bntabaur
Nr. 41/98
Schloßkonzert am 09.10.1998,20.00 Uhr im Rittersaal des Schlosses Montabaur mit den
»Cöllner Canzonisten«
Die Cöllner Canzonisten sind auf neuen Wegen. Sie haben sich lange Zeit gelassen mit ihrem neuen Programm, getreu dem Motto: Gut Ding will Weile haben.
Herausgekommen ist ein Konzept, .das sich mit einem Wort umschreiben läßt: Vielseitigkeit. Neben den einfallsreichen Neuarrangements altbekannter Schlager und den Vertonungen verschiedenster Dichter wie Wilhelm Busch, Erich Kästner, Heinz Erhard, und anderer, finden sich nun auch Jazz- und Poparrangements, Ragtime und Blues im Programm wieder.
Der altbewährten Mischung aber sind die Canzonisten treu geblieben, denn sie sind immer noch der festen Überzeugung, daß sich anspruchsvolle Unterhaltung dadurch auszeichnet, Humor und Ernsthaftigkeit, Poesie und Drama in einem ausgewogen Verhältnis miteinander zu verbinden.
So veranstalten Sie in Ihrem Programm ein Wechselbad der Gefühle, sie zelebrieren die klassische Variationen über das Thema »Veronika der Lenz ist da« mit der Ernsthaftigkeit eines angestaubten, in Mutters Cordhosen steckenden Musikwissenschaftlers, dem Bassisten scheint der Blues dermaßen im Blut zu liegen, daß man im Stillen vermutet, er habe sich nur aus Gründen der Solidarität weiß angepinselt, ein kleiner und unscheinbarer Schlager mit Namen »Maria« ist mit berühmten Zitaten der Namenscousine vollgepumpt wie ein Östrogensüchtiger, und in einem zwölfminütigen Opus stirbt ein Liebespaar qualvoll an den Folgen eines angespitzten Bleistiftes, ein kleiner Mann wird von einem Autobus überfahren, man erschießt, erhängt, ersäuft sich —MordsMusik-eben.
Augenzwinkernd und ernsthaft, charmant und melancholisch, brüllend komisch und auf leisen Sohlen, so kommt das neue Programm der Cöllner Canzonisten daher.
Peter Steiner jun. und sein Komödianten-Brett’l
»Freitag, der 113.!«
Am 23. Oktober 1998 um 20.00 Uhr im Haus Mons Tabor
>Peter Steiner jun. & sein Komödianten-Brett’l wurde Anfang 1995 von Peter Steiner jun. jegründet. Seine Tourneen mit eigenen Stücken wurden von Presse und Publikum jegeistert angenommen und mit überschlagenden Kritiken honoriert.
5 eter Steiner jun.: »Ich möchte frischer und frecher sein, als man das bisher vom Jauerntheater her kennt«.
/as an einem Freitag, dem 113., so allerlei passieren kann und daß Mißgeschicke nicht [mmer tragisch enden müssen, wird in diesem Stück humorvoll demonstriert. Marianne Jrunner ist verzweifelt. Nach dem Tod ihres Mannes kann sie die Miete nicht mehr iufbringen. Schon zwei Monatsmieten stehen aus, und jetzt hat sich der herzlose Eigentümer Hans Woigel angekündigt. Sie ist nur froh, daß ihre Tochter in den Jemesterferien nach Hause gekommen ist um ihr beizustehen. Und noch jemand steht Ihr zur Seite, die von Geistergeschichten und Voodoozauber besessene Haushälterin toita. Für diese ist es sowieso ein Unglückstag, weil es ist Freitag der 13. ! Hans Woigl [egt sich mit seiner fiesen Art nacheinander mit jeder der drei Frauen an, nur bei Anita <ommt er an die falsche...
Eintritt: 28-/23-/18- DM (zzgl. Vorverkaufsgebühr)
Ermäßigung für: Jugendliche, Schüler und Studenten, Wehr- und Ersatzdienstleistende, Inhaber des Sozialpasses und Gruppen ä 10 Personen erhalten eine Freikarte.
torver kaufsstellen:
Juchhandlung am Rathaus, 56410 Montabaur, Telefon 02602/5333 : oto-Schwaderlapp, Rheinstraße 123, 56235 Ransbach-Baumbach, Telefon 02623/
im
^garren-Wengenroth, Neustraße 1,56457 Westerburg, Telefon 02663/3368

