Montabaur
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Volksbank Montabaur-Wallmerod:
Kein Ende des Zinstals in Sicht
Renditerückgang am deutschen Rentenmarkt aber bald ausgereizt
Nach Ansicht der Wertpapierspezialisten der Volksbank Montabaur-Wallmerod sollten die jüngsten Kursgewinne deutscher Anleihen als Reaktion auf die weltweiten Aktienmarktturbulenzen nicht ausschließlich auf Umschichtungseffekte zurückgeführt werden. Sie hätten durchaus ihre fundamentale Berechtigung. Die Inflationsrate befinde sich trotz Mehrwertsteuererhöhung und konjunktureller Belebung mit unter einem Prozent auf dem tiefsten Stand seit zehn Jahren. Und vor dem Hintergrund anhaltend sinkender Weltmarktpreise sei auch weiterhin mit niedrigen oder rückläufigen Inflationsraten zu rechnen - eine Perspektive, die einer Korrektur der Nominalverzinsung am Rentenmarkt bedurfte. Gleichzeitig zögen die Finanzmärkte aber auch eine Revision des langfristigen Realzinsniveaus-als Ausdruck zukünftiger Prosperität- in Erwägung, da mehr und mehr in Frage gestellt werden müsse, ob die deutsche Wirtschaft völlig unbeeinträchtigt von der Finanzkrise der Emerging Markets bleibe.
Für die kommenden Monate sei entsprechend eine Fortsetzung des Zinstals am deutschen Rentenmarkt in Aussicht zu stellen: Das Rückschlagspotential sei gering, folgern die Analysten. Beflügelnde Impulse könne die Seitwärtsbewegung allerdings erhalten, wenn die amerikanische Notenbank tatsächlich eine Zinssenkung durchführe, eine Option, deren Wahrscheinlichkeit sich allmählich verdichte. Dann könne man im 10-Jahre-Bereich auch vorübergehend eine Drei vor dem Komma sehen, so die Prognose der Volksbänker. Allerdings sei der Spielraum für einen anhaltenden Renditerückgang deutscher Anleihen allmählich ausgereizt, so daß sich ein solches Niveau auf Dauer nicht halten lasse. Dagegen spreche die mittlerweile erheblich abgeflachte Renditestruktur am deutschen Rentenmarkt: Innerhalb eines Jahres habe sich der Zinsspread zwischen dem langen Ende des Rentenmarktes und dem Geldmarktzins von über 250 auf deutlich unter 100 Basispunkte reduziert. Da sich aber eine flache oder gar inverse Zinsstruktur auf dem derzeit niedrigen Niveau längerfristig etablieren könne, sei vom heutigen Standpunkt aus nicht vorstellbar, so die Meinung der Analysten. Dazu bedürfe es eines deutlichen Rezessions-Szenarios, für das es in Europa selbst mit Blick auf eine mögliche Wachstumsdelle Gegenwärtig keinerlei Anzeichen gibt.
Deutschland - nur eine Korrekturphase oder Baisse-Szenario?
In den kommenden Wochen ist mit einer anhaltend hohen Schwankungsbreite am deutschen Aktienmarkt zu rechnen. Gegen Jahresende erwarte man jedoch eine erste Erholung des DAX. Diese werde sich im Jahresverlauf 1999 zunehmend zu einem nachhaltigen Aufwärtstrend entwickeln.
Die Euphorie der vergangenen Monate hat in den letzten Wochen ein sehr rasches Ende gefunden. Auslösendes Moment sei ein zweiter Krisenherd neben Asien gewesen, der insbesondere den deutschen Aktienmarkt einer scharfen Korrektur unterzogen habe: Rußland. Von der von heute auf morgen stattgefundenen Abwertung des russischen Rubels seien die Finanzmärkte völlig überrollt worden. Zudem sei offensichtlich geworden, daß es der russischen Regierung an Durchsetzungsvermögen sowie durchgreifenden Reformvorschlägen mangele, um der angeschlagenen Situation des Landes entgegenzuwirken. Dies habe einen herben Vertrauensverlust sowie erhöhte Nervosität an den Weltbörsen nach sich gezogen. Zusätzlich kamen Befürchtungen auf, daß bald auch andere Emerging Markets wie Lateinamerika von Vertrauensverlusten heimgesucht werden könnten. Da gleichzeitig auch die Unsicherheiten in Asien nicht nachließen, entwickelte sich ein wahrer Dominoeffekt für die Finanzmärkte. Nach Meinung der Volksbank-Berater sei jedoch langfristig wieder mit deutlich anziehenden Notierungen zu rechnen. Die gute Ertragsentwicklung der Unternehmen sowie die an Fahrt gewinnende Konjunktur in Deutschland und dem übrigen Europa werden dafür eine gute
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Basis darstellen. Erste Einstiegsmöglichkeiten böten sich bei verschiedenen Blue Chips. So empfehlen die Berater der Volksbank Montabaur-Wallmerod Käufe in den Automobilwerten VW und Daimler. Auch die Schering-Aktie sowie Lufthansa oder SAP seien zum Aufbau erster bzw. Ausbau bestehender Positionen interessant.
StartUp 98 zeigt den Weg in eine erfolgreiche Selbständigkeit
Die Kreissparkasse Westerwald ruft erneut Gründer und Gründerinnen auf, sich zu »StartUp«, dem Gründungswettbewerb von Sparkassen, Stern und McKinsey & Company, anzumelden. Wer in diesem Jahr ein Unternehmen gegründet hat oder kurz vor der Gründung steht, ist aufgefordert, sein Geschäftskonzept bei StartUp 98 einzureichen.
Der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Roman Herzog ist 1997 zum ersten Mal ausgetragen worden und wurde auf Anhieb zum größten Gründungswettbewerb Deutschlands.
»Mit StartUp wollen wir den Mut zur Selbständigkeit fördern«, sagt Tony Alt, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Westerwald. Der Wettbewerb zeichnet Gründerinnen und Gründer aus, die mit erfolgversprechenden Konzepten für sich und andere Arbeitsplätze schaffen. StartUp zeigt den Jungunternehmern, wie eine Gründung richtig geplant und umgesetzt werden muß. Stimmt die Strategie? Welche potentiellen Kunden sollen angesprochen werden? Wie hoch wird die Rentabilität eingeschätzt? Das sind Fragen, zu denen StartUp-Teilnehmer im Teilnehmer- Handbuch wichtige Informationen erhalten und die sie zur Teilnahme ausführlich beantworten müssen.
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am 27. September 1998 wählen wir den 14. Deutschen Bundestag. Es geht um eine Richtungsentscheidung über die Zukunft unseres Landes.
Auf diesem Wege bitte ich Sie herzlich, Ihr Wahlrecht auszuüben. Wählen Sie Helmut Kohl zum Kanzler Ihres Vertrauens. Nutzen Sie die Chance, die Politik für unser Land mitzubestimmen und verhindern Sie, daß unser Land Links- oder Rechtsradikalen in die Hände fällt.
Ihr Christoph Böhr, MdL
Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag Rheinland-Pfalz

