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Montabaur

Heimatgeschichte und Brauchtum

Erfahrungen mit Bier

Das 144. Treffen des Arbeitskreises Heimatgeschichte und Brauchtum im Westerwald-Verein Montabaur ist am Mittwoch, 16.09.1998, um 19.30 Uhr, im Haus der Jugend (Gelbachstraße). Bei dem Treffen wird Magister Jürgen Birk aus Worms, der gerade seine Dissertation an der Universität Mainz über »Bier in Rhein­land-Pfalz« schreibt, mit den Teilnehmern über »Erfahrungen mit Bier« diskutieren. Der Leiter des Arbeitskreises, Guido Feig, lädt hierzu alle an dem Thema Interessierten herzlich ein.

Bilderausstellung und französische Matinee

DFG und Stadtbücherei Montabaur laden ein

Während der Bilderausstellung des französischen Expressioni­sten Robert Mercier in den Räumlichkeiten der Stadtbücherei Montabaur (Eröffnung: 13. September, 11.00 Uhr. Dauer: bis 2. Oktober 1998) und im Rahmen des Schustermarktes, gestaltet die deutsch-französische Gesellschaft und die Stadtbücherei am Sonntag, dem 20. September 1998,11.00 Uhr, eine französi­sche Matinee mit dem Autor Jean Philippe Devise.

Devise, der 1960 in Perigueux geboren ist und seit 1987 in Deutschland lebt, liest u. a. seine Erzählung »Heute wird die Sonne bestimmt den Nebel besiegen«, eine heiter-ironische Ge­schichte über die unterschiedlichen Facetten eines »Lebens in Deutschland« und seiner rheinland-pfälzischen Aspekte, mit der er den Gerty-Spies-Literaturpreis der Landeszentrale für politi­sche Bildung Rheinland-Pfalz 1997 gewann. Nähere Informatio­nen: Gudrun Zoll (02602/90585) oder Jörg Harle (06439/900304).

Lern- und Fühlkurs »Elternführerschein«

Ab September 1998 bietet die Kath. Familienbildungsstätte in Montabaur einen Lern- und Fühlkurs unter dem Thema »Eltern­führerschein« an. Dazu möchte Benvenuto Bausch, der Leiter des Kurses, allen Interessierten einen Informationsnachmittag anbie­ten. Wann: Dienstag, den 22. September 1998, um 20.00 Uhr. Wo: Kath. Kindergarten, Am Hohlgraben, 56412 Nentershausen. Einiges aus der Kursbeschreibung von Herrn Bausch: Geht es Ihnen genauso? Die Kinder schreien, das Telefon klingelt, der Kochtopf pfeift. Droht Ihnen auch manchmal die ganze Kinderar­beit« über den Kopf zu wachsen? Ja? - Dann sind Sie bei uns genau richtig! Wir laden alle (Groß)Eltern und pädagogisch Täti­gen herzlich ein, an einem »neuen« Strang zu ziehen, sich an einen »runden Tisch« zu setzen-und ganz nebenbei sich selbst noch spielerisch kennenzulernen. Mit einem liebevollen ganzheit­lichen Ansatz werden wir Antworten finden auf alle bohrenden Fragen des »Erziehung«alltags.

Anmeldungen an: Frau Heinz, Tel.: 06485/8422.

Schulabgänger 78 der Waldschule Horressen

20-Jahrfeier der Klasse von Herrn Kaster am 26.09.1998. Info für Nichtreagierer und Spätentschlossene. Treffen in .Hülscheid an der Hüttenmühle um 14.00 Uhr wie geplant, wegen Änderung des Programms Kostenpauschale nur noch DM 10,00.

Bitte anmelden bei Karin Dieme (geb. Marx) unter der Rufnummer 0261/73278.

Die Natur im Herbst - von Kids entdeckt

ln diesem Jahr findet unter der Leitung von Naturschutzreferent Manfred Braun und Naturparkreferentin Ursula Braun im Natur­park Nassau am Samstag, dem 26.09.1998, eine Exkursion im Rahmen einer kleinen Wanderung statt, bei der typische herbst­liche Erscheinungen entdeckt, demonstriert und erläutert werden. Treffpunkt der dreistündigen Veranstaltung, die um 14.00 Uhr beginnt, ist der Parkplatz am Sportplatz südlich von Horbach. Auch Erwachsene sind zu dieser kostenfreien, kinderorientierten Veranstaltung herzlich eingeladen.

Rhein-Mainischer-Besucherring

Staatstheater Wiesbaden

Der Besucherring, der hier im Westerwald 45 Jahre lang von Hans Dingeldey aus Montabaur betreut wurde, bietet jährlich ca. 6 Fahrten ins Staatstheater Wiesbaden an. In der neuen Spielzeit

Nr. 37/98

stehen wieder Schauspiel, Operette und Oper auf dem Pro­gramm.

Den Auftakt macht das Schauspiel »Romeo und Julia« von Wil­liam Shakespeare am Samstag, 17. Oktober. Es stehen die Preisklassen A (62,00 DM) und B (53,50 DM) zur Verfügung Diese Beträge beinhalten bereits die Bearbeitungs- und Fahrtge­bühren. Für Schüler bemühen wir uns gerne auch um verbilliate Karten.

In der Verbandsgemeinde Montabaur werden außer den 3 Halte­stellen in der Stadt Montabaur (17.00 Uhr/17.05 Uhr/17.10 Uhr) auch die Orte Eigendorf (16.50 Uhr) und Horressen (16.55 Uhr angefahren.

Teilnehmen können außer den bisherigen, regelmäßigen Mitfah­rern auch gerne weitere Interessenten. Neue Ansprechpartnerin ist Renate Dupp, Wirges, Dresdener Straße 1, Tel.: 60604 und Fax 02602/81593.

MONTABAUR

Neuformierter Ausländerbeirat

sieht den Schwerpunkt seiner zukünftigen Arbeit in der Wahrnehmung der Interessen der ausländischen Mitbürge­rinnen und Mitbürger der Stadt Montabaur

Zu seiner ersten Sitzung nach dem Rücktritt des bisherigen Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden - wir berichte­ten darüber - traf sich der Ausländerbeirat der Stadt Montabaur am 07.09.1998 im Rathaus. i

Zunächst begrüßten der 2. stellvertretende Vorsitzende, Herr Sabic, und der 3. Stadtbeigeordnete, Herr Maur, als Vertreter des Bürgermeisters, Frau Zava und Herrn Callet als neue Mitglieder des Ausländerbeirates und verpflichteten sie zur gewissenhaften Erfüllung ihres Amtes.

Im Anschluß daran erfolgte die Neuwahl des Vorsitzenden und seiner Stellvertreter. Als neuer Vorsitzender wurde einstimmig] Omer Sabic, Herderstraße 4, 56410 Montabaur, gewählt. Span-1 nender gestaltete sich die Wahl des stellvertretenden Vorsitzen-j den. Dabei erhielt Bernard Marc Callet, Fröschpfortstraße 2,f 56410 Montabaur, im 2. Wahlgang die Mehrheit der Stimmen.! Letztlich wählten die anwesenden Beiratsmitglieder Enver Zahi-j rovic, Herderstraße 4,56410 Montabaur, einstimmig zum 2. stell-1 vertretenden Vorsitzenden. I

Alle Gewählten nahmen die Wahl an. Für die Stadt Montabaurl gratulierte Herr Maur den Gewählten zu ihrer Wahl und wieder-1 holte dabei das Angebot der Gremien der Stadt Montabaur zul aktiver und konstruktiver Zusammenarbeit. 1

Darauf, so Herr Sabic, werde man gerne zurückkommen. Zu-J nächst jedoch gälte es, die zukünftigen Ziele des Ausländerbei-I rates zu definieren. Aus seiner Sicht seien dies I

- die Unterstützung der ausländischen Mitbürgerinnen und!

Bürger der Stadt Montabaur in allen Lebenslagen I

- in diesem Zusammenhang die aktive Zusammenarbeit mit!

Behörden und Institutionen I

- die Realisierung eines gemeinsamen Miteinanders aller!

Nationalitäten in der Stadt Montabaur I

- die Organisation sportlicher und kultureller Veranstaltungen!

des Ausländerbeirates I

- eine aktive Zusammenarbeit mit den zuständigen Gremieri

der Stadt Montabaur. I

Dazu bedürfe es zunächst interner Gespräche zur Erarbeitung geeigneter Programme. Dem stimmten die anwesenden Beirats! mitglieder zu. Herr Callet ergänzte, daß es wichtig sei, bei den! Betroffenen keine falschen Hoffnungen zu wecken. Man solle di! Aufgaben, die Zuständigkeiten und die Rechte des Ausländerbeil rates klar herausstellen und insbesondere darauf hinweisen, da* der Ausländerbeirat ein beratendes Organ ist. Ein offenes 0h! nach allen Seiten und unbürokratisches Handeln sei ebenfall! sehr wichtig. I

Darüber hinaus, so Herr Zahirovic, sei eine gezielte, auf de! Bereich der Stadt Montabaur begrenzte Arbeit erforderlich. De! Ausländerbeirat solle sich nicht Themen widmen, die außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs liegen. Ausländerbeiratssitzunge® müßten, zur Erhöhung ihrer Effektivität, sorgfältiger vor bereite! werden. Mit der Feststellung durch den Vorsitzenden, daß dieser Basis eine gute Arbeit des Ausländerbeirates möglich sei« sollte, endete die Sitzung. I