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Montabaur

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in momABAUR

IST WAS IOS...

Detlev Schönauer »Jacques Bistro« am 13.11.1998,

um 20.00 Uhr im Haus Mons Tabor

Detlev Schönauer - Ein Geheimtip in Sachen Kabarett? Sicherlich »im Reich« ist er es noch. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie lange noch.

Die Saarländer und die angrenzenden Pfälzer haben ihren »Jacques'« längst ins Herz geschlossen. Der liebenswerte »eingewanderte« Franzose der sich erste saarländische Kennt­nisse in der Volkshochschule »Gresaudibach« (Gresaubach = kleines saarländisches Dorf) aneignete, sein eigenes Bistro in der Saarbrücker Innenstadt führt und so leidenschaftlich über saarländische und pfälzerische Eigenheiten in seinem »'errlich französisch« Accent philosophieren kann, ist schon lange kein Geheimtip mehr. Um das wirkliche Können Detlev Schönauers zu beurteilen, muß man ihn »live« sehen. Wenn er seine exzellenten parodistischen Fähigkeiten, seine Sprachbega­bung, die es ihm ermöglicht, mühelos alle möglichen deut­schen Dialekte in seine Kabarett-Nummern einzubauen und nicht zuletzt seine respektablen Talente als Musiker, Kompo­nist, Sänger und Musik-Parodist voll ausspielt, reißt er sein Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hin.

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Eintritt: 25,- DM/15,- DM (ermäßigt)

Vorverkaufsstellen:

Buchhandlung am Rathaus, 56410 Montabaur, Telefon 02602/5333 Foto-Schwaderlapp, Rheinstraße 123,56235 Ransbach-Baumbach, Telefon 02623/2366 Zigarren-Wengenroth, Neustraße 1, 56457 Westerburg, Telefon 02663/3368 Eine Veranstaltung der Stadt Montabaur - Mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Westerwald^

»Endspurt« am 27.11.1998 um 20.00 Uhr im Haus Mons Tabor

Charles Regnier, TV-Star, Autor und Übersetzer vieler französischer Stücke, ist in Peter Ustinovs Komödie der alternde erfolgreiche Schriftsteller, Sam Kinsale, der seine Memoi­ren schreibt.

Die Vergangenheit allerdings hat Konsequenzen, wird sie doch auf höchst theatralische Art lebendig, er begegnet sich selbst, als sechzigjähriger, als vierzig- und zwanzigjähriger, und er muß sich dabei Zusehen, wie er in entscheidenden Situationen Fehler macht, deren Auswirkung er als achtzigjähriger spürt. Da ist zum Beispiel seine Liebesgeschichte mit Stella, seiner späteren Frau, die er eigentlich aus Feigheit und Sentimentalität, gegen väterlichen Willen heiratet, und da sind seine anderen kurzen Affären.

Er überdenkt seine Entwicklung als Schriftsteller die sich vom weltverachtenden Idealis­mus des zwanzigjährigen Lyrikers zum geldbringenden Bestseller-Autor gewandelt hat.

Den Balanceakt der Zeitverschiebungen in den Szenen, die in verschiedenen Lebensab­schnitten des ironischen Helden hin- und herspringen, hat Ustinov brillant gemeistert: Ein Mensch so uneins mit sich selbst, wie diesen Sam Kinsale, hat mitunter harte (aber nichtsdestoweniger komische) Streitgespräche mit sich selbst auszufechten.

Es gibt wenig Stücke die soviel Anreiz sowohl für das junge als auch für ein älteres Publikum haben, wie Ustinovs Endspurt. Charles Regniers Partner in dieser Komödie sind TV-Star Karl Walter Diess, der schon oft mit dem Regisseur Günter Fleckenstein zusammengearbeitet hat, Wolfgang Geller und Henrik Lauerwald. Nicole Haase spielt die Frau, Johann Jacoby (Vater), Petra Sawade (Agnes), Yesim Cetinbras (Clarice/Ada),

Daniela Ziemann (Alice). Das Bühnenbild stammt von Gralf-Edzard Habben, die Kostüme von Susanne Kloiber. Eine Tournee des Euro-Studio (Leitung: Joachim Landgraf).

Eintritt: 28,- DM / 23,- DM /18,- DM (zuzügl. Vorverkaufsgebühr)

Ermäßigung für: Jugendliche, Schüler und Studenten, Wehr- und Ersatzdienstleisten­de, Inhaber des Sozialpasses und Gruppen ä 10 Personen erhalten eine Freikarte.

Eine Veranstaltung der Stadt Montabaur!

Mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse!

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