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Montabaur

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Nr. 37/98

Grußwort zur Niederelberter Kirmes 1998

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am Kommenden Wochenende feiern wir wieder unsere diesjähri­ge Kirmes. Mit diesem jährlichen Höhepunkt im Gemeinschafts­leben unseres Dorfes möchten wir unser Brauchtum bewahren und dabei auch die Geselligkeit pflegen.

Zum 8. Male feiern wir die Kirmes im Festzelt auf dem Kir­mesplatz. An allen Kirmestagen wird kein Eintritt erhoben.

Schon beim Aufstellen des Kirmesbaumes am Freitag, 11.09.1998, 18.00 Uhr, wird unsere Kirmesgesellschaft beim Ausschank von Freibier das fröhliche und gesellige Kirmestreiben eröffnen. Der Fa. Höber und unserer Feuerwehr schon jetzt ein Dankeschön für ihre kostenlose »technische Hilfe« beim Aufstel­len des Kirmesbaumes und dem Aufhängen des Gickels.

Am Kirmessonntag sind nach der Kirchweihmesse in unserer Pfarrkirche St. Josef die »Elberter« mit ihren Kirmesgästen zu einem musikalischen Frühschoppen auf dem Kirmespiatz einge­laden. Für die Kinder und die Größeren hat der Schausteller Stein am Kirmesmontag von 14.30 bis 15.00 Uhr Freifahrten für das Kinderkarussell und die Autoskooter zugesagt.

Am Kirmesmontag, von 09.00 bis 12.00 Uhr, werden in der Bachstraße und auf dem Rathausvorplatz im Rahmen des Kir­mesmarktes wieder Waren des täglichen Bedarfs angeboten. Weitere Einzelheiten sind aus dem nachstehenden Programm zu sehen.

Die Gastwirte Wei­chen und Althoff haben für Kirmes­samstag eine erst­klassige Musikka­pelle engagiert, die für gute Stimmung und Unterhaltung im Festzelt sorgen wird. Sie haben wie in den Vorjahren die Bewirtung des Zeltes übernom­men und schließen ihre Gaststätten.

Dagegen ist die Gaststätte Kilian an allen Kirmestagen geöffnet. Für Essen und Trinken ist also auf dem Kir­mesplatz und auch im Dorf bestens vorgesorgt.

Sie, sehr geehrte Mitbürgerinnen und ! Mitbürger, möchte ich bitten, Ihre Ver­bundenheit mit un­serem Dorf und un­serer Kirmes auch dadurch zu zeigen, daß Sie Ihr Haus mit den Kirchen- und Do r f f a h n e n schmücken, um so­mit auch den festli­chen Charakter der Kirmestage hervor­zuheben.

An dieser Stelle möchte ich allen danken, die in irgendeiner Weise bei den Kirmesvorbereitungen mitgewirkt und somit die Voraus­setzungen für gesellige und fröhliche Kirmestage geschaffen i naben. Hervorheben möchte ich an. dieser Stelle die Turnerfrauen desASVundvon »Blau-Weiß«, die wiederum für einen prächtigen Gickel und den Schmuck des Kirmesbaums gesorgt haben.

| Für die Ortsgemeinde lade ich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger | zum Mitfeiern ein, um bei hoffentlich gutem Wetter, fröhliche und | unbeschwerte Kirmestage zu erleben. Ich wünsche allen Gästen, | Besuchern und Einwohnern frohe Stunden und schöne Festtage I in Niederelbert.

Pin herzlicher Gruß gilt unseren Kirmesgästen aus unserer Part- I n ergemeinde Heuthen.

I Ihr Willi Bode, Ortsbürgermeister

Programm der Kirmestage

Kirmes in Niederelbert vom 11. bis 14.09.1998

Freitag, 11.09.

16.00 Uhr Kinder-Disco im Festzelt, Eintritt frei!

18.00 Uhr Aufstellen des Kirmesbaumes durch die Kir­

mesgesellschaft und Freiwillige Feuerwehr; an- schließend Freibierausschank am Kirmesbaum

20.00 Uhr Beat-Party, Eintritt frei

Samstag, 12.09.

17.45 Uhr Feierliches Kirchweihhochamt in der Pfarrkir­che »St. Josef«; es singt der »Gesangverein Hoffnung«

20.00 Uhr Kirmesball mit der Showkapelle »Spitzer Ex­press«, Eintritt frei!

Sonntag, 13.09.

10.00 Uhr Festliche Kirchweihmesse in der Pfarrkirche;

anschließend musikalischer Frühschoppen auf dem Kirmesplatz

14.30 Uhr Kirmesumzug mit Musik, anschließend Tanz im Festzelt, Eintritt frei!

Montag, 14.09.

ab 09.00 Uhr Kirmesmarkt in der Bachstraße und am Rat­haus

10.00 Uhr musikalischer Frühschoppen mit Tombola 14.00 Uhr Tanzvorführung der Kinder des Kindergartens 14.30-15.00 Uhr Freifahrten für Karussell und Autoskooter; Kir- mesausklang im Festzelt und auf dem Kir­mesplatz, Eintritt frei!

Westerwaldverein Niederelbert

Der Westerwaldverein Niederelbert lädt ein zum Sterntreffen in Berod bei Hachenburg am 03.10.1998. Es werden 6 Wanderun­gen angeboten, zwischen 8 und 12 km. Die Beschreibung der Wanderungen befindet sich in der Vereinszeitschrift »Der Wester­wald«. Der Start der Wanderungen ist ca. 10.00 Uhr. Näheres erfahren Sie bei der Anmeldung, die bis zum 11.09.1998 beim 1. Vorsitzenden, Eduard Neuburger, Tel.: 3533, erfolgen muß.

Jahrgang 1967/68

Wir treffen uns am Donnerstag, 17.09.1998, um 20.00 Uhr, im Gasthaus Kilian zur Besprechung unseres nächsten Ausflugs.

Sportverein Blau-Weiß Niederelbert

Einladung zur Hauptversammlung am 25.09.1998,20.00 Uhr, im Sportlerheim. Anträge zur Tagesordnung sind bis 20.09. an den 1. Vorsitzenden G. Hübinger zu richten.

SG Elbert

Am Samstag, dem 12.09.1998, um 15.30 Uhr, bestreitet die 1. Mannschaft ein Punktspiel in Niedererbach. Zuschauer sind herz­lich eingeladen.

SV Blau-Weiß Niederelbert

Alte Herren

Am Freitag, dem 11.09.1998, haben wir um 19.00 Uhr ein Heim­spiel gegen die Mannschaft der AH aus Welschneudorf. Treff­punkt: 18.30 Uhr.

Platzaufbau/Thekendienst: Juber- Stendebach.

Oberelbert

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Donnerstags.von 18.00 bis 19.30 Uhr

Gemeindeverwaltung, Telefon und Fax:.02608/595

Ortsbürgermeister, Telefon:.02608/1499

Vermietung der Stelzenbachhalle:

Jürgen Mans.02608/1340

Vermietung des Sportlerheimes:

Rolf Neeb.02608/376

m mm

Vor dem Gasthof Schalon ist 1950 der Kirmesbaum aufgestellt. Noch ziert ihn ein aus ausgeblasenen Eiern geformter Weinpokal. Wie sich die älteste Niederelberter Bürgerin, Hedwig Born (Jahrgang 1898), erinnert, wurde der Kirmesbaum zu Beginn des Jahrhunderts mit einem Kranz aus ausgeblasenen Eiern geschmückt, an dem kleine »Eierketten« herunterhingen. Danach zierte dann eine Eierkrone und auch ein Weinpokal den Kirmesbaum und seit 1951 der »Elberter Gickel«.

Der Kirmesbaum stand früher im Wechsel vor den drei Gaststätten des Dorfes (»Schalon«, »Kilian« und Wal­desruhe«). Er wurde immer vor der Wirtschaft aufge­stellt, wo sich die Kirmesgesellschaft vornehmlich auf­hielt. Seit 1970 steht der Kirmesbaum ständig an der Gaststätte »Fohr-Pils-Stube« (vormals »Waldesruhe«).