Montabaur
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Nr. 38/98
ter y e rdi e nt gehabt hätte. Marie-Luise Herzmann von der Volksbank Montabaur-Wallmerod versicherte den Verantworten des TuS Wallmerod, daß die Volksbankauch im kSSSSSSSi als Sponsor für diese Veranstaltung zur Verfügung steht.
Umsatzzuwachs in der rheinland-pfälzischen Gastronomie
Die rheinland-pfälzische Gastronomie konnte nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems ihre Umsätze im ersten Halbjahr 1998 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum nominal um 1,7 und real um 0,2 Prozent steigern.
Dies geht aus einer Auswertung der repräsentativen Gastqewer- bestatistik hervor.
Das Gaststättengewerbe mit seinen Schankwirtschaften Bars Diskotheken und Trinkhallen weitete die Umsätze um nominal 4 5 und real 2,6 Prozent aus.
Restaurants, Cafes, Eisdielen und Imbißhallen konnten nominal zwar 1,2 Prozent mehr umsetzen, mußten real jedoch Umsatzrückgänge von 0,3 Prozent hinnehmen. Hotellerie verzeichnete Umsatzzuwächse von nominal 0,7 Prozent. Preisbereinigt gingen die Umsätze jedoch um 0,7 Prozent zurück. Aus der sogenannten »Parahotellerie«, der unter anderem Jugendherbergen Campingplätze, Ferienhäuser und -Wohnungen zugerechnet werden, wurden Umsatzeinbußen von nominal 0,4 und real 2,5 Prozent gemeldet.
Einzelhandelsumsatz im ersten Halbjahr auf Vorjahresniveau
Mit einem Rückgang von nominal 0,1 (real 0,6) Prozent bewegte sich nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems der rheinland-pfälzische Einzelhandelsumsatz im ersten Halbjahr 1998 praktisch auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Dies geht aus einer Auswertung der repräsentativen Einzelhandelsstatistik hervor.
Innerhalb der einzelnen Branchen verlief die Entwicklung unterschiedlich. Der Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete mit Umsatzrückgängen von nominal 3,3 bzw. real 4,7 Prozent ein schwächeres Halbjahresergebnis. Im Bekleidungshandel gingen die Umsätze um 3,9 bzw. 4,1 Prozent zurück. Im Einzelhandel mit sonstigen Waren verschiedener Art, dem unter anderen die Kauf- und Warenhäuser sowie die Supermärkte angehören, wurde das Vorjahresergebnis nominal um 3,5 und real um 2,3 Prozent übertroffen. Die Apotheker und die Händler von medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln berichteten von Umsatzzuwächsen in der Größenordnung von nominal 3,1 und real 2,4 Prozent.
Ökosteuern: Rechnung geht nicht auf
»Eine höhere Belastung des Umweltverbrauchs kann den Faktor Arbeit auf Dauer nicht entlasten. Diese Rechnung geht nicht auf«, kritisiert Dr. Edelbert Dold, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz, die Forderung einiger Parteien nach Ökosteuern.
»Eine aufkommensneutrale Ökosteuer gibt es nicht«, meint Dold weiter. Ökosteuern würden vielmehr Wirtschaft und Verbraucher treffen, denn sie verhinderten Investitionen in neue Produkte und Verfahren, treiben die Strompreise in Deutschland noch höher, verteuern die Lebenshaltungskosten und führen zu Kostensteige- ; rungen. »Zudem mindern sie die inländische Kaufkraft und ge- [ fährden damit Hunderttausende von Arbeitsplätzen in Deutschland. Darüber hinaus erhöhen Ökosteuern die Staatsquote und auch die Abgabenlast, denn sie verursachen einen Anstieg der globalen C02-Emissionen«, warnt Dold. Als nachteilig bewertet I die IHK weiterhin, daß das Steueraufkommen aus Ökosteuern ; kaum kalkulierbar sei. Dies würde das deutsche Steuerrecht noch I mehr verkomplizieren.
Die Wirtschaft, so Dold! setze vielmehr auf eine nachhaltige j Entwicklung, die auf drei, in enger Verbindung zueinander stehen- i den, Säulen ruhe: Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, soziale Ver- j antwortung und Umweltschutz. Konkret bedeute dies, daß mit ; ®iner gesunden Marktwirtschaft eine anspruchsvolle Umwelt- und : Sozialpolitik verwirklicht werden könne. Weiterhin setze die Wirt- | Schaft auf das erfolgreiche Instrument der Selbstverpflichtung, also auf konkretes Handeln, wie zum Beispiel die freiwillige Zusage der deutschen Automobilindustrie zur Kraftstoffverbrauchs- I Minderung und damit zur Senkung der CÖ 2 -Emissionen.
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Eine Heizungssanierung, die sowieso in den nächsten Monaten' oder Jahren anstünde - zum Beispiel aufgrund der verschärften' Grenzwerte für Abgasverluste -, sollte nicht auf die lange Bank geschoben werden. Denn Erhaltungsaufwendungen im Zweifa-, milienhaus bzw. im Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung können nur noch bis 31.12.1998 in voller Höhe steuerlich geltend' gemacht werden. Für Eigentümer, die vor dem 01.01.1987 im eigenen Haus eine Wohnung bezogen und keinen Antrag auf Wegfall der Nutzungswert-Besteuerung gestellt haben, bietet sich 1998 letztmals die Chance, kräftig Steuern zu sparen. Rund 1/3 der Investitionskosten zahlt in der Regel das Finanzamt. Überstei-

