten Ein- 3 'lenzen von 50.000,00 DM/100.000,00 DM für Allein- 'hp bzw verheiratete. Alle genannten Beträge beziehen ' f das zu versteuernde Einkommen, so daß das Bruttoein- JJ, deutlich höher sein kann.

A nebot für alleinstehende Arbeitnehmer sieht einen Bau- rfraa vor auf den jährlich 936,00 DM vermögenswirksame l/nnen (vL) sowie 1.000,00 DM zusätzliche Sparmittel prämi- nstiat eingezahlt werden können. Kombiniert wird der Hün/ertrag mit einem Fondssparplan zur Anlage von 800,00 rmöaenswirksame Leistungen. Zweimal 10 Prozent für das - aren-10 Prozent Arbeitnehmersparzulage auf 936,00 DM in Prozent Wohnungsbauprämie auf 1.000,00 DM - und i20 Prozent Arbeitnehmersparzulage für das Fondssparen han zusammen 356,60 DM im Jahr aus. In den sieben Jahren : rämienrechtlichen Bindungsfrist erreicht ein Anleger eine Sörderung von 2.315,20 DM (Geschenk vom Staat), heiratete alleinverdienende Arbeitnehmer kombinieren das JL a r en mit einem Bausparvertrag, auf den neben 936,00 vermögenswirksame Leistungen 2.000,00 DM im Jahr prämi- 'ounstigt eingezahlt werden. Durch die Verdoppelung der Lgsbauprämie auf 200,00 DM ergibt sich eine Gesamtför- ma von 453,60 DM pro Jahr, was nach sieben Jahren eine amtförderung von 3.015,20 DM ergibt. Doppelverdiener errei- ]durch die zweifache vL die maximale Förderung mit 707,20 Für sieben Jahre addiert sich die Förderung des Anlegers auf 1040 DM. Die jeweilige Bausparsumme richtet sich nach dem larf und der persönlichen Situation des Kunden.

bhnachtsverlosung in Neuhäusel jrtetam 28. November 1998

eitszum 3. Mal starten 11 Gewerbetreibende aus Neuhäusel iesem Jahr eine Weihnachtsverlosung. An der Gemein- aftsaktion, die in den vergangenen Jahren insbesondere in i»Augst«-Gemeinden sehr positiv aufgenommen wurde, be- gen sich im einzelnen nachfolgende, in Neuhäusel ansässige «betreibende: »Brillenhaus« Neuhäusel, »Casa Flora«, ka-Markt, Autohaus Efferz, die »Neue Apotheke«, »Backstu- Nink«, Restaurant »Rauchfang«, Rewe-Markt, Friseursalon «nbach, »Tanjas Lottoecke« und die Volksbank Montabaur- llmerod eG.

ler vergangenen Woche wurden die Lose an die teilnehmen- Geschäfte ausgegeben, die ab Samstag, 28.11., bis zum 12.1998, beim Einkauf ausgegeben werden.

Be Gewinne

JdieGewinner warten auch in diesem Jahr wieder tolle Preise. I Hauptpreis wird eine Kurzreise für 2 Personen verlost. Dar- fr hinaus gibt es Einkaufsgutscheine im Gesamtwert von über 10,00 DM zu gewinnen.

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|feionstrieren Gemeinsamkeit, die Gewerbetreibenden in Neuhäusel und möch- Vl diesem Wege einmal » Dankeschön« sagen bei allen Kunden: (v. I. n. r.) jtol Roth, Brillenhaus Neuhäusel; Kartheinz Fuhrmann, Edeka-Markt; Vanessa ewe-Markt; Reinhold Efferz, Autohaus Efferz; Christoph Sturm, Neue Apo- % Bien Rosenbach, Friseur Rosenbach; Andrä D'Avis, Volksbank Montabaur­

ischlußveranstaltung im Rahmen eines Weihnachtsmark- l s 20. Dezember 1998

ip in diesem Jahr wird die Abschlußveranstaltung der Weih- «htew«., jm Rahmen eines Weihnachtsmarktes stattfin-

Nr. 48/98

Weiterbildung bringt den Kick! I

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den. Am Sonntag, 20.12.1998, findet auf dem Parkplatz hinter der Volksbank ein von einigen Ortsvereinen sowie der Augst Schule gestalteter Weihnachtsmarkt statt. Ab 14.00 Uhr findet die Zie­hung der Hauptgewinne statt. Die Vereine werden nach Abspra­che untereinander die Besucher mit allem »verwöhnen«, was zu einem Weihnachtsmarkt gehört.

Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde sowie der Kirchenchor werden mit Musikdarbietungen aufwarten und die Besucher in weihnachtliche Stimmung versetzen.

Signale sehen - Hilferufe hören

Zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion über das The­ma: »Sexuelle Gewalt an Kindern und wie kann ich mein (behindertes) Kind schützen?« hatte am 17.11.1998 die El- terngruppe »Mein Kinde ist anders...« unter der Leitung von Doris Seilereingeladen. In den Räumen des Förderkindergartens Höhn (Lebenshilfe e.V.) referierten Frau Kibellus und Frau Schnorr vom »Notruf- Frauen gegen Gewalt e.V.«, Westerburg vor interes­sierten Eltern und Erzieherinnen.

Anschaulich und ergreifend wurde der Zuhörerschaft diese sen­sible Thematik nahegebracht und erschreckende Fallzahlen aus wissenschaftlichen Untersuchungen bis hin zu verschiedenen Definitionen sexueller Gewalt, deren Erkennungsmerkmale und richtige Umgangsweisen für den Ernstfall benannt.

»Sexueller Mißbrauch beginnt immer dort, wo ein Erwachsener mit Absicht zur Befriedigung eigener sexueller Bedürfnisse den Körper von Mädchen oder Jungen benutzt und gebraucht«, so die Sozialpädagogin Kibellus.

Die Täter stammen in der Regel aus allen sozialen Gesellschafts­schichten und sind dem Kind bekannt und vertraut, z. B. Vater, Mutter, Opa, Lehrer, Arzt.

Unter physischer und psychischer Gewaltanwendung werden Kinder zu sexuellen Handlungen gezwungen, denen sie freiwillig niemals zustimmen würden. Täter nutzen ganz bewußt die emo­tionale Abhängigkeit und dessen Ängste aus. Besonders schwer­wiegend betroffen, bzw. potentiell gefährdet sind behinderte Kin­der, welche sich oftmals aufgrund ihrer Handicaps (z. B. Sinnes­behinderung) gar nicht mitteilen können.

Mit entsprechenden Erfahrungswerten kann Frau Schnorr bestä­tigen, »daß behinderte Kinder als geschlechtslose Neutren ange­sehen und in der Gesellschaft nicht immer als Opfer von sexueller Gewalt anerkannt werden.«

Anzeichen, die auf sexuellen Mißbrauch hindeuten, sind z. B. äußere Verletzungen der Genitalbereiche, erhebliche Verhaltens­auffälligkeiten in sozialer, emotionaler und schulischer Hinsicht. Wenn »Hilferufe« des sexuell mißbrauchten Kindes auftreten, dann empfehlen die Notruf-Mitarbeiterinnen unbedingt für das Kind Partei zu ergreifen und weitere Schritte unter Einbeziehung des Kindes sorgfältig mit Fachleuten zu planen.

Zu der Frage, die alle Vortragsgäste am meisten bewegte, näm­lich »wie können wir unsere (behinderten) Kinder vor sexuellem Mißbrauch bewahren?«, mußten die Referentinnen eingestehen, daß es hierfür leider keinen absoluten Schutz gibt. Fachleute des Bundeskriminalamtes schätzen die Dunkelziffer auf jährlich 300.000 bis 350.000 Fälle von sexuell mißbrauchten Kindern, in nur rund 20.000 Fällen kommt es zur Anzeige und strafrechtlichen Verfolgung.

Ein wesentlicher Aspekt, um Kindern Schutz und Sicherheit zu bieten, sehen sie in selbstbewußten und sexuell aufgeklärten Kindern. Der Auftrag an die Eltern lautet: »Mach Dein Kind stark!« Die unschätzbare Arbeit der Notruf-Mitarbeiterinnen wurde in der Elterngruppe und bei den Gästen durch eine spontane Spenden­sammlung gewürdigt. Die Anregung von Frau Schnorr, diese Veranstaltung für neu hinzukommende Eltern jährlich zu wieder­holen, wurde von Frau Seiler aufgegriffen. Ein Besuch der Eltern­gruppe bei »Notruf« ist in Kürze geplant.

Die Westerburger Buchhandlung Logo hält ab sofort für drei Monate einen umfassenden Büchertisch zu der Thematik »Sexu­eller Mißbrauch von Kindern und speziell behinderten Kindern« bereit.

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