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Montabaur

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Dieser Zuschuß ist an die Voraussetzung geknüpft, daß die dauerhafte Tragfähigkeit der Existenzgründung vom Arbeitsamt angenommen werden kann. Der Existenzgründer muß sich das von einer fachkundigen Stelle (etwa der IHK) bestätigen lassen. Das Arbeitsamt Montabaur fördert zusätzlich die Einrichtung von Arbeitsplätzen bei neugegründeten Betrieben. Zahlreiche Bei­spiele im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis beweisen, daß Existenzgründer bereits zu Beginn ihrer selbständigen Tätig­keit oder im weiteren Verlauf Arbeitnehmer einstellen. Das Ar­beitsamt kann dann einen Einstellungszuschuß gewähren. Stel­len neugegründete Betriebe (bis zu zwei Jahre alt, bis fünf Mitar­beiter) einen Arbeitslosen ein, erhalten sie maximal für ein Jahr den Einstellungszuschuß, und zwar in Höhe von 50 Prozent seines Lohnes oder Gehaltes. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres hat das Arbeitsamt Montabaur mehr als 300.000,00 DM für solche Fälle bewilligt.

Die Arbeitsvermittler können einen solchen Einstellungszuschuß bewilligen, wenn der Arbeitnehmer dieser Förderung bedarf und vorher mindestens drei Monate lang Arbeitslosenunterstützung bezogen hat. Er kann in dieser Zeit auch in einer Arbeitsbeschaf­fungsmaßnahme oder Teilnehmer einer geförderten beruflichen Weiterbildung gewesen sein.

»Erste Schritte auf dem Weg zurück ins Berufsleben«

Vierzehn an einer Rückkehr in den Beruf interessierte Frauen fanden sich jetzt an zwei Juli-Wochenenden in Montabaur zu einem beruflichen Orientierungsseminar zusammen. Dieses Se­minar wurde von Gisela Kretzer, Beauftragte für Frauenbelange im Arbeitsamt Montabaur, in Zusammenarbeit mit dem Bildungs­institut ibis acam initiiert.

Gemeinsam mit ihren Dozentinnen erarbeiteten sich die Teilneh­merinnen einen Überblick über ihre individuellen Wünsche und Möglichkeiten für den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Dabei hat­te die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen besonderen Stellenwert.

Bereits nach einem kurzen gegenseitigen Kennenlernen konnten sie viele Gemeinsamkeiten in ihrer derzeitigen Situation feststel­len. Auf dieser Basis arbeiteten die Frauen an den vier Seminar­tagen in Einzel- und Gruppenarbeiten ihre Fähigkeiten und Stär­ken heraus. Es wurde schnell klar, daß bei allen Frauen, die nach einer mehr oder weniger langen Familienphase beabsichtigen, in das Berufsleben zurückzukehren, ein großer Bedarf an fachlicher Orientierung auf dem veränderten Arbeitsmarkt besteht. Der Wie­dereintritt in die Berufstätigkeit bedeutet nicht nur für die Betroffe­nen selbst, sondern gleichermaßen auch für ihre Familien eine erhebliche Veränderung im gewohnten Alltag. Dazu wurde mit den Teilnehmerinnen intensiv gearbeitet und in Rollenspielen Vorstellungsgespräche geübt. Dadurch haben die Teilnehmerin­nen eine größere Sicherheit in dieser und vergleichbaren Situa­tionen gewonnen.

Ein weiterer Schwerpunktjag im Bereich der Kommunikation. Hier wurde in verschiedenen Übungen sowohl die eigene Wirkung im Gespräch als auch das aktive Zuhören trainiert. Am fünften und letzten Seminartag fand ein gemeinsamer Besuch im Berufsinfor­mationszentrum (BIZ) des Arbeitsamtes statt. Marga Jellinek, Arbeitsberaterin im Arbeitsamt Montabaur, und Gisela Kretzer führten Beratungsgespräche mit einzelnen Teilnehmerinnen. Ab­geschlossen wurde das Seminar mit einer Auswertungsrunde, in

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der die Frauen das Seminar beurteilten. Die einstimmige Meinuna I aller Teilnehmerinnen lautete: »Die von ibis acam und dem Ar­beitsamt gemeinsam durchgeführte Maßnahme war rundherum 1 gelungen und gab uns erste Anregungen für weitere Schritte Wir! wünschen uns ein Folgeseminar, in dem wir die hier begonnene Arbeit vertiefen können und dadurch die erfolgreiche Rückkehr! ins Berufsleben vorbereiten.« Dazu Gisela Kretzer: »Ich werde! mich dafür einsetzen, ich hoffe noch in diesem Jahr in Montabaur ! ein Seminar »Telelearning für Berufsrückkehrerinnen« in Teilzeit! anbieten zu können.

9,7 Prozent Lehrstellenplus:

IHK-Mitgliedsunternehmen überbieten Ausbildungsvorgabe I der Politik 1

Auch im Juli diesen Jahres verzeichnen die IHK-Mitgliedsunter-1 nehmen mit einem Plus von 9,7 Prozent wieder einen beträchtü- f chen Zuwachs an eingetragenen Ausbildungsverhältnissen. Konnten im Juli des vergangenen Jahres 3.785 Jugendliche mit ] einem Ausbildungsplatz versorgt werden, so waren es im , 1998 367 Jugendliche mehr insgesamt also 4.152. »Damit] zeigen die Unternehmen des Kammerbezirks im vierten Jahr in, Folge ihre Stärke und Kompetenz in Sachen Ausbildung und] liegen mit dem Ausbildungsstellenplus weit über der von der | Politik geforderten Vorgabe von zwei bis drei Prozent«, kommen­tierte IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Podzun das Ergeh- ] nis.

Besonders groß ist im Juli 1998 der Zuwachs an Ausbildungsplät­zen in der Chemie mit knapp 30 Prozent gegenüber dem Vorjah-j resmonat. Zweitgrößter Bereich sind die Elektroberufe mit einem Plus von 21 Prozent; es folgen die sonstigen Industriezweige mit j 13 Prozent und das Gastgewerbe mit 12 Prozent.

Die positive Bilanz belegte, daß die »Warteschleife an Ausbil­dungsplatzsuchenden« nicht so groß sein könne wie allgemein I behauptet, gibt Podzun zu bedenken und räumt weiter ein: »Im | Gegenteil: Eine Reihe von Unternehmen klagt über Schwierigkei­ten geeignete qualifizierte Lehrlinge zu finden.« Wie sich bereits ] beim Einstellungstest herausstelle, hapere es bei vielen beim | Rechnen, Schreiben und Lesen. Konsequenz sei: Der Ausbil­dungsplatzbewerber erhalte nicht seine Traumstelle-der Ausbil­dungsplatz bleibe zumeist leer, da in der Kürze der Zeit die Suche nach einem geeigneten Lehrling erfolglos sei.

Hier hätten also beideder Unternehmer und der Jugendliche- das Nachsehen. Podzun apellierte deshalb an die Schulen, mehr als bisher darauf zu achten, daß die Schulabgänger nicht nur wissen, wie sie ins Internet gelangen, sondern auch die Grund­voraussetzungen für das Absolvieren einer Berufsausbildung er­füllen.

Heilung ohne Medikamente?

Ein großer Erfolg war der Vortrag über »pulsierende Magnetfeld­therapie« - keine Wunderheilung, aber verblüffende Erfolge. Eberhard Kirchner vom Pro-Vita-Gesundheitszentrum in Stuttgart informierte die Zuhörer über das, was Fernsehanstalten, medizi­nische Fachzeitschriften und Ärzte als wissenschaftlichen Durch­bruch bezeichnen. Was im Großraum München bereits in Kliniken und Praxen praktiziert wird, ist ab sofort auch im Tiefenwärme- Studio Form & Figur, Mogendorf möglich.

Osteoporose, Rheuma, Asthma, Rückenschmerzen, Diabetes, Gicht, Bluthochdruck, Schlafstörungen, Muskelschmerzen, Krampfadern: Sollten Sie zu den Menschen gehören, die an diesen Krankheiten leiden, dann eröffnet Ihnen diese »Medizin des dritten Jahrtausends« neue Perspektiven. Mediziner des Magnetfeld-Therapiezentrums erarbeiten für Sie individuelle und objektivierbare Therapiepläne, die auf Ihr Krankheitsbild abge­stimmt sind.

Am Mittwoch, 19.08.1998,19.30 Uhr, wird aufgrund der starken Nachfrage ein erneuter Vortrag in der Stadthalle Ransbach- Baumbach angeboten. Um Platzreservierung wird gebeten. Tel.: 02623/6993, Tiefenwärme-Studio Form & Figur.