Montabaur
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Um lange Wartezeiten zu vermeiden, werden vorbereitete Etiketten mit Listen für Selbstausfüller am Freitag, dem 4. September 1998 in der Zeit von 16.00 bis 17.00 Uhr im Vorraum der Turnhalle in Ransbach ausgegeben.
Informationen erteilen Helga Kennetemich, Telefon 02623/1612 sowie Hildegard Lahr, Telefon 02623/3344.
*Die fääctjßen&Mde
lädt ein zum
Selbstanbieter
Wann: Sonntag, 20. Sept., 14 - 16 Uhr
Wo: Moschheim / Dorfgemeinschaftshalle
Was: Kinderbekleidung
(gut erhalten und sauber)
Größe 56 bis 176
- Babyausstattung
- Spielsachen komplett und ganz
- Kinderbücher und -fahrzeuge (funktionsfähig)
Tischvergabe erfolgt im Kindergarten, Schulstraße 5, 56424 Moschheim zu den Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 07.30 bis 12.30 Uhr, Montag und Mittwoch 14.00 bis 16.00 Uhr, Dienstag und Freitag bis 14.00 Uhr. Anmeldung ab sofort! Standgebühr: 8,- DM (wird bei Anmeldung erhoben) und 1 Kuchen (mitzubririgen am 20.09.).
Bei Fragen, wenden Sie sich bitte an den Kindergarten: Telefon 02602/8516
Volksbank Montabaur-Wallmerod informiert:
Finanzexperten sind überzeugt:
Aktienkursrückgänge sind nur Verschnaufpausen auf dem Weg nach oben
Nachdem die internationalen Aktienkurse bis vor wenigen Tagen noch einen Gipfel nach dem anderen erklommen haben, versetzen nun Kursrückgänge der Euphorie der Anleger einen Dämpfer. Der deutsche Aktienindex DAX hat allein in den letzten drei Wochen um knapp 15 Prozent an Wert eingebüßt. Auch die europäischen Aktienmärkte verzeichnen durchweg Kursrückschläge. Alle Jahre wieder geben solche mehr oder weniger starken Turbulenzen an den internationalen Aktienmärkten Anlaß zu Verunsicherungen. Die Volksbank Montabaur-Wallmerod ist daher nach wie vor davon überzeugt: »Trotz zwischenzeitlicher Kursverluste gilt: Wer langfristig anlegt, ist mit Aktien gut beraten. Patrick Becker, Wertpapierexperte und Leiter der Vermögensberatung der Volksbank Montabaur-Wallmerod beantwortete nachfolgende Fragen.
In den letzten Monaten war Deutschland ja geradezu vom Börsenfieber gepackt. Begeistert von den Rekordergebnissen haben Millionen von Bundesbürgern ihr Geld in Aktien investiert. Und nun kommt der große Schlag - die Kurse geben nach. Zeigt das nicht, daß eine Anlage in Aktien für den privaten Kunden Risiken mit sich bringt, die nicht kalkulierbar sind?
Die Kursschwankungen, die wir in den letzten Tagen erlebt haben, sehen in der Tat auf den ersten Blick recht dramatisch aus. Allerdings machen die Ereignisse eines deutlich: Wer die Börse als eine große Spielbank betrachtet und darauf hofft, mit schnellen Einsätzen reich zu werden, der kann genauso schnell auch viel Geld verlieren. Ein Anleger, der jedoch langfristig denkt, braucht sich durch diese Kurskorrektur nicht beirren zu lassen—denn auf lange Sicht fallen bei der Aktienanlage kurzfristige Kursverluste kaum ins Gewicht.
Was sind denn die Ursachen der Kursrückgänge?
Als einer der Hauptschuldigen für die jüngsten kräftigen Kursm Schläge an Wall Street und den europäischen Börsen ist*' Asien-Krise wieder in aller Munde. Dabei erscheinen die an h westlichen Aktienmärkten gesehenen Korrekturen relativ harri gegenüber den Abwärtsbewegungen an den asiatischen »eme? ging markets«, die nunmehr seit gut einem Jahr unter heftiae Wirtschafts- und Währungsturbulenzen leiden. Anfang 1998lTh es zwar kurzfristig so aus, als sei das Schlimmste Überständer! doch hat sich die Kurstalfahrt längst wieder beschleunigt. Einp rasche Wende zum Besseren ist nicht zu erwarten, denn sowohl konjunkturell als auch währungsmäßig konnte sich die Situation bislang nicht ernsthaft entschärfen. So fehlen immer noch -trotz markanter Devisenabwertungen - die für eine Gesundung der Wirtschaft notwendigen Impulse von der Exportseite und mit der Schwäche des Yen sind angesichts des Einflusses der japani sehen Wirtschaft in Ostasien weitere negative Auswirkungen auf den Außenhandel der Region zu erwarten. Besorgt geht in diesem Zusammenhang der Blick nach China. Sollte es hier aufgrund der zunehmenden Konjunkturschwäche trotz aller Dementis doch zu einer Abwertung des Renminbi kommen, so wird allgemein eine neue Abwertungswelle bei nahezu allen Währungen der Region erwartet. y
Wie sehen Sie die weitere Entwicklung in Asien?
Ich gehe davon aus, daß hohe Volatilitäten und zwischenzeitliche Kursrückschläge noch eine geraume Zeit die Entwicklung an den fernöstlichen Börsen bestimmen werden. Erst wenn sich nachhaltige Stabilisierungstendenzen sowohl auf der Konjunktur- als auch Devisenseite abzeichnen, ist mit einer Kurserholung an den Aktienmärkten zu rechnen. Dann allerdings kann es vehement aufwärts gehen, denn das Nachholpotential der »emerging markets« ist enorm.
Wie soll sich ein verunsicherter Anleger denn nun angesichts der Kurseinbrüche der letzten Tage verhalten?
Das Wichtigste ist, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Unüberlegtes Verkaufen ist in den seltensten Fällen eine gute Lösung. Mit etwas Abstand gesehen stellt sich ein Kursrutsch im nachhinein oft als so etwas wie ein »reinigendes Gewitter« an den Börsen heraus. Was wir erlebt haben, waren ja schließlich täglich neue Rekordstände. Wenn man bedenkt, daß allein der deutsche Aktienmarkt in diesem Jahr um mehr als 38 Prozent gestiegen ist, muß man immer wieder einmal mit Korrekturen rechnen. Wenn Sie Ihr Geld aber für einen längeren Zeitraum anlegen, ist es noch lange kein Grund zur Besorgnis, wenn die Kurse einmal fallen. Schauen wir uns doch einfach einmal den deutschen Aktienmarkt seit 1948 an. Eine solche langfristige Betrachtung ist nun möglich, denn vor kurzem hat der Berliner Universitätsprofessor Dr. Richard Stehle im Auftrag von Union-Investment, Verbundpartner der Volksbank Montabaur-Wallmerod, eine Studie über die Wertentwicklung deutscher Aktien seit der Währungsreform vorgelegt. Danach konnten Anleger hier eine durchschnittliche jährliche Rendite von 14,5 Prozent erzielen. Und das trotz einiger Krisen und Börsenrückschläge wie beispielsweise am »Schwarzen Freitag« im Jahr 1987. Damals gingen die Aktienkurse weltweit zurück, heute, fast elf Jahre später, hat der DAX diese Verluste längst wieder wettgemacht—und steht trotz der kürzlichen Kursverluste immer noch um 250 Prozent höher als am Tag vor diesem Börsensturz!
Aber trotzdem: Braucht man nicht viel Zeit und Fachwissen, um die richtigen Aktien auswählen zu können?
Wer direkt in Aktien investiert, braucht natürlich Know-how im Umgang mit den Märkten und Unternehmen und muß sich immer aktuell informieren. Vor allem muß auch die Auswahl der Aktien stimmen, denn sonst kann das Risiko schnell zu groß werden. Eine breite Streuung des angelegten Vermögens ist unverzichtbar — nicht zuletzt für den Fall, daß die Kurse einmal rückläufig sind. Nicht jeder ist bereit, so tief in die Materie einzusteigen. Doch auf die hervorragenden Chancen, die Aktien auf lange Sicht bieten, brauchen Anleger dennoch nicht zu verzichten. Denn mit Aktienfonds kann man den gleichen Effekt erzielen. Experten stellen eine Auswahl von Aktien zusammen und passen diese laufend der aktuellen Marktsituation an. Die Anleger können Anteile an dieser Aktienauswahl erwerben.
Und wie sieht denn die Rendite von Aktienfonds insgesamt aus?
Aktienfonds können sich auf jeden Fall sehen lassen. Ein Beispiel: UniFonds, ein Aktien fonds unseres langjährigen Partners Union Investment. Dieser Fonds legt ausschließlich in renommierte deutsche Aktien an und erzielte seit seiner Auflegung 1956 eine

