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Montabaur

Nr. 36/98

Die W ahl '98: Ihre Entscheidung

Altbundeskanzler Helmut Schmidt an Rudolf Scharping:

Mit 50 beginnt die Hochleistungsphase eines Politikers.

Die nächsten zehn Jahre werden für unser Land Dein ergiebigstes Jahrzehnt werden."

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Mit der Erststimme

Mit der Zweitstimme

Rudolf

Scharping

SPD

M

SPD

Wir sind bereit.

CDA-Gemeindeverband Montabaur

Ausbildungs- und Arbeitsverträge für Jugendliche

Bei dem CDA-Gemeindeverband Montabaur (Koblenzer Straße 22, 56410 Montabaur) oder bei Werner Michels (Telefon 02602/2502) können Jugendliche, die in den nächsten Wochen einen Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag abschließen wollen, ein Faltblatt anfordern, in dem wichtige Vertragspunkte zusammen­gestellt wurden, die sie beachten sollten.

Für beide Vertragsarten gilt, daß die Gestaltungsfreiheit durch Gesetze, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen einge­schränkt ist. Die Vereinbarungen und Nebenabreden dürfen nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Musterausbildungs- und Mu­sterarbeitsverträge können bei den zuständigen Fachinnungen angefordert werden.

Hilfe bei Sprachstörungen

Anläßlich des 20. Geburtstags der Oranienschule (Sprachheil- schule für die Verbandsgemeinde Montabaur) hat das Kollegium eine Neuauflage der Beratungsschrift »Mein Kind spricht noch nicht richtig« veröffentlicht. Zielgruppe sind Eltern sprachauffälli- ger Vorschulkinder sowie Erzieherinnen in Kindergärten.

Sie informiert über wesentliche Bereiche der kindlichen Sprach­entwicklung, über Sprachstörungen und mögliche Ursachen. Dar­über hinaus gibt die Schrift wichtige Hinweise, wie Eltern, Erzieher und Erzieherinnen fördernd auf die Sprachentwicklung von Kin­dern eingehen können. Sie verweist auf Beratungsmöglichkeiten für Eltern sprachauffälliger Kinder, logopädische Praxen und überregionale Einrichtungen. Insofern ist sie ein in ihrer Art ein­maliger Leitfaden für alle, die mit Sprachentwicklungsstörungen im Kindesalter zu tun haben.

Die Schrift kann gegen Portoerstattung bezogen werden über die Oranienschule (Schule für Sprachbehinderte), 56379 Singhofen, Telefon 02604/1622, Fax. 02604/7329.

Ambulante Dienste am Marienkrankenhaus Nassau

»Unsere Zeit gehört ihnen!« lädt ein zum Gesprächskreis für pflegende Angehörige, am 7. September 1998 von 19.00 bis 20.00 Uhr im Marienkrankenhaus in Nassau. Alle Teilnehmer des Kurses häusliche Krankenpflege und alle die Interesse haben sind herzlich willkommen. Als Thema dieses Abends bieten wir an: »Pflege bedeutet auch - pfleglich mit sich selbst umzuge­hen!«

Der Gesprächskreis ist dann jeden 1. Montag im Monat und wird immer unter einem anderen Motto angeboten. Fragen hierzu bitte an »Ambulante Dienste«, Gerhard Emmerich, Telefon 02604/ 706243.

Tag der Apotheke

Am 10. September 1998 findet erstmals der »Tag der Apotheke« statt. An diesem Tag werden bundesweit viele Apotheken mit gezielten lokalen Aktionen die Bedeutung dieser Institution für die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung barau6Steltefv Dabei stehen die Beratung durch das hochqualifizierte Fachpersonal

und das breite Leistungsspektrum der Apotheken unter dem Motto »Arzneimittel und Beratung aus einer Hand« im Mittelpunkt. In den deutschen Apotheken wird für die Kunden eine spezielle Zeitschrift zum »Tag der Apotheke« mit unterhaltsamen Informa­tionen rund um das Thema »Apotheke« bereitgehalten. Für Kin­der gibt es eine Besonderheit: eine Heilpflanze, die sie aus einem Samen wachsen lassen können. Zusätzlich finden in vielen Apo­theken begleitende Aktionen statt.

Eine Auftaktveranstaltung zu dem Ereignis findet in Bonn am 10. September mit Gästen aus der Politik und Presse statt, das durch die Beteiligung der Apotheken in den Nachbarländern Schweiz, Österreich, Luxemburg und Südtirol eine europäische Dimension bekommt. Schirmherr für den Tag der Apotheke ist Bundesge­sundheitsminister Horst Seehofer.

Westerwälder Singgemeinschaft

Hallo, willst Du mit uns singen?

Wir-das sind Frauen aus verschiedenen Orten im Unterwester­wald-treffen uns regelmäßig am Donnerstag, um 18.45 Uhr in der Berufsbildenden Schule in Montabaur zum Singen.

Auch die Geselligkeit kommt in unserem Verein nicht zu kurz. Wie wäre es komm doch einfach mal unverbindlich mit zu einigen Probeabenden. Wirwürden uns sehr freuen. Wir bilden bei Bedarf auch Fahrgemeinschaften.

Ruf doch einmal an:

Dernbach: Birgit Meurer, Tel.: 02602/60290

Ebernhahn: Cilli Görg, Tel.: 02623/6258

Eigendorf: Beate Paulus, Tel.: 02602/2906

Horressen: Inge Philippi, Tel.: 02602/3115

Holler: Bärbel Ehl, 02602/5749

Helferskirchen: Gertrud Heinzberger, Tel.: 02626/7321

Montabaur: Mia Philippi, Tel.: 02602/5590

Nentershausen: Magda Holzenthal, Tel.: 06485/345

Ransbach-Baumbach: Sofie Schwaderlapp, Tel.: 02623/2366.

Die erste Probe nach den Sommerferien ist am 03.09.1998.

Altersteilzeitgesetz zeigt Wirkung

Auch Kleinbetriebe können profitieren

Das vor zwei Jahren in Kraft getretene Altersteilzeitgesetz (AtG) wird von den heimischen Betrieben und ihren älteren Arbeitneh­mern mehr und mehr in Anspruch genommen, im Westerwald­kreis und im Rhein-Lahn-Kreis haben bisher 47 Betriebe mit insgesamt 109 Interessenten die Vorteile dieses Gesetzes ge­nutzt. Das berichtet das Arbeitsamt Montabaur. 55 ältere Arbeit­nehmer haben dabei das Blockzeitmodell genutzt. Sie arbeiten in der ersten Hälfte des gewählten Zeitraumes in Vollzeit weiter, um dann in der zweiten Hälfte gänzlich von der Arbeitsleistung frei­gestellt zu sein. 49 Personen haben ihre Arbeitszeit täglich oder wöchentlich auf die Hälfte reduziert.

Attraktiv wird die Altersteilzeit dadurch, daß das betriebliche Entgelt durch staatliche Leistungen verbessert werden kann. Sofern der Arbeitgeber den Lohn für den Zeitraum der Teilzeitar­beit um wenigstens 20 Prozent aufstockt, kommt eine Erstattung dieses Mehrbetrages durch das Arbeitsamt in Betracht. Das gleiche gilt auch für die erhöhten Beiträge zur Rentenversiche­rung auf der Grundlage von 90 Prozent des Vollarbeitsentgeltes.

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